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Guten Tag Herr Olaf W__ndorff,
Ich unterschreibe alles was Sie hier gesagt haben aus eigener Erfahrung!
Seien wir doch mal ehrlich:
Berater verkaufen Hoffnung! --- (zukunftsgerichtete Prognosen) ---
Der Beratende muß unterm Strich die letzten Enscheidungen immer selbstverantwortlich treffen.
Das Beraterhonorar ist auf jeden Fall vorab erstmal weg.
Jeder Beratende muß dann (--- hinterher !!! ---) selbst entscheiden, in wieweit ihm diese "Prognose" wirklichgeholfen hat. -
Als Tipp für den TE:
Grundsätzlich alles hinterfragen. Bei den Referenzen der Berater recherchieren und persönlich nachfragen!! -
Das spart - Z - € - I - T -.
Beste Grüße
Rolf Krumbein
PS.: Noch ein Tip für den TE:
Angebotene Unterstützung von dritten ist zunächst immer nur Konversation - (Smal Talk).
Ob sich daraus wirklich eine Zusammenarbeit und Unterstützung ergibt, ist völlig offen und darf in der eigenen Planung nicht als gegeben hingenommen werden.
wünsche allen noch ein schönes Wochenende
Dieser Artikel wurde am 07.11.2009 um 09:34 Uhr geändert.

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Rolf Krumbein Premium-Mitglied
Die Firma ist leider nur für registrierte Mitglieder sichtbar.
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Nichts für ungut - ich möchte niemanden auf den Schlips treten.
Ich weiß, daß bei komplexen Unternehmungen externe Berater ihre Berechtigung haben und diese Investition sich rechnet.
Beim Durchlesen dieser Disskussion wollte ich vornehmlich auf die Fragestellung des Herrn Christos eingehen und auf meines Erachtens wichtige Punkte aufmerksam machen, die man bei der Überlegung zur Selbstständigkeit nicht unterschätzen darf.
In diesem Sinne noch frohes Schaffen

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Rolf Krumbein Premium-Mitglied
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Nach dem Ausflug über Gründungsberatungen mit Herrn Spr x nger, können wir
ja nun wieder zur eigentlichen Frage zurückfinden:
Kann man sich in schwierigen Zeiten noch selbständig machen?
Die Frage ist berechtigt, denn seitens der Banken sind Kreditvergaben in Krisenzeiten
natürlich schlechter und konservativer. Weiterhin kann es natürlich schwer sein,
wenn man sich in einer Branche selbständig macht, in welcher gerade ein
Preiskampf tobt.
Ich möchte hierzu folgende Gedanken in den Diskurs einbringen:
Ja, gerade in Krisenzeiten ist Gründerzeit
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Ein Partnerverlag aus dem Franchisingbereich hat mir mal berichtet, dass in der Rezession
tendenziell - zumindestens im Franchisebereich - die Gründungen zunehmen, währen in
Boom-Zeiten es abnimmt.
Gründen ist min Anstrengungen und Risiko verbunden. In guten Zeiten gäbe es demnach
weniger Menschen, die sich dieser Mühsal unterziehen möchten.
Unternehmer gründen unabhängig von der Wirtschaftslage
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"Wenn Unternehmer, wüßten worauf sie sich einlassen, dann würden viele vielleicht sich
nicht selbständig machen", sagte Gabriele Fischer, Gründerin und Chefredakteurin von
Brandeins im Oktober in einem Vortrag. Sie gründete entgegen aller Empfehlungen
die aktuell wohl erfolgreichste Wirtschaftspublikation.
Die Gründung von Brandeins erfolgte übrigens im negativem Umfeld sinkender Auflagen.
Das Vorläufermagazin wurde vom Spiegelverllag eingestellt, weil es sich nicht gelohnt
hat. Heute wird Brandeins gerne als publizistisches Vorbild genannt.
Unternehmertum und Selbständigkeit sind daher wohl keine Frage der Konjunkturlage.
Viel entscheidender sind die inneren Einstellungen und Motive der Gründer.
Gründen geht immer. Ob sich jeder selbständig machen sollte,
ist natürlich eine ganz andere Frage.
Grüße
Christian Hoffmann

