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Hallo Herr Kabisch,
ein automatisches Palettenlager muss kein "Dinosaurier" sein. Wenn es seinen Zweck erfüllt (die richtigen Artikel, die richtige Menge, ...), dann ist es richtig und spart Ihnen Geld.
Was die anfälligen Geräte angeht, so gibt es da natürlich Verschleiß, es müssen Teile gelegentlich ersetzt werden, und mit zunehmendem Alter fällt auch mal ein Motor aus, müssen Rollen oder Lager getauscht werden, die Bremsen geprüft und erneuert werden, ... wenn so ein RBG wegen versagender Bremsen in den Puffer fährt, kann es schon mal einen Knick im E-Haus geben und der Puffer in 45°-Stellung aus dem Fundament gerissen werden (selbst schon erlebt). Ob eine Reparatur immer in 45 Minuten erledigt ist, möchte ich jedoch bezweifeln.
Es gibt ausser den ursprünglichen Herstellern unabhängige Firmen, die sich auf die Auffrischung alter Anlagen spezialisiert haben. Gern helfe ich Ihnen bei der Auswahl eines geeigneten Anbieters.
Beste Grüsse
Guenter Nolte
PS: das Thema mit der Flexibilität ist bei den betreffenden Unternehmen folgendes: Wenn Sie extreme Lastspitzen haben, kommt die automatische Anlage an ihre Grenzen. Wenn Sie z.B. eine Leistung von 400 Behältern in der Stunde erreichen, schaffen Sie eben keine 600 oder 800. In manchen Bereichen gibt es aber solche Tagesspitzen, dass an wenigen Tagen ein Vielfaches der Durchschnittsleistung erbracht werden muss (z.B. Saisongeschäft, Lebensmittel vor Feiertagen, Modeartikel ...). Eine Anlage auf die mögliche Spitzenleistung auszulegen, bringt hohe Investitionkosten mit sich. Für ein paar Tage im Jahr lohnt sich das nicht. Und Vor-Arbeiten geht auch nicht in allen Fällen.
Das andere Thema sind schnell wechselnde Produkte mit unterschiedlichen Abmessungen oder sonstwie wechselnden Lagereigenschaften. Sie können Ihr Lager nicht alle 6 Monate umbauen, das rechnet sich auch nicht.
该文章于2009-10-31 08:05 am被修改。

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Nolte Guenter 高级会员 社区管理员
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Wer hätte denn noch grundsätzliche Bemerkungen zu dem Thema, also z.B. bei welchen Auftragsvolumen und -strukturen lohnen automatische Anlagen, bei welchen nicht?
Beste Grüsse
Guenter Nolte

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Nolte Guenter 高级会员 社区管理员
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Hallo Alle,
in der Diskussion sind bisher fast alle wesentlichen Punkte angesprochen worden.
Die Auftrags- und Artikelstrukur - inklusive der möglichen Änderungsrate - sollte jedoch noch mit der geforderten Packungsdichte im betroffenen Lagerbereich und mit der technischen Ausstattung der Geräte verknüpft werden.
Im HRL und AKL-Bereich sind Masten mit Aufnahmemittel auf mehreren bzw. allen Ebenen im Einsatz und erlauben daher auch schon bis zu 300 Doppelspiele pro Verfahrgerät. Die Frage der Spitzenlasten ist also auch eine, wieviel möcht ich investieren, um die Spitzen auszugleichen oder kann ich andere Strategien einsetzen, die es mir erlauben, die Spitzen abzufedern.
Zusätzlich werden auch immer öfter andere Techniken, wie Karusell, Satelliten oder Shuttle eingesetzt und mehrfachtiefe Lagerungen ermöglicht. Diese Techniken erlauben eine bei weitem höhere Bandbreite des Einsatzes.
Automatisierung wird daher immer flexibler und leistungsfähiger, wenn auch nicht unbedingt schon beides gleichzeitig.
Worauf bei einer Automatisierung noch immer besonderer Wert gelegt werden muss, ist die Qualität der Ladeeinheiten.
Für eine Entscheidung, ob ein Lager oder Lagerbereich manuell oder automatisiert betrieben werden soll, empfehle ich daher, eine genaue Betrachtung der in Frage kommenden Varianten und stellen Sie dafür eine Investitionsrechnung an. Sie sehen damit recht bald, ob eine automatisierte Lösung in Betracht gezogen werden kann. Für viele Bereiche wird dabei ein manueller Betrieb noch immer die beste Variante sein, wenn auch die Automaten in immer größeren Einsatzgebieten Sinn machen.
Beste Grüße,
Peter Totz
该文章于2009-11-06 11:24 pm被修改。

