Metakulinarik

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  • Christian Rothwangl
    Christian Rothwangl    Group moderator
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    Nachhaltigkeit bei Fisch und Meeresfüchten
    Greenpeace testet Fisch-Sortiment


    Wien (OTS) - In Bezug auf die Nachhaltigkeit ihres Fischsortiments
    unterscheiden sich Österreichs Supermärkte und Diskonter deutlich von
    einander. Das ist das Ergebnis intensiver Greenpeace-Recherchen nach
    Fischen und Meeresfrüchten in den Regalen und Tiefkühltruhen der
    heimischen Supermarkt-Filialen.

    Untersucht wurde, welche der von Greenpeace als nicht nachhaltig
    beurteilten Fischarten im jeweiligen Sortiment erhältlich sind. Die
    Umweltorganisation rät Konsumenten, diese "Roten Fische" nicht nur
    beim Einkauf vor Weihnachten zu meiden. Die heute veröffentlichte
    Greenpeace-Zusammenstellung soll dabei eine nützliche
    Entscheidungshilfe sein.

    Recht gute Chancen, gefährdete Fischarten oder zerstörerische
    Fangmethoden zu meiden, hat der heimische Konsument in den
    Diskontmärkten. Doch auch da zeigen sich große Unterschiede: Während
    Lidl nur drei der insgesamt elf kritischen Arten führt
    (Alaska-Seelachs, Atlantischer Lachs, Alaska-Heilbutt) und auch Hofer
    mit fünf "roten" Fischarten einen guten Standard hält, finden sich
    bei Zielpunkt bereits acht nicht nachhaltige Fischarten. Das
    Schlusslicht im Ranking eines nachhaltigen Fische-Sortiments bilden
    die ADEG-Märkte sowie die beiden österreichischen Marktführer REWE
    (Billa, Merkur, Penny) und SPAR (Spar, Eurospar, Interspar,
    Maximarkt) - die jeweils alle elf "roten" Arten des Greenpeace
    Fisch-Einkaufsratgebers anbieten.

    Enttäuscht reagiert die Umweltschutzorganisation vor allem darauf,
    dass frühere Versprechungen, bestimmte Nachhaltigkeitskriterien zu
    beachten, inzwischen nicht mehr eingehalten werden. So findet sich
    bei ADEG und REWE wieder Neuseeländischer St. Petersfisch in den
    Filialen - eine empfindliche Tiefsee-Fischart, die über hundert Jahre
    alt werden kann. Ähnliche Rückschritte deckt Greenpeace auch in Bezug
    auf Thunfisch-Produkte auf: So hatte SPAR im November 2006 zugesagt,
    nur mehr "Skipjack"-Thunfisch zu führen. Dennoch fand man bei den
    aktuellen Greenpeace-Recherchen, die zwischen Juni und Dezember 2008
    in allen heimischen Lebensmittelketten stattfanden, auch
    Gelbflossen-Thunfisch (Heller Tunfisch). Alle Gelbflossen-Vorkommen
    werden, wie viele andere Thunfisch-Arten auch, überfischt und
    vorwiegend mit unselektiven Methoden gefangen, die zahlreiche andere
    Meerestiere ebenfalls töten.

    Eine Greenpeace-Untersuchung der Fischprodukte im österreichischen
    Lebensmittelhandel fand zuletzt im November 2006 statt. "Anscheinend
    ist bei einigen Unternehmen nicht allein der Fisch, sondern auch
    deren Einkaufspolitik nicht nachhaltig", stellt
    Greenpeace-Meeresexpertin Antje Helms fest. Sie kündigt weiters an,
    dass die Umweltorganisation ihre Info-Kampagne zum Thema Fische und
    Meeresfrüchte im kommenden Jahr intensivieren und gleich im Jänner
    2009 die Einkaufspraxis aller großen österreichischen
    Lebensmittelunternehmen für Fische und Meeresfrüchte unter die Lupe
    nehmen wird.

