Emotionales Marketing - Emotionale Werbung

Emotionales Marketing - Emotionale Werbung

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    Imagelücke Firmenwagen
    Emotionelles Marketing ist ja nicht nur ein Faktor, der Außenwirkung haben soll. Genausogut kann er auch die Wirkung nach Innen haben. Hier gehört es doch ersteinmal geklärt, was der Berater und das Unternehmen unter emotionalem Marketing versteht. Ist es die alte Regel der Zeitungsmacher: KIND, BLUT,nackte Frau und die Auflage ist gesichert?!?!?!?!?!!?
    In meiner Beratung stelle ich die Unternehmen zuerst auf die Probe, ob es ein Lippenbekenntnis ist oder strategische Absicht und dann mit welcher Ausrichtung.
    Daher nenne ich meine Arbeit auch das Unternehmenswirken oder neudenglisch Corporate-Effects.

    Fragen?

    Mit sonnigen Grüßen
    Michael Spars
  • Till Neitzke
    Till Neitzke    Premium Member   Group moderator
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    Re: Imagelücke Firmenwagen
    Michael Spars schrieb am 24.06.2005, 21:16:
    Emotionelles Marketing ist ja nicht nur ein Faktor, der Außenwirkung haben soll. Genausogut kann er auch die Wirkung nach Innen haben. Hier gehört es doch ersteinmal geklärt, was der Berater und das Unternehmen unter emotionalem Marketing versteht. Ist es die alte Regel der Zeitungsmacher: KIND, BLUT,nackte Frau und die Auflage ist gesichert?!?!?!?!?!!?
    In meiner Beratung stelle ich die Unternehmen zuerst auf die Probe, ob es ein Lippenbekenntnis ist oder strategische Absicht und dann mit welcher Ausrichtung.
    Daher nenne ich meine Arbeit auch das Unternehmenswirken oder neudenglisch Corporate-Effects.
     
    Fragen?
     
    Mit sonnigen Grüßen
    Michael Spars
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    In der Tat eine gute Frage:
    was der Berater und das Unternehmen unter emotionalem Marketing versteht.

    Im Normalfall würde ich sagen, alles was probiert den Menschen ohne Fakten zu überzeugen.

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    Ist es die alte Regel der Zeitungsmacher: KIND, BLUT, nackte Frau und die Auflage ist gesichert?!?!?!?!?!!?

    Ja in gewisser weise stimmt das aber wie bei Zeitungen gibt es Unternehmen die diese Mittel nicht einsetzen da Sie ein bestimmtes Unternehmensbild widerspiegeln.
    Aber sehen Sie sich Benetton als bekanntestes Beispiel an, hier wird in der Werbung rein über die Aufmerksamkeit gearbeitet. Es ist kein Bild des Unternehmens sondern eine Dokumentation was Menschen interessiert, Sie zum "Gaffen" oder zum Nachdenken bewegt.

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    Mit freundlichen Grüßen aus dem schönen Hannover,
    Till Neitzke

    Wolff & Neitzke GmbH - entertain the web
    http://www.wolff-neitzke.com
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    Re^2: Imagelücke Firmenwagen
    Gut Till Neitzke,
    denn auch dieser hat das emotionale Marketing wörtlich genommen.
    Aber was bedeutet es denn jetzt für uns?

    Michael Spars
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    Re: Definition Emotionales Marketing?
    Guten Morgen Herr Thönelt.
    Hallo Herr Spars,
     
    ich klinke mich mal ein, da ich die Thematik sehr interessant finde.
     
    Michael Spars schrieb:
    Emotionelles Marketing ist ja nicht nur ein Faktor, der Außenwirkung haben soll. Genausogut kann er auch die Wirkung nach Innen haben.
     
    Meinen Sie damit die Wahrnehmung der Firma innerhalb der Firma?
    Nicht nur das, sondern das gesammte Unternehmenswirken und das ist mehr als nur Firma innerhalb der Firma.
     
