Herausgeber Chris Radda über die medianet:
Sehr geehrte Leserinnen!
Sehr geehrte Leser!
Innovative, neue Fachzeitungskonzepte sind rar. Innovative und wirtschaftlich erfolgreiche neue Fachzeitungsformate lassen sich weltweit an einer Hand abzählen. Obwohl der österreichische Medienmarkt im Weltmaßstab relativ unbedeutend ist, gingen von seinen Medienmachern viele neue Impulse aus. Als ich nach der Gründung des WirtschaftsBlattes vor sieben Jahren eine zweite,
hochspezialisierte Fachzeitung für die Topentscheidungsträger des Marketings, der Werbung und der Medienindustrie namens medianet gründete, schüttelten viele „Medienexperten“ vor Unverständnis den Kopf.
Heute ist medianet mit einem Seitenumfang von bis zu 150 Seiten und einer Auflage von bis zu 66.000 Exemplaren (Freitags) eine der größten österreichischen B2B-Kommunikationsplattformen.
Das Konzept dahinter: In einer immer schneller werdenden Informationsgesellschaft werden nur mehr jene Wirtschaftsmedien erfolgreich agieren, die ihren Lesern frische, rasche, relevante Anregungen, Ideen und Impulse für ihren unmittelbaren, täglichen Job, für ihr Unternehmen oder ihre Karriere anbieten können. Und genau dies konnte medianet zur großen Zufriedenheit seiner Leser liefern:
In den ersten Jahren für die Entscheidungsträger der heimischen Kommunikations- und Medienindustrie und ab März 2006 für weitere rund 15.000 Opinion Maker des österreichischen Handelssektors sowie deren Produzenten und Lieferanten.
Ebenfalls mit März 2006 begannen wir, medianet am Freitag zu einer Business- Weekend-Ausgabe mit additiven neuen Zielgruppen der Finanzentscheider und Finanzretailer (Versicherungsmakler, Vermögensberater) sowie einem Aus-, Weiterbildungs- und Communityteil auszubauen.
Ab Oktober 2006 erhöhte sich die Freitagsauflage nochmals um rund 12.000 Abonnenten der Key-People aus dem Informations- und Telekommunikationsbusiness sowie des industriellen Technologiesektors, für die eigene, 16-seitige Fachteile konzipiert wurden.
Im Herbst 2007 sind weitere wöchentliche Fachzeitungen für den Reise- und Tourismussektor, die österreichische Automobilbranche sowie den Gesundheits- und Immobiliensektor in die medianet Freitagsausgabe integriert worden.
Die Auflage stieg durch die neu hinzutretenden Entscheider dieser Zielgruppen auf über 65.000 direkt per Abo zugestellte Exemplare. So konnte in den letzten Jahren die Auflage von medianet nicht nur versechsfacht werden, auch der Umfang der Zeitung wurde verfünfzehnfacht, der damit verbundene Umsatz wuchs um gut das Dreifache.
Das Konzept einer hochfrequenten Fachzeitung für mehrere artverwandte Branchen entwickelt
sich zur medialen Erfolgsstory. Ein neues Fachzeitungs-Print-Format hat im Rekordtempo andere, jahrzehntelang eingeführte Fachzeitungen bei Leserreichweiten und Auflagen ebenso wie beim redaktionell anspruchsvollen Inhalt auf die Plätze verwiesen.*
Als Marktführer der Marketingfachmedien sowie der Handelsfachmedien* gilt es nun weiter mit aller Kraft durch kompetenten und tagesaktuellen Qualitätsjournalismus die Verankerung von medianet bei Lesern und Anzeigenkunden voranzutreiben und zu einem unverzichtbaren Bestandteil des beruflichen Lebens des Opinion Makers Network der Führungskräfte unserer Zielgruppen auszubauen.
Chris Radda
Herausgeber
*) Quelle: Focus Media Research Fachzeitschriften-Studie 2008