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Totz Peter 高级会员
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Hallo Herr Meerkötter,
Sie haben den Punkt "Wiederverwendbarkeit" nochmal genau dargestellt (die Investoren nennen es meist Drittverwendung). Insbesondere ist es natürlich schwierig bis fast unmöglich, "gebrauchte" Lagereinrichtungen wieder zu verwenden bzw. an einen Interessenten zu verkaufen.
Ich kenne eine Anzahl von automatischen Lägern, die nach dem Auszug des ersten Anwenders weder weiter zu verwenden noch an einen Interessenten zu verkaufen waren. Ich habe überhaupt nur einmal einen "Umzug" eines AKL von einem Standort zu einem anderen erlebt, das war bei Robert Bosch. Da ich IT-seitig in dieses Projekt eingebunden war (ich war Projektleiter bei der Erstinstallation und habe die notwendigen Softwareanpassungen für die Wiederinbetriebnahme implementiert sowie diese durchgeführt), kann ich auch sagen, dass die Kosten für den Umzug nicht wesentlich unter denen eines Neubaus lagen- die meisten Kosten sind durch den Aufwand an Arbeitskräften für den Umbau sowie für die neue Inbetriebnahme bedingt.
So landen die meisten guten Anlagen am Ende beim Schrotthändler. Deshalb müssen sie sich schon beim ersten Anwender "rechnen", sonst bleibt der Investor darauf sitzen. Ganz klar, dass schon deshalb in diesem Segment Automatik quasi nicht zu verkaufen ist.
Beste Grüsse
Guenter Nolte

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Nolte Guenter 高级会员 社区管理员
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Hallo Herr Merrkötter,
Sie sprechen ganz richtig die Schwierigkeiten eines Logistik-Dienstleisters an, der mit wechselnden Kunden und geringen Vertragslaufzeiten konfrontiert wird.
Eine Mehrmandantenlösung sollte meiner Erfahrung nach - beim Einsatz eines aktuellen Lagerverwaltungssystems - kein Hinderungsgrund für einen Branchenmix bei der Nutzung des Lagers darstellen.
Bei kurzer Standortbindung heben Sie besonders das Problem der Artikelschwankungen hervor. Hier gebe ich Ihnen vollkommen recht, dass ein Lager, welches auf eine bestimmte Struktur optimiert wurde, beim Wechsel dieser Struktur viel leichter zu einer suboptimalen Lösung verkommt, als ein auf größte Flexibilität aufgebaute - oft manuelle – Lösung.
Kann ein Lager wie das Ihre überhaupt derzeit unter ökonomischen Gesichtspunkten automatisiert werden?
Dazu müsste für jeden Ihrer Lagerbereiche, basierend auf den Vergangenheitsdaten und der zukünfigen Geschäftserwartung, die Anzahl von standardisierten Ladeeinheiten festgelegt werden können, die im Durchschnitt bei Ihnen lagert. Mit denselben Daten kann man die Schwankungsbreite dazu feststellen und eine untere Grenze festlegen, die mit einer definierten hohen Wahrscheinlichkeit durchgehend ausgelastet ist. Bleiben nach Festlegung dieser Schranke genügend automatisierungswürdige Lagerplätze übrig, um eine solche Lösung wirtschaftlich zu betreiben, können Sie auch eine etwas längere Amortisation in Kauf nehmen. Damit bleibt Ihnen ein gewisses, aber klar definiertes Risiko.
Diese Betrachtung gilt für einen breiteren Mandanten- und eventuell auch Branchenmix. Eine Wiederverwendung eines auf spezielle Anforderungen und Kunden hochspezifisch abgestimmten Lagers halte ich für ausgeschlossen. D.h., dass Sie ohne breitere Aufstellung und bei kurzer Standortbindung einLager wirklich nur auf maximale Flexibilität auslegen sollten und daher eine Automatisierung kaum in Frage kommt.
Beste Grüße,
Peter Totz

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Totz Peter 高级会员
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