    Hier gehört es doch ersteinmal geklärt, was der Berater und das Unternehmen unter emotionalem Marketing versteht. Ist es die alte Regel der Zeitungsmacher: KIND, BLUT,nackte Frau und die Auflage ist gesichert?!?!?!?!?!!?
     
    Ich wage mal einen Versuch einer Definition, vielleicht können wir daran zusammen weiterarbeiten, da wirklich erstmal wichtig ist, worüber wir reden bzw. wie jeder diesen Begriff versteht.
    Emotionales Marketing ist für mich der Ausdruck der Corporate Identity. Dies kann sich widerspiegeln im Corporate Design, dem Corporate Behavior und auch den Corporate Communications. Es ist die Hervorhebung (durch oben genannte Teile) eines emotionalen Anspruchs einer Firma nach Innen und nach Außen. Ein passendes Beispiel wäre da vielleicht IKEA.
    CI ist für mich der dritte Schritt, der erste ist BI-Business Idee, dann folgt CP Corporate Philosophy, denn ohne Philosophie keine Identität! Dann kommt CI, dann aber auch Corporate Ethics etc. und alles zusammen (siehe auch Scheibe auf meiner HP) ergibt die Grundlage für die gesteuerten und ungesteuerten Emotionen im Unternehmen.

     
    In meiner Beratung stelle ich die Unternehmen zuerst auf die Probe, ob es ein Lippenbekenntnis ist oder strategische Absicht und dann mit
    welcher Ausrichtung.
     
    Damit meinen Sie wohl, ob die Firma diesen Anspruch auch lebt und die Emotionalität ein Teil der Unternehmenskultur ist, oder?
    Siehe oben und ja Unternehmenskultur und Unternehmenswirken liegen dicht und emotional beieinander.

     
    Daher nenne ich meine Arbeit auch das Unternehmenswirken oder neudenglisch Corporate-Effects.
     
    Was genau tun Sie, wenn Sie in ein Unternehmen kommen bzw. was kann das Unternehmen von Ihnen erwarten?
    Zuerst stelle ich aus meiner Sicht den Status-Quo fest, was will der Auftraggeber und ist es das was er wirklich will oder ist es nur ein vorgeschobenes Argument. Dann wird gemeinsam mein Ergebnis besprochen und er/sie bekommt Handlungsempfehlungen als Hilfe zur Selbsthilfe, sodass sich nach einer Zeit sein Bewusstsein und Horizont zu dem Thema im positiven hin ändert.

    Herzliche Grüße

    Michael Spars
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    Re^2: Visionen am Horizont.
    "Unternehmens-Wheel"

    Bei dem Wheel gehen Sie aus von einer gerade gegründeten Firma, oder?

    Nein, nicht nur, denn das System ist in allen Unternehmen oder Firmen vorhanden.

    Denn in der Realität kommt man doch in eine Firma, die schon eine Businessidee besitzt, oder?

    Ja, dennoch ist bei vielen Unternehmen die Grund-Business-Idee aus den Augen verloren worden oder der Markt verlangt eine andere Business-Idee oder manchmal ist es auch nur der Weg, wie man aus Schrott Geld machen kann.

    Bei den wenigsten Unternehmen wird man die Möglichkeit haben, schon in einer Phase (vielleicht auch Umbruch) dazuzustoßen, in der man noch mal den "großen Plan" entwickeln kann (korrigieren Sie mich wenn es nicht stimmt).

    Stimmt!

    Von der Definition her ist für mich die Corporate Identity die Persönlichkeit des Unternehmens, welche Sie "Grundlage für die gesteuerten und ungesteuerten Emotionen im Unternehmen" nennen. Denn, übertragen auf einen Menschen, bildet doch seine Persönlichkeit mit seinen Ansichten, Wünschen und Zielen die Basis für alles, was er tut. Und in dem, was er tut und wie er es tut, drückt sich seine Persönlichkeit aus und die Sicht anderer auf ihn. Emotionen greifen nur an einer Persönlichkeit, die dafür empfänglich ist. Was den einen Menschen bewegt, lässt einen anderen kalt. Genauso scheint es mir in Unternehmen zu sein. Daher die Frage, wie "erfolgreich" ist es Ihnen (vielleicht mit einem Beispiel) bisher gelungen, einem Unternehmen die Sicht zu öffnen für Corporate Ethics, die wohl der konkrete Ausdruck der Philosophie zu sein scheint (vielleicht vergleichbar mit Leitsätzen?)?

