contemporary fine ARTISTS int.

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  • Herbert Neuner
    Herbert Neuner    Premium Member
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    Re: Warum im Zeitalter der Photografie Portrait malen?
    Susanne Haun schrieb:
    >Wie gehen die Fotografen an die Portraitfotografie heran? Wie schafft man ein besonderes Portrait....
      hallo susanne,
    auf meiner website habe ich kurzes statement zum fotografierten "portrait" abgegeben, vielleicht ist da für den einen oder anderen eine antwort drin.

    http://www.neuner.cc

    ein gutes portrait aus der sicht des portraitierten ist , wenn die portraitierte person sich darin wiedererkennt (charakter, seele, etc.)
    ein gutes portrait aus sicht des künstlers, ist, wenn die portraitierte person entweder naturalistisch- (beispiel: helnwein sieht mick jagger) oder symbolisch wahrhaftig erscheint. (beispiel: lucian freud sieht die queen) da gibt es jetzt natürlich noch 1001 weitere beispiele, um gute portraits zu definieren...

    wer sich jedenfalls von einem künstler ohne auflagen portraitieren lassen will, dem sei eine ordentliche portion mut mitgegeben...*g*

    gruß herbert
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  • Susanne Haun
    Susanne Haun    Premium Member
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    Re^2: Warum im Zeitalter der Photografie Portrait malen?
    Ja, das ist immer sehr schwierig. Unter all der Fassade den Menschen zu finden, den man darstellen - portraitieren möchte.

    Am besten sind wirklich die Portraits von Menschen, die man sehr lange und gut kennt.

    Gruß Susanne Haun

    http://www.susannehaun.de
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  • Matthias Wellmer
    Matthias Wellmer    Premium Member   Group moderator
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    Re^5: Warum im Zeitalter der Photografie Portrait malen?
    Scaut Euch mal das Werk von Thomas Eller an. Der thematisisert die Identität des Ichs in fast all seinen Arbeiten. Dabei hat er die Grenzen der Gattungen gesprengt, indem er die Photographie mit der Skulptur verheiratet hat.
    Sehr interessant: thomaseller.com. er ist einer der interessantesten Künstler, dem es nicht um die Oberfläche, sondern eine Standortbestimmung geht. Aus "Wer ist Thomas Eller" wird ein "Where is Thomas Eller"

    Grüße
    Matthias
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