Emotionales Marketing - Emotionale Werbung
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Till Neitzke Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.emotionales Klopapier...
Es gibt die Aussage:
"Low-Involvement wird zu High-Involvement sobald das Produkt einen echten Mehrwert zu bieten hat, gegenüber der Konkurrenz"
Nur welchen Mehrwert, außer einem lustigen Bären hat Charmin?
- 30 Nov 2007, 2:47 pm
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Enrico Thielke Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re: emotionales Klopapier...
Vielleicht bringt es Hochgefühle beim Benutzen :-)
- 30 Nov 2007, 2:50 pm
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Michael Wehe Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re: emotionales Klopapier...
Ich würde sagen, beim Klopapier wird das involvement mit der Dringlichkeit des Geschäfts höher, nicht mit seinem Mehrwert ;-)
- 30 Nov 2007, 2:53 pm
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Sina Donner Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^2: emotionales Klopapier...
Doch, da gibt es etwas, dass Charmin besonders macht, nur fällt Euch Männern das nicht auf ;-) Charmin gibt es nämlich im Gegensatz zu allen anderen mir bekannten Klopapieren auch in gelb und blau. Es kann also, je nach dem Rest des Badezimmers, wunderbar zur Deko passen ;-)
This post was modified on 30 Nov 2007 at 02:58 pm.- 30 Nov 2007, 2:57 pm
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Till Neitzke Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^3: emotionales Klopapier...
und in rosè........
Aber ich würde unterschiedliche Farben auch nicht als deutlichen Mehrwert sehn. Aber das ist halt typisch Mann
- 30 Nov 2007, 3:32 pm
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Till Neitzke Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^5: emotionales Klopapier...
Aber wo ist der Mehrwert bei zwei Lagen gegenüber drei Lagen???
Ändern sich:
a) Preis
b) Leistung im Vergleich zu anderen Produkten der Kategorie "Klopapier"?
Aus dem Artikel
"Die 2 Lagen des Toilettenpapiers von P&G halten, was sie versprechen. Die Zellulosefasern bestehen auf der einen Seite aus langen und kräftigen Nadelbaumfasern, auf der anderen aus kurzen und weichen Fasern des Eukalyptusbaums. So ist das Toilettenpapier außen weich, aber innen fest. "
Also wo ist der Leistungsvorsprung gegenüber 5 lagigem Papier?
This post was modified on 30 Nov 2007 at 03:55 pm.- 30 Nov 2007, 3:53 pm
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Michael Wehe Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^5: emotionales Klopapier...
Der Mehrwert selber (Mehrwert hier im Sinne eines höheres Nutzwertes) ist es ja nicht, der ggf. mehr Involvement erzeugt, sondern die Kommunikation desselben. Gerade bei Marken ist Werbung kein lästiges Erfordernis, sondern Produktbestandteil. Und so gesehen haben die lustigen Bärchis natürlich schon ihren Anteil an einer (möglichen, aber nicht zwangsläufigen und nicht nur darauf zurückzuführenden) Involvementsteigerung.
- 30 Nov 2007, 4:00 pm
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Friederike Baum Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^6: emotionales Klopapier...
Hallo, ich bin noch ganz neu, hier und bei Xing. Also falls ich das Thema ZU ernst nehmen sollte oder mich sonst irgendwie nicht "richtig" verhalte bin ich lernwillig und freue mich über Hinweise.
Dieses Thema finde ich spannend, und genau in der Hoffnung auf solche und andere Diskussionen bin ich hier.
Nur welchen Mehrwert, außer einem lustigen Bären hat Charmin?
Meines Erachtens: Keinen. Wobei nicht mal der Bär ein wirklicher "Mehrwert" ist. Laut Lehrbuch ist er ein Präsenzsignal. Immerhin kein allzu schlechtes, denn er ist sympathisch, unique und wird durch das Attribut "bärenstark" in Zusammenhang mit dem Produkt gebracht. Dennoch glaube ich, dass die Verbraucher das einfach als "Werbung" "abtun" und nicht als "echten Mehrwert" empfinden (da der Bär keine Produkteigenschaft ist).
Anderes Beispiel aus dieser Produktkategorie: Hat "Danke" Klopapier einen "echten Mehrwert" durch das Recyclingmaterial? Mir fällt kein anderes Klopapier mit dieser Eigenschaft ein, also behaupte ich: ja.
"Low-Involvement wird zu High-Involvement sobald das Produkt einen echten Mehrwert zu bieten hat, gegenüber > der Konkurrenz"
Mich würde interessieren, von wem dieser Satz stammt?
Davon unabhängig zweifle ich ihn ganz ketzerisch an.
Was sicher auch mit der Definition von "High-Involvement" oder überhaupt Involvement zu tun hat.
Für mich (als gerne quantifizierende Marktforscherin) muss "High-Involvement" deutlich höher sein als "Low-Involvement" (z.B. mehrere Punkte Unterschied auf einer 7er-Skala...)
Frage: Wodurch kann aus Low-Involvement High-Involvement werden?
Ich glaube das ist generell nur schwer möglich. Denn ich gehe davon aus, dass das individuelle Involvement für die jeweilige Produktkategorie (Klopapier...) deutlich schwerer wiegt (zusammen mit dem situativen Involvment - Ich BRAUCHE gerade Klopapier...) als das Werbe-Involvement.
Da kann ich die Werbung noch so geil finden: Dann finde ich zwar den Werbespot toll, aber das betrifft mein Involvement für die Werbung und nicht DIREKT das Produktinvolvement. (Das wäre ja auch zu einfach.)
Sicher, tolle Werbung hat etliche Effekte: Sie steigert Bekanntheit, Sympathie, Image... evtl. Preisbereitschaft und sogar Verwendung, aber das Involvement?
Da gehe ich ganz pessimistisch davon aus: Das Involvement für Klopapier wird dadurch nicht höher. Es geht immer noch ("nur") um Klopapier. An High-Involvement wird das nie heranreichen.
Bei Klopapier m.E. noch nicht mal mit einem "echten Mehrwert".
This post was modified on 10 Dec 2007 at 05:22 pm.- 10 Dec 2007, 5:18 pm
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Michael Wehe Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^7: emotionales Klopapier...
Hallo,
wenn wir ganz ketzerisch sein wollen, dann ist der "echte" Mehrwert ein Begriff aus der politischen Ökonomie und hat hier in diesem Zusammenhang sowieso nichts zu suchen.
Gemeint dürfte wohl eher der höhere Nutzwert sein. Oder genauer gesagt: Der als höher empfundene. Mit sachlich begründbaren Vorteilen hat das meist nur bedingt zu tun.
Involvement, also der Ich-Bezug zum Thema, ist eine Frage der subjektiven Wahrnehmung (auch der sachlichen Aspekte). Die kann man durch Werbung (unter anderem dadurch) bedingt beeinflussen. Sie haben aber insoweit recht, als es sich dabei eher um Nuancen der Präferenz für unterschiedliche Marken (oder Produkte) handelt, nicht jedoch um den grundsätzlichen Bezug des Einzelnen zum Thema. Das Involvement für Klopapier dürfte generell eher gering sein und durch keine Werbung der Welt ins Zentrum des eigenen Wertesystems rücken ;-) .
- 10 Dec 2007, 5:47 pm
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