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Christian Hoffmann Premium-Mitglied Gruppenmoderator
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Meine These zur Frage im Betreff:
In Zukunft wird man sich selbstständig machen MÜSSEN. Es wird nicht viele Wahlmöglichkeiten geben.
Betrachten Sie einmal die vergangenen 20-30 Jahre. Es begann mit der "grandiosen" Idee, die Lagerhaltung großer Unternehmen auf die Autobahnen zu verlegen. "just-in-time"-Belieferung war das Schlagwort.
Die Folge: Speditionen waren gezwungen zu expandieren um sich der Forderung der Industrie anzupassen.
Aber die Investetionen waren nicht zu stemmen. Die geniale Lösung:
Fahrern wurde "angeboten", sich mit einem eigenen Transporter selbständig zu machen.
Was einige Zeit später folgte, war die Entlassungswelle von Sekretärinnen, Schreibkräften etc., die dann
mit Büroserviceleistungen zu Unternehmerinnen mutierten.
Dann die Versicherungsangestellten, die Banker, alle ab in die Finanzdienstleistungsbranche.
Weiterbildner (Dozenten): heute kaum noch im Angestelltenstatus zu finden.
Siehe den boomenden Markt der Franchisebetriebe.
z.B. auch die Quelle-Ladnerinnen. Früher hätte so ein Unternehmen Filialen errichtet mit Angestellten.
Journalisten, Designer, IT-ler, das Baugewerbe und und und
Die Liste läßt sich durch alle Branchen gehend verlängern.
Das ist die Zukunft! Und das ist auch gut so!
Die Vorteile sind vielfältig. Großunternehmen halten sich nur noch eine kleine Stammmannschaft, alles andere
wird bedarfsweise mit kurzfristigen Verträgen eingekauft.
Unser heutiges Sozialversicherungssystem wird sich völlig verändern, sind doch Selbständige eben auch in ihrer Vorsorge selbst-ständig / selbst veranwortlich.
Über die Vorteile für die neuen Selbständigen, ließen sich ganze Bücher füllen.
In einigen Jahrzehnten wird man sich wundern und darüber lächeln, wie die heutigen Menschen nur als
Angestellte gerne ihr Leben fristen konnten.
So, wie wir die Leibeigenschaft im Mittelalter oder die Abhängigkeit vom Prinzipal in der Frühindustrialisierung nicht mehr nachvollziehen können.
Also nur Mut, es heute schon freiwillig und mit Begeisterung zu tun.
Die jüngsten unter uns werden in diese Chance wie selbstverständlich hineinwachsen.
Freundliche Grüße
Karin Zickler

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Karin Zickler Premium-Mitglied Gruppenmoderator
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Hallo allerseits,
habe mich in diesem Thread von A-Z durchgelesen...
Ich bin erst seit 5 Jahren selbstständig tätig(davor immer angestellt)und habe im Sommer 04 aus einer 6 monatigen Arbeitslosigkeit heraus eine ICH AG gegründet und 2 Jahre staatliche Förderung genutzt.
In diesen 5 Jahren sind auch alle möglichen "Fachleute" auf mich zugekommen um mir diverse Tipps zu geben,um an Kundschaft zu kommen.Das wenigste davon hat was gebracht,wenn überhaupt dann die Kombination aus verschiedenen Dingen-und teilweise ausgefallene Ideen.Meine Branche ist genauso voller Anbieter wie die anderen Branchen auch.Und wenn man es mit Kunden zu tun hat kann man mit allem rechnen-nur nicht mit Logik.Es gibt (bisher jedenfalls) nicht DAS Erfolgsmodell.
Gruß,Dejan Susic

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Dejan Susic Premium-Mitglied
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