mountainbike and road bike

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    Daniela Dührkop
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    Re^5: Fahrkurs
    Oh , danke für die ganzen lieben Tipps!
    Ich denke , dass vielleicht mein Bike auch gewisse Grenzen hat?
    Ich habe ja ein Tourenfully unterer Preisklasse, kann das überhaupt das selbe , wie z.B eine Enduro?
    Oder merkt man die Unterschiede nur im Profisport?

    Heute hatte ich z.B eine Auffahrt , da habe ich gedacht : Vielleicht liegt es doch am Bike , dass ich nicht hochkomme?Oder kann das nicht sein?Wie teste ich aus, wo mein Bike seine Grenzen hat?
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  • Steffen Schmidt
    Steffen Schmidt
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    Re: Fahrkurs
    Hallo Daniela,

    ne Menge gute Tips. Fahrkurse und so. Aufstehen hilft auch nicht, denn dann dreht das Hinterrad durch.
    Wenn es geht, den Sattel ein wenig weiter nach vorn verschieben, das Gewicht mehr auf die Sattelnase.
    Punkt zwei, was fährst Du für einen Luftdruck und wie breit sind Deine Reifen.
    Vielleicht ein paar Zehntel weniger Luft und etwas breitere Reifen. Mit der Gewichtsverlagerung (Po mehr zum Lenker und Gesicht tiefer -> Ziel Schwerpunkt weiter nach vorne, aber unten lassen, damit das Hinterrad weiterhin Grip hat) sollte es klappen.

    Viel Spass beim Üben.
    Gruss Steffen
  • Mathias Gasser
    Mathias Gasser    Premium Member
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    Re^5: Fahrkurs
    Hallo Daniela

    die Klettereigenschaften haben mit dem Typ Bike schon zu tun, allerdings hat ein "Enduro" schlechtere Klettereigenschaften als ein Tourenfully.
    Ganz grob die Übersicht:
    Race-Bike = gestreckter Oberkörper, gute Klettereigenschaften, weniger gute Abfahreigenschaften (Schwerpunkt weit vorne)
    Touren-Fully = aufrechtere Sitzposition, quasi ausgeglichene Kletter- und Abfahreigenschaften
    Enduro = aufrechte Sitzposition, die Bikes sind vor allem auf gute Abfahreigenschaften getrimmt

    Zum Bergauffahren:
    Keinesfalls aus dem Sattel gehen, auf dem MTB bleibt man bergauf immer sitzen (einerseits Kraftverlust durch die Federung) aber vor allem Traktionsverlust am Hinterrad
    Die richtige Position auf dem Bike: ganz nach vorne auf die Sattelspitze rutschen und ganz wichtig die Ellbogen nach innen drücken.
    Ob die eine Steigung mit Schwung oder von Anfang an langsam fahren kannst hängt vom Gelände ab, kurze steile Rampen können mit Schwung gefahren werden.
    Noch etwas, Schalten im wirklich steilen Gelände solltest Du vermeiden, erstens verlierst Du Geschwindigkeit und zweistens funktioniert mit viel Druck auf der Pedale auch die teuerste Schaltung nicht gleich gut wie im "Normalzustand d.h. vorausschauend Fahren.

    Falls Du wirklich an Fahrtechnik interessiert bist, besuche einen Kurs es bringt wirklich etwas, nicht nur fürs bergaufahren ;)
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  • Michael Kainer
    Michael Kainer
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    Re^3: Fahrkurs
    Servus!
    1) Der Blick ist wichtig. Meist sieht man relativ kurz vor das Rad hin, visiert einen Punkt an, der nicht das Ziel ist und das ist dann auch der Platz wo du absteigen wirst.

    2) Mehr Druck auf dem Vorderrad erreicht man indem man den Unterarm fast parallel zum Untergrund hat: http://fotos.mtb-news.de/p/612126 - wurde aber schon erwähnt.

    3) Wenn es noch steiler wird, geht man mit dem Popo auf die Sattelspitze und reitet wie wild da rauf. Lange hält man das nicht durch da der Puls extrem rauf schießt. Dies wurde ebenfalls schon erwähnt.

    4) Aufstehen bringt nichts, weil der Druck am Hinterrad nicht mehr da ist und das Rad durch geht. Das Maximum an aufstehn ist die Sattelspitze.

    Da Männer und Frauen einen anderen Körperbau haben und sich das oftmals in der Geometrie des Rades nieder schlägt kann es wirklich so sein, dass eine Frau schneller vom Sattel muss als ein Mann. Männer haben meist einen längeren Oberkörper und somit einen längeren Vorbau. Hilft alles nichts, dann kann man sich das bei einem MTB Fahrtechniktraining mal ansehen und ausprobieren. Am besten sind spezielle Frauenkurse, denn da kann man sich das mitleidige Lächeln der Männer ersparen. http://www.bikeacademy.at/cms/index.php?id=36&L=0
    - Männer wollen dann doch immer wieder den Matcho raus hängen lassen.

    MfG Michael
    http://www.kainer.net
    This post was modified on 31 Aug 2010 at 12:01 pm.
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  • Mathias Gasser
    Mathias Gasser    Premium Member
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    Re^5: Fahrkurs
    tja so kann es gehen ->Rippen brechen usw.
    die hohe Kunst ist aber Hindernisse auch langsam zu meistern, schnell ist schon OK wenn es nacher auch genügend Platz hat.....
    Darum gibts ein paar wichtige Grundlagen die nicht genügend geübt werden können:
    - richtige Haltung auf dem Bike (Gewichtsverlagerungen)
    - Blickrichtung wie bereits erwähnt ist sehr wichtig, nicht nur geradeaus, vor allem auch bei Kurven
    - Balance (an Ort still stehen sollte man können)
    - Vorderrad anheben

    wer das kann hat die wichtigsten Grundlagen zusammen und fährt auf dem Trail schon sehr gut, alles Weitere ist quasi Zugabe

    Happy Trails
    Mathias