Nachrichten 2.0
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Uwe Lang Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.2.0 oder 3.0 oder klasssiche kommunikation - wie ist das Verhältnis?
Alle reden über Web 2.0 oder höher, aber wie ist das tatsächliche Verhältnis der neuen Kommunikationsinstrumente zu den klassischen PR Tools - insbesondere in Deutschland sind wir ja recht traditionell geprägt -):
Hier gehts zur Frage:
http://twtpoll.com/r/4740tk
Gruß,
Uwe Lang
http://twitter.com/uwelang
PS - Wer kennt noch andere/besser Twitterumfragetools - mehrstufig am Besten, die man fix ersteleln kann? Bin über jeden Tipp dankbar.
- 04 Jun 2009, 08:21 am
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Isabella Mader Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re: 2.0 oder 3.0 oder klasssiche kommunikation - wie ist das Verhältnis?
Hallo Herr Lang,
gerade heute habe ich wieder Informationsmanagement Strategieentwicklung unterrichtet, und wieder kam die Frage, ob die klassische PR nun von Web 2.0 überholt oder abgelöst würde.
Meiner Ansicht nach ist beides nicht der Fall. Das Kommunikationsmonopol der Unternehmen ist mit Web 2.0 gefallen, ja, das ist wohl so. Trotzdem hat die klassische PR ihren Platz, so wie klassiches Marketing mit seinen Hochglanzinseraten und TV- und Radiospots seinen Platz in der Kommunikationspolitik der Unternehmen behält. Bloß hat die Unternehmenskommunikation sinnvollerweise ein neues Standbein dazu bekommen, das jedoch völlig anderen Gesetzmäßigkeiten folgt (darf wohl nicht wie polierte Werbeaussage klingen usw.) - und das ist eine durchdachte, nutzenstiftende und durchgehaltene Social Web Strategie.
Vielfach wird Unternehmen ja zugerufen, dass sie bloß "loslassen" müßten, weil Web 2.0 ja nicht planbar wäre. Nun, das widerstrebt jedem Unternehmenszweck, und ist auch nicht sinnvoll. Alle Unternehmen sind angehalten strategisch vorzugehen und genau jene Tools einzusetzen, die ihre Geschäftszwecke unterstützen (und das ist absolut legitim, die Unternehmen sind ja nicht die Caritas). Hauptsache, alle Beteiligten haben etwas davon - das ist im Web 2.0 wohl das Wichtigste - der Nutzer will ernst genommen werden und Nutzen haben - und die Unternehmen auch. Na wunderbar ;-)
Die Beteiligung am Web 2.0 ist also sinnvollerweise für Unternehmen ein strategisch abgeleitetes Vorhaben und kein zufälliges, unkontrolliertes, dass vielleicht so oder anders passiert.
Meine Hoffnung ist, dass sich der Einsatz von Web 2.0 Tools im Unternehmensalltag von der Polemik, der Experimentalität und Philosophiefrage (die weiter diskutiert gehört, klar) löst, und endlich systematisch, strukturiert und geplant wird. Und ja, das ist möglich - und notwendig.
Herzliche Grüße
Isabella Mader
Lehrgangsleiterin
International Information & Communication Systems Management (Masterlehrgang MSc)
Donau-Universität Krems
http://www.donau-uni.ac.at/de/studium/informationkommunikati...
- 11 Jun 2009, 9:50 pm