    Also, die CI ist die Vorstufe zur Persönlichkeit, denn ohnen Identität keine Persönlichkeit, wie ohne Charisma keine Persönlichkeit. Gerade erst Gestern (14.09.2005) wieder, denn hier waren es genau die Punkte der Identität und der daraus resultierenden Persönlichkeit abgeleitet in die oder von den Produkten. Dann kamen wir zu dem Verhalten von innen nach außen und damit zu den CE2 Corporate Ethics.


    Provokante Frage: Kann es eine Vision geben, die von "oben" vorgegeben wird?

    Ja, tagtäglich, nur sie hat keine Dauerwirkung.

    Ich war vor einigen Jahren in einer großen Werbeagentur in Frankfurt tätig. Als es wirtschaftlich nicht mehr so gut lief, wurde als erstes der GF ausgetauscht. Der neue GF, der weniger symphatisch war, hatte fast überhaupt keinen "Draht" zu den MA. Aber - er hatte eine Vision, die in teuren Seminaren mit einigen Leuten aus der Führungsriege erarbeitet wurden. Am Ende des Prozesses war dann ein Satz geboren. Ich kann ihn nicht wiedergeben, da ich ihn bezeichnenderweise vergessen habe. Nur so viel: Die MA kamen sich übergangen und gegängelt vor. Niemand unterstützte die Vision und teilweise wurde sie ganz konkret sabotiert. Führungsauftrag gescheitert.
    Was wäre, wenn man zusammen mit den Mitarbeitern eine Vision entwickelt hätte? Es hätte sehr viel länger (NEIN) gedauert, wäre kostspieliger geworden (NEIN) und wahrscheinlich hätte die Vision nicht in eines der wirtschaftlichen Ziele gepasst, aber zumindest hätte man etwas geschaffen, was näher an der Realität war und - das gesamte Unternehmen hätte in eine Richtung segeln können. Das zum Thema Menschen.

    Wer sagt denn, dass die Vision nicht gepasst hätte?????????


    Ja, ich denke die Vision muss so formuliert sein, dass jeder (!) Mitarbeiter seine persönlichen und/oder beruflichen Ziele dort unterbringen (und wiederfinden) kann. Dann findet ein Comitment statt. Eine Verpflichtung des einzelnen Menschen / MA mit der Firma gemeinsam zu gehen.

    Der erste Schritt wäre dann wahscheinlich ersteinmal zuzuhören, was die Mitarbeiter zu sagen haben und eine CI und CP anzustreben, die DOWN-TOP gebildet wird.

    Ganz konkret ist dieses Thema in unserer Firma (http://www.gruppe42.de) aktuell. Allerdings stehen wir vor einem weiteren Problem.

    Wir sind eine Netzwerkagentur mit 10 freien Mitarbeitern, welche über ganz Deutschland verteilt sind.
    Unsere Mitarbeiter sind zwar für uns, aber auch für andere Firmen tätig. Wie kann es also eine Verpflichtung der Mitarbeiter geben? Denn die finanzielle Abhängigkeit ist zwar da, aber nicht so stark wie in anderen Firmen, die räumliche Nähe ist aber nicht gegeben (teilweise haben wir unsere Mitarbeiter noch nie "live" gesehen)...

    Es ist nur insofern ein Problem, wie Sie eins draus machen. Lernen Sie sich einmal kennen, bei einem Workshop der „nichtfachlichen“ Art und dann sehen Sie sowieso wer oder was zusammenpasst.

    Fragen?

    Michael Spars