Logistics

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  • Stefan Herberger
    Stefan Herberger
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    Optimierung von Fertigungslosgrößen_Branchenproblem des Verpackungsdruck / Anwendung MLCLSP?
    Hallo Experten,

    ich arbeite gerade an einer generellen Optimierung der Losgrößenfertigung in der Bedruckung von Faltschachteln. Hierzu habe ich Losgrößenmodelle untersucht, jedoch kein passendes gefunden. Ich würde mich über jeden Hinweis freuen. Ist das MLCLSP (multi-level-capacity-lot-size-problem) das passende Modell?? Wie kann ich es anwenden??

    Zuerst die Kennzeichnung der Produktion:

    Zusammenfassend lässt sich die Produktion von Faltschachteln als mehrstufige, kapazitätsbeschränkte Losgrößenfertigung kennzeichnen. Die Abnahme von Fertigwaren erfolgt unregelmäßig. Die Fertigwaren werden zu bestimmten Zeitpunkten in unterschiedlichen Mengen spontan abgefragt.
    Der hauptsächliche Unterschied liegt jedoch in der Produktvielfalt. In der Faltschachtelindustrie wird jeder Auftrag neu konzeptioniert und erfordert unterschiedliche Fertigungsbedingungen.
    Diese Produktion kann in einem Auftragsdurchgang mit Einlagerung, oder in mehreren Durchgängen mittels kleineren Losgrößen und ohne Einlagerung nach dem Just-in-Time Prinzip erfolgen. Der Zielkonflikt stellt hierbei die Rüstzeit bei mehreren Auftragsdurchgängen und die Einlagerung bei einem Durchgang dar.

    Ich freue mich bereits über eure Anregungen....Jeder Hinweis ist willkommen.
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  • Robert Breitner
    Robert Breitner
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    Re: Optimierung von Fertigungslosgrößen_Branchenproblem des Verpackungsdruck / Anwendung MLCLSP?
    Hallo Stefan,

    erstmal möchte ich mich meinem Vorschreiber anschließen. Dieses Thema bringt sehr viele Variable mit sich, dass wirst Du mittlerweile vll. selbst gemerkt haben.

    Nichtsdestotrotz kann ich dir noch empfehlen, die Formel für die "kostenoptimale Losgröße nach Andler" mal zu suchen. Falls Du nicht fündig wirst, kann Du gerne nochmals nachfragen.

    Beste Grüße und viel Glück!
    Robert Breitner
  • Jo Nebe
    Jo Nebe    Premium Member
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    Re: Optimierung von Fertigungslosgrößen_Branchenproblem des Verpackungsdruck / Anwendung MLCLSP?
    hallo stefan,
    ich habe mal an so etwas gearbeitet und wir haben erstmal mit wilson/andler gestartet. darin wird die fertiglosgroesse jedoch nicht LEAN gerecht betrachtet - viele reale kosten werden überhaupt nicht betrachtet.

    wir sind damals vom EPEI als basislosgröße ausgegangen und haben viele extra kosten zusätzlich einkalkuliert
    zb: gabelstapler einsatz bei überschreiten des single-piece-flow durch batchbildung, qualitäts- resp. schrottkosten wegen überschreiten des mhd oder reengineering, brandlasten, racks, finanzkosten, versicherungen, etc, etc. wir kamen auf etliche zusatzfaktoren, die wir eingearbeitet haben. die beurteilung der jeweiligen faktoren erfordert definitv ein tieferes ein verständnis seines produktes und der gesamten SC.
    wenn man das im excel abbildet (ist ja eher einfach) erhält man eine grafik, die erstaunliche sprünge macht, wo wilson/andler weiter linear bzw. im kurvenbereich bleiben.

    die klassische losgrößenbildung geht über kap/ressourcen, lagerfläche und bestellkosten/auftragsauslösekosten kaum hinaus. wie simpel wäre das produktionsplaner-leben, gäbe es nur so wenige faktoren.
    beste grüße
    jo nebe
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