NLP – The World of Neuro-Linguistic Programming
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Ralf Dannemeyer Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^19: wenn man kein Problem hat, dann schafft man sich eins ....
Michael Match Luther schrieb:
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Es geht immer zuerst um das
Evozieren eines (gemäßigten ;-) ) Problemzustands, (hoffentlich) gefolgt von einem anschließenden pushen in Richtung "resource state". Und, man sollte es kaum glauben: Allem NLP-"Wissen" zum Trotz (Gehirn und Negationen): Es klappt immer wieder prächtig!
Ungefähr so?
Nehmen wir an, Sie arbeiten an einer Präsentation zum Thema „Wie stärken wir unseren Vertrieb?“. Dann stellen Sie die Dinge doch einmal auf den Kopf …
1. Formulieren Sie die Frage um: „Wie schwächen wir unseren Vertrieb noch weiter?“ Übertreiben Sie dabei ruhig ein wenig: „… bis er handlungsunfähig ist?“
2. Sammeln Sie unzensiert alle Antworten, die Ihnen zu dieser scheinbar unsinnigen Frage einfallen, zum Beispiel: „Vertriebsmenschen werden vor jedem Kundenbesuch mit der Wasserpistole vollgespritzt“. Vielleicht drückt ein Kollege auf diese Weise aus, dass Kritik ihn vor einem Kundenbesuch verunsichert oder wütend macht; er möchte nicht „voll gespritzt“ beim Kunden erscheinen.
3. Machen Sie eine Kreativ-Pause: Gehen Sie spazieren oder nehmen Sie eine kleine Mahlzeit ein. So gewinnen Sie Abstand von dem Negativ-Brainstorming.
4. Suchen Sie nun zu jeder Negativ-Idee Lösungen, um genau diese zu vermeiden: Das ist der Stoff für Ihre Präsentation.
Herzlich,
Ralf Dannemeyer
- 04 Feb 2011, 4:25 pm
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Michael Match Luther Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^20: wenn man kein Problem hat, dann schafft man sich eins ....
Ralf Dannemeyer schrieb:
Ungefähr so?
...
4. Suchen Sie nun zu jeder Negativ-Idee Lösungen, um genau diese zu vermeiden: Das ist der Stoff für Ihre Präsentation. Ungefähr so.
Es kann lohnenswert sein, noch einen Schritt VOR Schritt 4 (als Schritt 4) einzuschieben:
4. Ein positives Brainstorming zur ursprünglichen Aufgabenstellung - ohne Bezug zu Schritt 3;
weil: im Schritt 3
- sowohl eine (starke) Dissozierung,
- gepaart mit dem, fast automatisch auftretenden Humor (Entkrampfen der problemfixierten Gehirnwindungen ;-) )
- und den genial-grotesken Übertreibungen (das eigentliche Brainstorming-Motto: "Wehe wenn sie losgelassen")
- und oft auch einem "sich Freireden von Problemen"
eine Problementfernung in Warp-Speed stattfindet.
Der (neue) Schritt 4 nutzt genau diese Geschwindigkeit/ "gelöste Zunge"/ erzeugte Bereitschaft, um erstmal (im klassischen Brainstorming-Sinne) loszulegen und Ideen zu sammeln - und damit den Fokus auch komplett in Richtung Lösungsorientierung zu verschieben.
Das funktioniert übrigens nicht nur im Projektkontext, sondern auch im Coaching, besonders bei Teams u.
Erst dann folgt Schritt 5. als "Umkehrung der Umkehrung" - auf dem Boden eines (an dieser Stelle) meistens gefestigten Lösungsfokus, mehr noch einer induzierten (enthemmten) Lösungslust.
Das Ergebnis ist - quantitativ wie qualitativ - meist überragend eindrucksvoll. Und ein guter Beweis für die kreative (Selbst-) Lösungs-Kompetenz von Personen und Gruppen.
Herzliche Grüße aus Köln - der Stadt, die sich gerade kollektiv auf eine ganze Jahreszeit voller Kopfstand vorbereitet
Michael
- 05 Feb 2011, 12:40 pm
