MAS in Writing & Corporate Publishing

MAS in Writing & Corporate Publishing

Die Schweizerische Text Akademie ist in erste Linie in der Aus- und Weiterbildung tätig: mit verschiedenen Studienangeboten des professionellen Schreibens und Redigierens. Die bekannten Abschlüsse auf Hochschulniveau sind:

- CAS PR-Redaktor
- CAS Corporate Publisher
- CAS Texter
- CAS Digital Publisher - Social Media Producer

Diese Lehrgänge lassen sich in freier Reihenfolge zum Master of Advanced Studies (MAS) in Schreiben und Publizieren (Writing and Corporate Publishing) verknüpfen. Den Abschluss bildet eine MAS Thesis.

In dieser Gruppe publizieren wir regelmässig das neuste rund ums Schreiben, Texten und Publizieren. Von Methoden des Creative Writing bis hin zu den neusten Trends im Web 2.0.

Updates

  • 23 May 2012

    Rustikales Hochdeutsch

    Weshalb spricht Doris Leuthard ein "rustikales" Hochdeutsch? – Diese Frage hat letzte Woche das Politblog des Tagesanzeigers beschäftigt. Eine endgültige Antwort steht aus, doch immerhin präsentiert das Blog drei valable Hypothesen …

    http://politblog.tagesanzeiger.ch/blog/index.php/10619/warum...

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  • 21 May 2012

    Ein Secondo verschreibt sich der deutschen Sprache

    Aus dem Beruf eines PR-Redaktoren:
    Fabrizio D‘Aloisio: Ein Secondo verschreibt sich der deutschen Sprache

    „Fabrizio! Vieni a mangiare! Fabrizio stürmt in die Haustür, die Treppe hoch, direkt an den Esstisch. Zwischen Löffel und Gabel steht ein Teller Capuns – eines seiner Lieblingsessen. Etwas untypisch für einen gebürtigen Italiener. Er ist auch in einer untypischen Ortschaft aufgewachsen – im Bergdorf Klosters. Seine Eltern sprechen mit ihm italienisch, seine Lehrer deutsch. Das sei nicht immer einfach gewesen. Wegen den Missverständnissen.

    Seine Kameraden wussten nie genau, was Fabrizio ihnen mitteilen wollte. Beim Fussballspiel, wenn er frei stand und seinen wohl verdienten Pass einforderte. Oder bei Räuber und Bulle, wenn er den anderen Kindern Hinweise zu den Räubern zurief. Die Pässe blieben aus, die Räuber versteckt. Fabrizio war das Missverständnis leid. Er verschrieb sich – angetrieben von seinem Ehrgeiz – der deutschen Sprache. Das Erklimmen der Karriere-Stufen hatte begonnen.

    Die erste Stufe ist das PR-Praktikum beim Kurverein St. Moritz. Kurdirektor und Tourismus-Ikone Dr. Hanspeter Danuser hat Fabrizio damals in seine Fittiche genommen. „Er hat mich in meiner Arbeit gestärkt und geprägt. Von ihm weiss ich mehr, als nur die Kommaregeln“, schwärmt Fabrizio. Sechs Jahre lang schreibt er Medienmitteilungen, redigiert Websites und steigt vom PR-Assistenten zum PR-Leiter auf. Kurze Zeit darauf wird er Mitglied der Geschäftsleitung. 2006 hat Fabrizio den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt.

    Die Selbstständigkeit ermöglicht ihm, seine Projekte selbst zu koordinieren, zu planen und den redaktionellen Teil dazu beizutragen. Sein eigenes kleines Unternehmen hat Fabrizio das Mandat bei der Spot Werbung gebracht, wo er Leiter Public Relations, Text und Online Marketing ist. Zudem ist Redaktor fürs Magazin über den alpinen Lifestyle – «Bianco».

