INTELLECTUAL PROPERTY LAW - WORLDWIDE

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  • Thomas Schatz
    Thomas Schatz
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    3 - D Trademark Registrations
    Dear friends

    do you have any information concerning registrations of 3 - D trademarks in India already published. I have heard that there are a several applications in the examination process but I have not seen any published registrations. I would be highly interested to get a published registration or any decision of the Indian patent office or of an Indian court with respect to the registerabilty of 3 - D trademarks.

    Furthermore I am interested on decisions or the daily practise concerning the danger of confusion between a trademark in Hindi with the equivalent in Latin letters either as transliteration, transcription or translation.

    Thanks a lot for your support
    Thomas
  • Dr. Oliver S. Hartmann
    Dr. Oliver S. Hartmann    Premium Member   Group moderator
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    Re: 3 - D Trademark Registrations
    Hallo Herr Schatz,

    Thomas Schatz schrieb:

    Furthermore I am interested on decisions or the daily practise concerning the danger of confusion between a trademark in Hindi with the equivalent in Latin letters either as transliteration, transcription or translation.
    ja, eine Verwechselungsgefahr wird von den indischen Gerichten sowohl für den Fall einer Übersetzung als auch für den Fall einer Transliteration grundsätzlich bejaht.

    Die erste Entscheidung, in der sich ein indisches Gericht mit der Übersetzungsproblematik beschäftigen musste,
    war in J.C. Eno v. Vishnu Chemical. Der Beklagte verwendete das Zeichen “Falaxar”, was eine originalgetreue Übersetzung der älteren Marke “Fruit Salt” in Marathi darstellte. Eine Markenverletzung wurde bejaht. Seit dieser Präzedenzentscheidung haben die indischen Gerichte bislang fast ausnahmslos im gesetzlichen Markenschutz und im Passing off-Recht Eintragungs- und Benutzungsschutz gegenüber der Übersetzung einer älteren Marke gewährt, und zwar unabhängig davon, ob das übersetzte Zeichen mit romanischen oder mit einem indischen Schriftzeichensystem verwendet wurde. Gleichermaßen gewährten die Gerichte auch Eintragungs- und Benutzungsschutz im Falle einer Transliteration. So wurde in Hitachi Ltd. v. Ajay Kr. Agarwal die japanische Wortmarke “Hitachi” – die in Indien keinerlei Bedeutungsgehalt hatte – von dem Beklagten nahezu buchstabengetreu in das Devanagari-Schriftzeichensystem übersetzt. Das Gericht konnte zwar keine visuelle Zeichenähnlichkeit annehmen, bejahte aber eine Markenverletzung aufgrund der klanglichen Identität.

    Diese Entscheidungen ergingen zwar alle noch unter dem alten indischen Markengesetz (das neue Gesetz ist der Trade Marks Act, 1999), sind aber mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch im neuen indischen Markenrecht anwendbar.

    Beste kollegiale Grüße
    Oliver S. Hartmann
    Rechtsanwalt

    InDe® Anwaltskanzlei
    http://www.inde.eu
  • Thomas Schatz
    Thomas Schatz
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    Re^2: 3 - D Trademark Registrations
    Hallo Herr Hartmann

    Vielen Dank für die Informationen.

    Grüße nach Berlin
    Thomas Schatz