Logistics

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  • Albrecht Franck
    Albrecht Franck    Premium Member
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    Nachfolger(in) des Sachverständigen
    Die Suche nach meinem Nachfolger als Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Rechnergesteuerte Förder-, Lager- und Verteilsysteme war nur teilweise erfolgreich. Nach wie vor bin ich gezwungen, kurzfristig Gutachten selbst zu erstellen, anstatt die Erstellung von Gutachten zu begleiten und dadurch das erarbeitete Know How weiterzugeben.

    Einen Teil-Nachfolger habe ich gefunden. Er ist als Technischer Leiter eines der größten deutschen Logistik-Zentren verantwortlich für Lager-, Förder-, Sortieranlagen und hat einen unschätzbaren Vorteil: Mehr als 70 % der Anlagen, die in das Sachgebiet fallen, sind im eigenen Hause installiert - teilweise in moderner, teilweise in langfristig bewährter technischer Ausführung. Denn die Erfahrungen mit älteren Anlagen, Langzeit-Analysen von Zuverlässigkeits-Kennwerten, Ermittlung des Modernisierungs-Bedarfs bilden wichtige Grundlagen für qualifizierte gutachterliche Stellungnahmen.

    Aber, die Stellung als Technischer Leiter hat Nachteile für die Einarbeitung in die Funktionen des Sachverständigen: Die Einarbeitung in die Denk- und Arbeitsweise des Sachverständigen parallel zum Haupt-Job dauert zu lange. Sie wird auch dadurch verlängert, dass der (Teil-)Nachfolger meistens nicht schnell genug auf konkrete Anforderungen reagieren kann. Das Beweissicherungs-Verfahren gibt es zwar (offiziell) nicht mehr. Trotzdem erwarten die Auftraggeber, dass sich der Sachverständige schnell um ihre Probleme kümmert. Außerdem schließt zwar der Verantwortungs-Bereich des (Teil-)Nachfolgers in seinem Unternehmen die Anlagen-Automatisierung ein. Die „Steuerungssysteme“ (z.B. Materialfluss- und Lager-Steuerung) gehören jedoch zur IT. Das hat zur Konsequenz, dass die häufig zu begutachtenden „Integrations-Probleme“ fachlich nicht ausreichend abgedeckt sind.

    Mein Vorschlag lautet, eine Partnerschaft anzustreben bzw. konkret einen Partner zu suchen, der die z.Zt. fehlenden Voraussetzungen für eine vollständige Abdeckung meines bisherigen Sachgebiets erfüllt: Der Einsatz in konkreten Fällen ist kurzfristig möglich. Nach den bisherigen Erfahrungen kommt daher nur ein Freiberuflicher oder Mitarbeiter eines flexibel operierenden Unternehmens infrage. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeiten sollte auf der „System-Ebene“ liegen. Das erfordert Kenntnisse und Erfahrungen mit relevanten ERP-Systemen, operativen Steuerungssystemen und Integrations-Verfahren.

    Ich könnte mir vorstellen, dass der erfahrene Anlagentechniker und der engagierte „System-Engineer“ beste Voraussetzungen für qualifizierte Sachverständigen-Tätigkeiten bilden. Nähere Informationen über mein Sachgebiet finden Sie unter http://www.franck-logistik.de /Der Sachverständige.

    Albrecht Franck
    ehemaliger Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger
    für Rechnergesteuerte Lager-, Förder- und Verteilsysteme