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  • Hauke Laging
    Hauke Laging
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    VMware: Netware (4.x); automatischer Start des Servers; Anregung für Virenschutz
    Moin!

    1) Ich möchte zwei alte Netware-Server in VMs verfrachten. Hat das schon mal jemand hier gemacht? Wie kriegt man das am besten hin? Offiziell wird nur Netzware >= 5.x unterstützt. Heißt das, 4.x läuft nicht?

    2) Kann man den VMware-Server beim Booten automatisch starten lassen (also die VMs)? Wie verträgt sich das mit X, v.a. wenn da keiner eingeloggt ist? Malt sich VMware dann sein Fenster auf den Login-Bildschirm...?

    3) Falls sich jemand für neue Möglichkeiten beim Virenschutz interessiert:
    http://www.hauke-laging.de/ideen/vmware_fuer_attachments/
    Die Antivirenhersteller kann ich leider nicht dafür begeistern. Die sagen mir alle: "Sandboxes gibt es schon." Klar, habe ich ja auch erwähnt, hat nur mit meinem Vorschlag nix zu tun.
  • Sebastian Jakob
    Sebastian Jakob
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    Re: VMware: Netware (4.x); automatischer Start des Servers; Anregung für Virenschutz
    <b> Zu erstens </b>
    Hmm, also der Hauptunterschied dürfte die volle Implementierung des TCP/IP Stacks sein, wo man beim 4.1x ja noch TCP zu IPX ohne vollständigen Stack oben drauf gequetscht hat.
    Sonst haben sich eigentlich nur Features geändert, die erst dann zum Tragen kommen, wenn Netware gebootet ist.

    Das Fazit:
    Solange das Netzwerk für die Gastsysteme auf dem VM Wirtssystem (ESX oder VMwareServer) das Netzwerk per Bridging läuft, sollte es protokoll-unabhängig funktionieren, dass heisst, dass dann auch das unter 4 notwendige
    IPX/SPX läuft.

    Weitere wichtige Punkte:
    Die Platten nicht zu groß wählen, da ja DOS FAT benötigt wird, für die Basis Installation.
    Außerdem (falls SCSI emuliert werden soll) BUSlogic beim erstellen des Controllers für
    die VM verwenden, LSI wird wahrscheinlich nicht unterstützt.

    Eine nette Alternative wäre auch die von SuSE (bis Release 9.x) mitgelieferte 4er Netware
    Emulation, d.h. ein SuSE 9.x als VM einrichten und den Emulator konfigurieren, auf den
    man dann mit den normalen Management Tools von Novell zugreifen kann.
    Hierbei gibt's aber noch einige beachtenswerte Fallstricke bei der Samba Konfiguration (bzw. Integration),
    so dass ich es einfach mal mit einem echten 4er in der VM probieren würde.

    Würde mich freuen darüber zu hören, ob es geklappt hat...

    Gruß

    Sebastian Jakob

    <b>Zu zweitens</b>
    Ja, man kann einstellen, dass die VMs mit dem Wirtssystem zusammen starten, wenn das Wirtsystem z.B. rebootet werden muß.
    Das geht ganz einfach über den VMware Client, oder zu Fuß über die Konsole.
    Wie soll ich die zweite Frage mit dem X verstehen? Wenn in der VM ein X-Server gestartet wird und dass so sein soll, dann wird im Runlevel 5 natürlich auch ein Login für den Windowmanager auf (meistens) Display 0 gestartet.
    Wenn man sich dann lokal auf das Display schaltet, oder remote (z.B. per x forwarding über ssh) auf das Display verbindet, sieht man genau dieses Bild, nimmt man ein weiteres Display, wird ein weiterer Login erzeugt, beispielsweise lassen sich aber auch einzelne Anwendungen über den X-Server nutzen.
    Auf dem Wirtsystem (dem vm server) benötigt man kein X, sollte man es aktiviert haben, kann man den default Runlevel auf 3 herabsetzen, um Power für die VMs zu sparen.
    This post was modified on 10 Sep 2006 at 12:14 pm.
  • Hauke Laging
    Hauke Laging
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    Re^2: VMware: Netware (4.x) - wie in die VM umziehen
    Hallo,

    Sebastian Jakob schrieb:

    Das Fazit:
    Solange das Netzwerk für die Gastsysteme auf dem VM Wirtssystem (ESX oder VMwareServer) das Netzwerk per Bridging läuft, sollte es protokoll-unabhängig funktionieren, dass heisst, dass dann auch das unter 4 notwendige
    IPX/SPX läuft.

    das hoffe ich auch. Meine Frage war - das ging zugegebenermaßen aus der Formulierung nicht hervor - mehr darauf gerichtet, wie ich das Netware-System in die VM umziehen kann. Ist das überhaupt vorstellbar für jemanden ohne Plan von Netware (hat leider niemand in der Firma mehr)? Unter Linux wäre das simpel: Zielplatte formatieren, auf Dateisystemebene kopieren, chroot auf das kopierte System, grub konfigurieren und installieren. Ähnlich für Windows. Wie sieht das analog für Netware aus? Schlimmstenfalls könnte ich auch eine 1:1-Kopie der Platte machen (per dd); fragt sich nur, ob das die Situation nicht bloß verschlimmbessert (wegen womöglich anderer CHS-Geometrie der VM-Platte).


    Mit freundlichen Grüßen

    Hauke Laging
  • Sebastian Jakob
    Sebastian Jakob
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    Re^3: VMware: Netware (4.x) - wie in die VM umziehen
    Also normalerweise kann mein ein 4er einfach so kopieren, es müßte nur die Netzwerkkarte angepasst werden.

    Spricht aber doch nix dagegen, mal einfach nen vmware server unter linux aufzusetzen, kostet ja nix.
    Einfach mal ausprobieren auf irgendeinem alten PC...