    Morgen werden zudem die Fischerei-Minister der Europäischen Union
    die Fangquoten für 2009 bekannt geben. Greenpeace ruft alle
    EU-Regierungen zu einer grundlegenden Reform ihrer Fischerei-Politik
    auf: "Wer Fischbestände schützen will, muss die Empfehlungen der
    Wissenschaft umsetzen und darf zum Beispiel keine Kabeljau-Quote für
    die Nordsee mehr zulassen. Bei der Senkung von Fangquoten geht es uns
    nicht um eine Bestrafung der Fischer - im Gegenteil, es ist eine
    dringend notwendige Maßnahme, um den Kollaps der Fischerei in naher
    Zukunft zu verhindern", mahnt Antje Helms von Greenpeace.


    Mehr Information auf den Webseiten von Greenpeace…..


    http://www.greenpeace.at/rotefische

    http://marktcheck.greenpeace.at/fisch-im-supermarkt
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  • Christian Rothwangl
    Christian Rothwangl    Group moderator
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    Re^2: Nachhaltigkeit bei Fisch und Meeresfüchten
    da kennst du ja sicher gabie brauchl, wo kaufst du in Wien den Alpenlachs ?

    ..................für alle die den alpenlachs nicht kennen hier ein wertvoller link......

    http://www.alpenlachs.at/
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  • Jürgen Schmücking
    Jürgen Schmücking    Premium Member   Group moderator
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    Re^4: Nachhaltigkeit bei Fisch und Meeresfüchten
    grüsseuch allerseits,

    die geräucherte variante kann man um 6 ecken weniger ;-) auf http://www.vielfalt.com bestellen.

    außerdem nachhaltig empfehlenswert sind die produkte der arge biofisch (http://www.biofisch.at), speziell aus den zuchten von marc mößmer und gut hornegg.

    herzliche grüsse,

    jürgen
  • Stefan Hobel
    Stefan Hobel    Premium Member
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    Re^3: Nachhaltigkeit bei Fisch und Meeresfüchten
    Zum Thema Alpenlachs:

    Das ist ein arktischer Saibling „Arctic char“ der hier bei uns gezüchtet wird und dem gemeinen Volk als „Alpenlachs“ verkauft wird. Einer der Produzenten Igler Fischzucht. Google den mal an und ihr erfährt die Wahrheit.
    Schmeckt sicher trotzdem hervorragend.
  • Jürgen Schmücking
    Jürgen Schmücking    Premium Member   Group moderator
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    Re^4: Nachhaltigkeit bei Fisch und Meeresfüchten
    ... ist ja nur eine Marke ;-)

    Über den Igler-Hinweis bin ich allerdings echt froh! Ich war bei der Alpe-Adria Fisch-Prämierung als Juror dabei und das kaltgeräucherte Saiblingsfilet vom Igler ist mir nachhaltig (!) im Gedächtnis geblieben. Ein echter Geheimtipp.


    lg JS
  • Stefan Hobel
    Stefan Hobel    Premium Member
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    Re^5: Nachhaltigkeit bei Fisch und Meeresfüchten
    Gerne.
    Der Tip kam von einem Freund, der lange für Slow Food Schweiz tätig war und selbst Angler ist.
    Jetzt hat er eine Pension im Montafon in Vorarlberg, wo er selbst kocht. Muß sagen: Genial, was der so auf den Tisch zaubert. Wir kennen uns schon 18 Jahre und wenn es um Kulinarik geht, ist er mein Geheimtip.
  • Alexander Bernhard
    Alexander Bernhard
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    Re^6: Nachhaltigkeit bei Fisch und Meeresfüchten
    Ein besonderes Geschmackserlebnis bekommt man auch wenn man bei http://www.lachs.de Fisch insbesondere Lachs in allen Mengen und Geschmacksrichtungen hier kommt der Fischkenner ganz und gar auf seine kosten.
    Besonders die Frische wird bei denen groß geschrieben und die Lieferung erfolgt problemlos per Paketdienst bis vor die Haustür.
    LG A.B.
  • Christian Rothwangl
    Christian Rothwangl    Group moderator
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    Re^7: Nachhaltigkeit bei Fisch und Meeresfüchten
    hallo stefan,

    du kannst das lokal deines freundes in der rubrik lokale und restaurants gerne mit adresse und homepage eintragen...