National Football League (NFL)

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  • Walter Reiterer
    Walter Reiterer
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    Week 15: You b(r)etter watch out
    New Jersey/Meadowlands. Die New York Jets rangen in einem dramatischen Spiel die Buffalo Bills nieder und bleiben weiterhin im Playoff Rennen.

    In einem nicht ganz ausverkauften Giants Stadion erwartete die überwiegende Mehrheit der 78.548 Fans eine Sieg der Heimmannschaft. Nur wenige Buffalo-Anhänger nahmen die Reise von der kanadischen Grenze auf sich, um ihre Bills, die noch ein Mini-Chance auf das Playoff hatten, anzufeuern. Und die die es taten, zeigten ihre Farben meist erst spät, denn Buffalo wurde vom Einlauf bis zum Abgang von der Meute gnadenlos ausgepfiffen und mit Buhrufen bedacht. Die paar Leute in Blau und Rot mussten stets einen Spießrutenlauf in Kauf nehmen. Sogar der Gang zur Toilette wurde schwierig, standen vor dieser Männer in Grün, die der Meinung waren, dass Büffel doch 'Präriepinkler' seien und daher das WC im Stadion gar nicht benutzen müssen.

    Blitzstart der Jets
    Buffalo hatte zunächst kein Rezept gegen die Offense von Brett Favre und Co parat und musste im ersten Quarter zwei scores (Jerricho Cotchery und Thomas Jones) hinnehmen, zwischen den Touchdowns Rian Lindell ein Fieldgoal für die Bills erzielte. Doch die Gäste fanden einen Weg zurück. J.P. Losman und Steve Johnson brachten die Ihrigen sogar kurz in Führung, bevor Leon Washington den Halbzeitstand von 21:17 für New York fixierte.

    Waren die ersten beiden Abschnitte schon enorm spannend, hatten die beiden letzten Viertel noch weit mehr an Drama zu bieten. Beide Offensiv-Formationen schlitterten in veritable Schwierigkeiten. Unter Druck unterliefen den Quarterbacks Fehler. Diese sollten auch das Spiel entscheiden.

    'Looseman' Losman
    Nach zwei Fieldgoals auf beiden Seiten, stand das Spiel im letzten Viertel auf des Messers Schneide. Brett Favre, der schon in der ersten Hälfte gepickt wurde, warf ein zweite Interception. Sein Gegenüber, J.P. Losman, sollte sich aber als der 'Looseman' der Partie herausstellen. Nachdem eine kurzzeitig neben sich stehende Jets-Defense, bei einem sehenswerten Drive der Bills, den Fred Jackson mit einem Touchdown zur 27:24-Führung für Buffalo abschließen konnte, nur zusehen konnte, nahm das Spiel für die Gäste danach einen fatalen Verlauf. Die Jets Offense war zu diesem Zeitpunkt eigentlich nicht mehr vorhanden, so bekamen den Bills mehrfach die Gelegenheit, ihre Führung auszubauen. Doch Losman warf nicht nur Interceptions, sondern fumbelte den Ball in der eigenen Redzone. Jets Verteidiger Shaun Ellis nahm das Ei auf und trug es dankbar in die Endzone des Gegners - 31:27 für New York.

    Die Bills hatten auch danach noch Chancen das Spiel zu drehen, aber mit einem Losman under center ist es einfach nicht lustig. Der Mann beendete das Spiel mit einer Interception (seiner dritten) auf Kerry Rhoades und machte damit eine eigentlich sehr mittelmäßig agierende Jets-Defense zur winnig unit des Spiels.

    Jubel bei den Fans der Jets, die diesen 'must win' bereits wie einen Einzug ins Playoff feierten. Aber auch die Divisonsrivalen Miami (14:9 gegen SF) und New England (49:26 gegen OAK) gewannen jeweils ihre Spiele. Die Jets sind Dank des besseren Divison records zwei Runden vor dem Ende des Grunddurchgangs aber auf Platz eins der AFC East.
    (c) Football-austria.com

    Fotogalerie
    http://flickr.com/photos/football-austria/sets/7215761122534...
    Video
    http://www.youtube.com/watch?v=tAv1dMp9V8Q
    Zum ganzen Artikel (kostenpflichtig)
    http://football-austria.com/news/newsdetail.php?id=2628&...
    This post was changed on 12 Jan 2009 at 01:40 pm by Jost Tödtli .
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  • Walter Reiterer
    Walter Reiterer
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    Re^2: You b(r)etter watch out
    Damit kein falscher Eindruck entsteht:
    Die Stimmung in einem NFL-Stadion ist um Lichtjahre friedlicher als bei jedem Fussballspiel einer europäischen Kreisklasse. Die überwiegende Mehrheit der Besucher sind Saisonkartenbesitzer und würden sehr viel riskieren bei einem tätlichen Übergrgiff. Nicht nur die in den USA nicht abzusehenden juristischen Folgen, auch die Saisonkarte plus Parkticket ist dann weg und kann zudem in Sippenhaft genommen werden. Sprich: auch der Papa, die Tante und alle anderen, die vielleicht Jahre auf die Karten gewartet haben, können dann davon betroffen sein. Einmal auf der blacklist, sieht man auf Jahre in keinem Stradion der USA mehr live zu.

    Allerdings ist sehr viel Alkohol im Spiel auf den Rängen, daher kann man die Lage durchaus als leicht angespannt bezeichnen. Solche Scherze wie den Gang zum WC versperren, gehören allerdings schon der härtesten Kategorie von Feindseligkeiten an. Böse Buben...

    LG
    W. aus dem vereisten New Jersey
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  • Walter Reiterer
    Walter Reiterer
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    Re^4: You b(r)etter watch out
    Ja, den Feuerwehrmann.

    Tschai-I-Ti-Es

    Kanns nimmer hören. :-O
    Der ist öfters auf der Video Wall zu sehen.

    In New York zahlt sich generell nur der Besuch eines Jets Spiels aus, sollte man mehr als ein Spiel sehen wollen.
    Der Gameday der Giants findet nicht statt, dafür kosten die Karten mehr.

    Besser ist es, wenn man Action & Stimmung will, weiter im Süden zu schauen. Florida, Kalifornien, Texas macht weit mehr Spaß. Und dann College. Die NFL ist eine trockene Maschine und eigentlich nur mehr am Bildschirm unterhaltsam.

    LGW
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