Ich will Heikos Idee aufgreifen und als erster ein paar Zeilen schreiben, warum der SwissJuraMarathon mein schönstes Lauferlebnis des Jahres 2009 war.
Generell liebe ich Etappenläufe. Ich mag Etappenläufe auch deshalb, weil die Gesamtheit der Läufer durch die gemeinsamen Abende, durch das gemeinsame Essen und durch das gemeinsame Erleben der einzelnen Etappen nah zueinander finden.
2008 bin ich den TransAlpineRun gelaufen, 2010 wird es der Marathon des Sables sein.
2009 aber habe ich mich für den SwissJuraMarathon entschieden, vor allem deshalb, weil er mit 350 Kilometern Länge, 7 Tagesetappen und mit rund 11.000 Höhenmetern schon einer der ganz besonders langen Läufe ist.
Ein weiterer Grund war, dass mein Lauffreund Achim dort laufen wollte und ich so die Gelegenheit hatte, ihn noch näher kennen zu lernen. Dass Achim nun auch den Marathon des Sables mitlaufen wird, ist dabei eine ganz besondere Freude.
Was mich am SJM besonders beeindruckt hat war, dass das Organisationskommitee so penibel und professionell war. Da passte alles, da wurde alles mit Routine und Gelassenheit abgewickelt und jeder einzelne der Organisatoren ist ein Mensch, den man einfach lieb haben muss.
Zwar war die Strecke nicht so hochalpin wie beim TAR, aber durch die geringe Teilnehmerzahl konnte ich zu nahezu allen Läufern eine menschliche Brücke schlagen und viele dort entstandenen Freundschaften führten zu dauerhaften eMail, Blog- oder "Real Life"-Kontakten.
2010 wird dieser Lauf leider nicht mehr stattfinden, das ist sehr schade. Für mich aber wird dadurch der letzte SJM, eben der von 2009, einen noch höheren Stellenwert behalten.
Liebe SJM-Organisatoren: DANKE für diese Woche, DANKE für dieses Erlebnis!