    Heute hat niemand mehr Schwierigkeiten, Fabrizio zu verstehen. Im Gegenteil: Fabrizio gibt Auskunft darüber, wie man selber besser verstanden wird. Er doziert nämlich Texten und Schreiben an der HTW Chur und ist Prüfungsexperte im Studiengang CAS PR-Redaktor / CAS PR-Redaktorin. Ist Fabrizio auf der obersten Karriere-Stufe angekommen? Aus dem einst missverstandenen Kind mit Akzent ist jedenfalls ein erfolgreicher Experte der deutschen Sprache geworden. Von Problemen in der Verständigung ist nichts mehr vorhanden. Heute kommen die Pässe bei Fabrizio an, wenn er mit seiner Eishockey-Mannschaft Tore jagt. „Andiamo ragazzi! Siegen wir für Klosters!“

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  • 10 May 2012

    Alle schreien; einer schreibt

    Liebe Schreiberinnen und Schreiber

    Gerne senden wir Ihnen eine weitere Erfolgsgeschichte aus unserer Reihe «PR-Redaktorinnen und PR-Redaktoren erzählen aus ihrem Berufsleben». Diese Geschichte ist auch auf Facebook publiziert. Und bald finden Sie alle Geschichten alphabetisch aufgelistet auf http://www.erfolgsgeschichten.ch.

    Am Schluss der Reihe publizieren wir ein kleines Buch mit diesen Erfolgsgeschichten – ähnlich dem Buch «Davoser Reportagen und Geschichten». Letzteres können Sie bei der Schweizerischen Text Akademie beziehen. Zudem finden Sie dieses Reportagenbüchlein auch zum virtuell Lesen und Blättern auf folgendem Link: http://www.facebook.com/editionzauberberg#!/editionzauberber...

    Herzliche Grüsse

    Ralph Kohler & Franco Item
    Schweizerische Text Akademie

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    Aus dem Beruf eines PR-Redaktoren:
    Matthias Hochuli: Alle schreien; einer schreibt

    Die Angriffsspieler formieren sich, doch es gibt kein Durchkommen. Die Spieler des gegnerischen Handballvereins Thun stehen felsenfest in ihrem Torraum. Plötzlich schiesst eine Hand mitten aus dem Getümmel hoch. Der Spieler der Kreismitte wirft – und trifft. Die Berner Fans springen auf, schreien und applaudieren. Einer unter ihnen bleibt sitzen und schreibt: Matthias Hochuli.

    Matthias schrieb als 18-jähriger, freier Journalist regelmässig über den Berner Handballsport. Für die Berner Zeitung etwa. Oder den Bund. Er studierte Medien- und Kommunikationswissenschaft sowie Journalistik an der Universität Freiburg. Während des Journalistik-Studiums schrieb er auch Beilagen für die Aargauer-Zeitung. An Schreibaufträgen fehlte es ihm keineswegs. Er schrieb alles, was er als junger, aufstrebender Journalist in die Finger bekam.
    Aus dem engagierten Journalisten ist nun ein erfolgreicher PR-Redaktor geworden. Als PR-Redaktor profitiert er enorm von seiner journalistischen Laufbahn. Viele erfahrene Journalisten haben ihm damals das Nötige gezeigt, haben die Geduld aufgebracht. Allen voran: sein ehemaliger Chefredaktor. „Von ihm weiss ich, dass ich meinen Text sorgfältig planen muss, damit ich später fürs Improvisieren vorbereitet bin“, erzählt Matthias. Dieses Wissen habe ihm bei den schwierigen Aufträgen geholfen. Bei den Reportagen oder den Interviews über brisante Themen.

    Auch wenn Reportagen umfangreiche Recherche-Arbeit verlangen, gibt es Aufträge für PR-Redaktoren, die sie von Grund auf neu erlernen müssen. Wie die Konzeption der Newsletter-Kampagne fürs Segmentmarketing bei Mettler Toledo. Dieses Projekt habe Matthias und sein ganzes Team gefordert und geprägt. Es habe kein Vorwissen dazu existiert – keine Erfahrungswerte. Sie seien im kalten Wasser geschwommen und beinahe untergegangen. Aber wer kräftig strampelt, schwimmt oben auf.

    Die Kampagne läuft nun erfolgreich – unter der Leitung von Matthias. Die Kampagne hat auch dazu beigetragen, die Text-Qualität im Unternehmen zu verbessern. Ein persönlicher Erfolg für Matthias. Denn das Newsletter-Projekt hat das verkörpert, was er am Schreiben so schätzt. Etwas kreieren, verändern und wachsen lassen. Sich in ein Thema vertiefen. So könne er alle seine Gedanken der Reihe nach sammeln und konzentriert aufschreiben. Und konzentrieren muss er sich, wenn wieder einmal ein Spieler der Kreismitte im Angriff aufspringt, schiesst und trifft.

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