NLP – The World of Neuro-Linguistic Programming
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Robert WegnerThe company name is only visible to registered members.Die Macht der Überzeugung
'n Abend,
da ich mir gerade (mal wieder) den Trailer zu "Inception" ansehe, kam mir in diesem Kontext eine "Überzeugungsfrage" in den Sinn. Überzeugung/Glaube ist ja (mindestens) ein wichtiger Punkt. Menschen können aufgrund ihres Willens mitunter "un-" bzw. "übermenschliche" Handlungen vollbringen und die Wahrscheinlichkeit gewissermaßen "ad absurdum" führen (respektive eben die 0,1% treffen, auf die es ankommt).
Angenommen ich wäre der inneren, vollsten Überzeugung, ich könnte aus einem kurzen Anlauf einen Rückwärtssalto vollführen - man würde mir den Gedanken "einpflanzen" (Inception *hehe*): Wie groß wäre die Wahrscheinlichkeit, dass ich es kann beziehungsweise "einfach mache" (respektive mich auf die Fresse lege)? Ich möchte damit weniger auf eine Prozentangabe hinaus, als auf die Frage, ob eine untrainierte Fähigkeit nur durch den Glauben/die Überzeugung entstehen kann. (Ähnlich der Geschichte, wo vier Menschen mit jeweils ihrem Zeigefinger einen Stuhl samt Menschen hochheben können und dergleichen.) Oder ist die Handlung zu komplex? Wir können gerne annehmen, dass ich vorher andere Menschen schon mal bei der Durchführung dieser Tätigkeit beobachtet habe. Oder alternativ "Rad schlagen nehmen" oder irgendeine andere Fähigkeit.
Wie sieht es mit der erfolgreichen Umsetzung aus? Hat jemand so etwas schon mal gemacht/eigene Erfahrungen? Und ich meine damit nicht die Überzeugung "Ich werde es irgendwann lernen.", die einen immer wieder aufstehen und weitermachen (/sich anpassen) lässt, sondern die "einfache Überzeugung" "Ich kann's.", obwohl man es vorher noch nie gemacht hat/auf keine (Lern-)Erfahrungen zurückgreifen kann.
Die Frage verbindet sich gewissermaßen mit der "Feuerball"-Frage von... etwas mehr als einem Jahr (
https://www.xing.com/net/nlp/nlp-fur-einsteiger-42443/ich-ge...). Die schien anscheinend allen zu abstrus/abwegig zu sein, vielleicht findet sich hier ja der ein oder andere Kommentargeber.
Robert
- 29 Nov 2010, 5:49 pm
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Robert WegnerThe company name is only visible to registered members.Re^2: Die Macht der Überzeugung
Hallo Michael,
M.W. schrieb:
ich gehe mal davon aus, dass du nach den heissen Sachen frägst, nicht nach -Mit-dem-Besteck-verkehrtherum-Essen.
Die Feuerbälle stehen ja in dem anderen Thread und ein Salto oder Radschlag sind für mich... nun ja, nicht wirklich heiße Sachen (wenngleich ich die nicht aus der Kalten machen kann ;)). Und das mit dem Besteck wäre doch ein Anfang, wenn es so flüssig und automatisch geht, wie richtig herum und man die Anstrengung, das Arbeiten, Konzentrieren und Koordinieren im Kopf/Körper nicht merkt.
Dann darfst du eine öffentliche Antwort hier im Forum nicht erwarten - zu hoch die Wahrscheinlichkeit, ausgelacht zu werden. Ich erinnere dabei an meinen hier eingestellten Bericht übers Manifestieren - ich habe, speziell von einem Mitglied noch Monate später spöttische Seitenhiebe zu hören bekommen.
Ach, ich erwarte (in dem Zusammenhang) gar nichts. Und bin auch mit privaten Antworten zufrieden. Und "auslachen"... wer sonst nichts zu tun hat *Schulter zuck*
Naja, ich durchsuche das Forum mal nach deinem angeschnittenen Bericht.
Robert
- 30 Nov 2010, 4:57 pm
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Robert WegnerThe company name is only visible to registered members.Re^5: Die Macht der Überzeugung
C.S. schrieb:
Mir fällt da die Anekdote eines Bekannten ein, der "über Nacht" das Skifahren gelernt hat. Nach seiner Erzählung hatte er noch nie auf einer Piste gestanden; in der Nacht vor der ersten Abfahrt (bzw. dem ersten Tag in der Skischule) hat er im Traum die relevanten Bewegungen geübt. Sein Körper konnte sich am nächsten Tag an das Training erinnern und er ist den Hang ohne Stürze runter gefahren. Wie gesagt, eine Anekdote.
