Android & Co - open source goes mobile

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Posts 1-5 of 5
  • Dan Romescu
    Dan Romescu    Premium Member   Group moderator
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    droidAR - mobile AR framework for Android
    Hello Android enthusiasts,
    i just wanted to let you know that there is a new mobile AR framework for Android available at http://code.google.com/p/droidar/

    Simon Heinen presented the code at the last Droidcon in Berlin and my opinion is that you can give this a try :-)
    So if you have any feedback or want to share this news fin your network I will be please to sustain you.

    Regards,
    your Augmented Citizen
  • Markus Junginger
    Markus Junginger    Premium Member   Group moderator
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    Re: droidAR - mobile AR framework for Android
    AR und Open Source finde ich spannend. Denn meist verlangen die etablierten AR Anbieter viel Geld für die Nutzung ihrer Bibliotheken. Kennt jemand weitere Open Source AR Projekte?

    droidAR ist GPL und damit nur bedingt nutzbar.
  • Dr. Alexander K. Seewald
    Dr. Alexander K. Seewald    Premium Member
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    Re^2: droidAR - mobile AR framework for Android
    Augmented Reality ist nicht augmented reality.... das genannte Framework beherrscht von folgenden Punkten IMHO nur a) und b)

    a) Orientierung im Raum mittels GPS, Kompass und Lagesensoren und OpenGL für die 3D Visualisierung - das ist von Android schon sehr gut unterstützt, zB Apps mit Lagesensoren wie meine Osterratsche ( http://osterratsche.seewald.at ) können in ein paar Tagen von Scratch implementiert werden (inkl. Erstellung 3D-Modell). Layar und die meisten sogenannten Augmented-Reality Apps machen nur so etwas. Ist aber ehrlich gesagt vergleichsweise trivial.

    b) Markerbased Augmented Reality: Dies beinhaltet die genaue Bestimmung von Position und Orientierung von Markern im Raum und entsprechendes darüberlegen von 3D Modellen. Dies ist ein etabliertes Forschungsfeld und es gibt zahlreiche Systeme mit verschiedenen Markerschema (zB ART) - auf den Handies funktioniert das allerdings trotz der Marketing-Hype noch ziemlich schlecht. Das beste System laut einem informellen Test und sicher - da direkt vom Entwickler - zu einem vernüftigen Preis zu haben ist von einem österreichischen Forscher: http://technotecture.com/content/mobile-augmented-reality-ss...
    Nachteil ist das man natürlich die Marker irgendwo anbringen muß und das es noch nicht 100% funktioniert insbesonders weil man für sinnvolle AR ja Echtzeit benötigt. Man kann natürlich a) und b) kombinieren um sich etwas Rechenzeit zu sparen, solange der Marker irgendwo angebracht ist, wo er sich nicht bewegt (zB Filmposter)

    c) Markerless Augmented Reality: Die Königsdisziplin der Augmented Reality, wo man ohne marker auskommt. Die zugrundeliegenden Methoden sind SIFT und SURF, beide massive patentiert. Jedoch ist es nur mehr eine Frage der Zeit, das in OpenCV auch nicht patentierte und somit frei verfügbare sog. Keypoint descriptor auftauchen. OpenCV ist unter BSD-Lizenz und somit auch für kommerzielle Projekte verwendbar. Es gibt ein paar Android-Ports, die relativ komplex zu installieren und für Echtzeit Verarbeitung noch zu langsam sind.

    zB das hier (Erkennung von Magazinseiten - statt ein 3D Modell drüberzulegen habe ich die Seite angezeigt) läuft auf einem aktuellen Notebook in Echtzeit; auf Android (Vorjahresmodell HTC Legend) mit OCV 2.0 und SURF unter Verwendung aller Tricks mit ca. 3s pro Einzelbild. Hier sind die aktuelleren Geräte und insbes. die Android 3.0 Tablets vermutlich ca. 10x schneller. Das wäre dann schon fast brauchbar.
    http://www.youtube.com/user/SeewaldSolutions#p/f/9/1QceIPixo...

    Das wäre ein Beispiel des gleichen Systems mit einem 3D-Modell (Vanity-Video ;-)
    http://www.youtube.com/user/SeewaldSolutions#p/f/2/TPvYtK1oF...


    Kurz gesagt, wenn a) implementieren sie es selbst oder lassen es bei einer x-beliebigen Programmierbude in Auftrag geben; wenn b) gehen sie zu Harmut Seichter von Technotecture und richten Sie ihm einen schönen Gruß auf; wenn c) reden Sie mit mir und stellen Sie sich auf ein größeres Budget ab 10kEUR ein. ;-)

    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Alexander K. Seewald
  • Mostafa Akbari
    Mostafa Akbari    Premium Member   Group moderator
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    Re^3: droidAR - mobile AR framework for Android
    @Dr. Seewald, was heißt "massive patentiert"? Beide stellen nur eine Methode dar (Algorithmus) diese sind in Deutschland/ EU nicht patentierbar. Oder verstehe ich hier etwas falsch?
    Feature Detection ist sicher eins der wichtigsten Elemente für AR in der Zukunft. Für eine einzelne Anwendung, die eine bestimmte Oberfläche erkennt, ist dieses heute schon gut umsetzbar.

    Zu a) unterschätzen Sie nicht die Einfachheit des Problems. Es hört sich leicht an, aber die Details machen den Erfolg aus, vor allem wenn es um ein Framework geht.

    Grüße Mostafa Akbari
  • Dr. Alexander K. Seewald
    Dr. Alexander K. Seewald    Premium Member
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    Re^4: droidAR - mobile AR framework for Android
    >@Dr. Seewald, was heißt "massive patentiert"? Beide stellen nur eine Methode dar (Algorithmus) diese sind in >Deutschland/ EU nicht patentierbar. Oder verstehe ich hier etwas falsch?
    Es gibt sowohl in der EU (SURF Patent von der ETH Zürich) als auch in den USA (SIFT Patent von der Univ. of Georgia) entsprechende Patente, die eine Anwendung von SURF/SIFT sehr schwierig machen, da sie grundsätzliche Konzepte (wie difference-of-gaussians) auf hohem Abstraktionsniveau patentiert haben. Ob Sie das nun Algorithmen nennen oder nicht, sei dahingestellt, es hat allerdings den gleichen Effekt wie ein Softwarepatent. Suchen Sie sich das originale Patent mal heraus und lesen sie es durch!

    >Feature Detection ist sicher eins der wichtigsten Elemente für AR in der Zukunft. Für eine einzelne Anwendung, die >eine bestimmte Oberfläche erkennt, ist dieses heute schon gut umsetzbar.
    Wenn Sie das mit hunderten Handytypen robust unter Beleuchtungsunterschieden selbst mit vorgefertigten Markern machen wollen, ist es noch immer nicht trivial sondern erfordert die gemeinsame Optimierung von Marker und Bildverarbeitungssoftware.

    >Zu a) unterschätzen Sie nicht die Einfachheit des Problems. Es hört sich leicht an, aber die Details machen den >Erfolg aus, vor allem wenn es um ein Framework geht.
    Das ist überall so.
    MfG, AKS