mountainbike and road bike

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    Daniela Dührkop
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    Re^7: Unterschiede bei den Fullys
    Hi Steffen, SUPER Erklärung (nur der Link geht bei mir leider nicht).Danke!
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  • Michael Kainer
    Michael Kainer
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    Re: Unterschiede bei den Fullys
    Daniela Dührkop schrieb:
    ... in der Höhe der Dämpfer unterscheiden nämlich Racefully 100 bis 120 mm , Tourenfullys 120 bis 140 mm und All- Mountainfullys (140 bis 160 mm)
    Servus!
    Im Wesentlichen werden die Kategorien heute von den Bike Bravos laut obiger Aufstellung definiert. Vor 2 Jahren waren die Regeln um 20mm geringer. Ein damaliges Tourenfully wäre heute ein Racefully wenn es beim Gewicht mithalten könnte.
    Ob ein 140mm Bike ein Tourenfully oder AM Bike ist, legt der Hersteller selber fest. Abhängig davon, was er sonst noch so im Lager herum stehen hat. Der Unterschied wird nochmals kleiner, wenn man sich sein Bike individuell aufbaut. Abgesehen davon sind derartige Klassifizierungen so oder so Marketinggesemmel damit das Kind einen wohlklingenden Namen hat. Scott hat z.B. einen "Tourer" mit 180 mm in der Garage stehen. Das wäre schon längst ein Enduro mit Freeridegenen. In der Zukunft (2 Jahren) hat man halt ein AM mit 180mm. AM hat sich meiner Ansicht deshalb ergeben, weil immer mehr Leute die komfortablere aufrechte Sitzposition haben wollen und nicht immer als die unsportlichen Biker bezeichnet werden wollen.

    MfG Michael
    http://www.kainer.net
    This post was modified on 08 Feb 2011 at 12:20 am.
  • Michael Kainer
    Michael Kainer
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    Re^5: Unterschiede bei den Fullys
    Daniela Dührkop schrieb:
    Ja, okay, bezüglich des Race Fully leutet es mir noch gerade ein (obwohl ich dann eher ein Hardtail kaufen würde) Als "Genußfahrer" ist man beim Fully fast immer besser aufgehoben. Die Tatsache, dass es Schläge auf die Hinterachse dämpft macht es einfach um welten komfortabler. ... selbst dann, wenn man nur Schotterpisten fährt. Hardtail würde nur mein Zweitrad sein. Die Firstlady hat immer Vollfederung. Der Komfort ist mir persönlich wichtiger als geringes Gewicht.

    MfG Michael
    http://www.kainer.net
    This post was modified on 08 Feb 2011 at 12:18 am.
  • Steffen Schmidt
    Steffen Schmidt
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    Re^6: Unterschiede bei den Fullys
    Hallo Michael,

    fahre mal den Reifen mit weniger Druck und Du brauchst für Feldwege und Waldwege kein Fully mehr. Es sind oft die Kleinigkeiten, die den Komfort erhöhen. Ich fahre mit 1,5 bis 1,7 bar. Natürlich muss man dann auch ein wenig technisch was drauf haben, sonst hat man ständig einen Platten. Von meinen Kollegen fährt keiner so wenig Luft, obwohl die zum Teil 20 kg weniger wiegen. Der Reifen spickt nicht so stark zu rück.

    Gruss Steffen
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    Sebastian Simon
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    Re^7: Unterschiede bei den Fullys
    Das ist seeeehr kompliziert ;)

    Erstmal die (Marketing)Einteilung:

    Cross Country -> Marathon -> All Mountain -> Enduro -> Freeride -> Downhill

    Die Grenzen sind hierbei fließend.

    Ein flacher Lenkwinkel bring bei höheren Geschwindigkeiten einen besseren Geradeauslauf und höhere Stabilität. Das Bike verliert dann allerdings an Wendigkeit, was auf verwinkelten Trails von Nachteil sein kann. Race-Bikes haben einen steilen Lenkwinkel und Downhill-Bikes einen sehr flachen.

    Der Sitzwinkel ist wie gesagt ebenfalls ausschlaggebend für das Fahrverhalten, hauptsächlich bergauf. Der steile Winkel ist wieder für Racer, während Abfahrtsorientierte den flachen Winkel benötigen.

    Weiterhin sitzt man beim Downhiller mehr "im" Bike statt obenauf. Man merkt, dass je abfahrtsorientierter ein Bike ist, desto handlicher wird es. Wenn man mal einen Freerider gefahren ist, wird der Unterschied sehr deutlich ;)

    Nach den Federwegen kann man nicht unbedingt gehen... Zum Beispiel haben Slopestyle-Bikes um etwa 130mm, würden also laut der Einteilung nach Federwegen in die Kategorie All Mountain gehören. Damit ist bergauffahren aber kein Spaß (Kurbel mit nur einem Kettenblatt + Kettenführung, ungeeignete Geometrie)

    Letztenendes sind es die Marketingausdrücke, die einen verwirren. Das Beste ist immer noch, das gewünschte Bike probe zu fahren und dann zu entscheiden, ob es passt oder nicht.

    EDIT:
    Zum Thema Fully vs. Hardtail:
    Ich selbst fahre auch Hardtail, als Student ist das Geld eben nicht üppig vorhanden ;)
    Das Fully hat allerdings immense Vorteile gegenüber dem Hardtail in Sachen Traktion.
    Da das Rad dem Untergrund folgt, bleibt der Reifen am Boden und behält den Grip. Das gilt sowohl bergauf als auch bergab. Bergauf wird es bei Wurzeln und Treppenstufen deutlich. Mit dem Hardtail kann es vorkommen, dass mal plötzlich ins leere tritt, während das Fully die Erhebung in die Federung aufnimmt und die Traktion behält.

    Gruß Sebastian
    This post was modified on 22 Feb 2011 at 10:51 am.