Gut, aber das fällt in meinen Augen unter "mentales Training" und das ist - soweit ich das in Erinnerung habe - sogar "wissenschaftlich bewiesen". Sowohl, dass es alleine einen Effekt hat, als in Kombination mit realem Training noch bessere Effekte erzielt werden. Zudem wird ja gesagt, das Träume einen eben solchen Zweck haben können. Die Auseinandersetzung mit relevanten Themen, um sie in der Wirklichkeit besser zu meistern. Sei es früher der Umgang mit wilden Tigern (Jemand, der sich vorher einen Kopf gemacht hat, hat vermutlich bessere Überlebenschancen) oder heutzutage mit "wichtigen Lebensereignissen". Ich bin oft genug im Traum Prüfungssituationen/-inhalte durchgegangen, habe mich darauf eingestellt, von anderen - weitaus bedeutsameren Facetten des Lebens mal ganz zu schweigen.
Für mich besteht zur Eingangsfrage insofern ein Unterschied, da es ja aus einem selbst "evolviert". Ich finde den Punkt spannend, wenn mir jemand einpflanzt, dass ich ein Rad schlagen kann und ich diese Intrusion zulasse und annehme, ob ich es dann kann. Oder nehmen wir meinetwegen Pfeifen. Das lasse ich mir derzeit sporadisch von meiner kleinen Schwester beibringen, die es sogar schafft sich ihre automatisierten Bewegungsabläufe bewusst zu machen und zu verbalisieren. (Finde ich aufgrund ihres Grundschulalters höchst bemerkenswert.) Das ist schön und gut, aber ich klinge immer noch wie ein kaputter Teekessel als dass ich pfeife. "Übung macht den Meister.", ich bleibe dran, achte auf das Feedback und adaptiere, aber würde man mir "einsetzen" (selbst anzunehmen würde ich vermutlich zu sehr für Selbstbetrug halten ;)), dass ich es kann: Wie groß wäre die Aussicht auf Erfolg. (Mir fiel in dem Kontext ein: "Müsste" der Körper das dann nicht einfach können, da ansonsten eine Inkongruenz/Dissonanz entsteht, wenn die Wirklichkeit der Vorstellung eklatant widerspricht.)
D.C.S.E. schrieb:
..das stellt sich natürlich die Frage, woher er die "relevanten" Bewegungen kannte, wenn er noch nie zuvor Ski gefahren ist :-).
Nachahmung. Ich habe keinen Führerschein und fahre in Träumen hin und wieder Auto (besser werdend *lach*) und mache diverse andere Sachen, von denen ich in Wirklichkeit keine Ahnung/Befähigung habe. Unsere Spiegelneurone gehen ja quasi mit, wenn jemand läuft. Mag vielleicht etwas komisch und unsauber klingen, aber ich denke, mit entsprechender Aufmerksamkeit/Beobachtung "absorbieren" wir entsprechende Fähigkeiten.
Ich meine, das ist doch Modelllernen oder im umfassenderen Sinne "Modellieren". Der Unterschied wäre, dass wir aufgrund der Überzeugungs die "Lernphase" überspringen. Wenn ich jemandem zugucke, wie er ein Rad schlägt, nimmt mein Körper/Unterbewusstsein die Bewegungsabläufe wahr. Wenn ich gezielt darauf achte vermutlich sogar in einer höheren Qualität als beiläufig. Wenn ich mir dann noch verbal erklären lasse, wie's geht... ist das einzige, was mich daran hindert es auch zu tun die mangelnde (Selbst-)Erfahrung, aus der (mit der Zeit) die Überzeugung "Ich kann es." (oder halt auch nicht) erwächst. Meine Frage: Geht es auch anders rum? Und wie gesagt: "Ich kann es.", nicht "Ich lerne es, werde es irgendwann können und nehme bis dahin in Kauf auch auf die Fresse zu fliegen.". Es geht um das "Überspringen" dieser Stufe.
Robert
PS: Es geht ja nicht darum, dass ich mir dann jemanden suche, der mir matrix-alike alle möglichen Fähigkeiten "verschreibt". Ich finde lernen, fallen und "steady improvement" äußerst wichtig (Was sollte man auch sonst mit der ganzen Zeit tun?!), aber es ist eine Runde "Theorycrafting" beziehungsweise wäre es "gut zu wissen"/cool. Und von heute auf morgen ein Rad schlagen oder Salto machen zu können, hätte was.
- 01 Dec 2010, 11:25 am
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Barbara MertinsThe company name is only visible to registered members.Re^7: Die Macht der Überzeugung
C.S. schrieb:
Och, da gibt es doch viele Möglichkeiten: aus dem TV, von der Wii, aus dem Genpool :-)
Von der Wii kann es nur schwer sein, da gibt es mittlerweile Untersuchungen, das Menschen, die auf der Wii wunderbar über lange Strecken auf einem virtuellen Seil balancieren konnten, dies in der Realität doch nicht umsetzen konnten.
Wobei der Umkehrschluss durchaus funktionierte. Menschen die auf einem realen Seil balancieren können, sind auch auf der Wii in der Lage auf dem virtuellen Seil lange zu balancieren.
Die Macht der (inneren) Überzeugung funktioniert dennoch. Menschen sind schon in ausgeschalteten Gefrierkammern bei Plusgraden unnötigerweise erfroren, nur weil sie dachten das man in einer Gefrierraum erfrieren muss, wegen der niedrigen Temperaturen.
B
- 01 Dec 2010, 11:28 am
