NLP – The World of Neuro-Linguistic Programming
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Jörn Carstens Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Das "Unwort" ABER
Hallo, lieber NLPler,
ich suche eine gute und glatte Umformulierungshilfe (oder Auflösung) für das Unwort "aber....".
Etwa analog der Metamodell Verletzungen oder Negation ( wie z.B. wenn es nicht rot sein soll, welche Farbe hat es dann.... )
und ebenso für das gern eingefügte Wort "eigentlich...."
Dabei geht es weniger um das Hinterfragen von Bedenken oder Vorbehalten, sondern die Teilnehmer sollen lernen, gute formulierte Sätze zu bilden bzw. in ihrem eigenen Sprachgebrauch auf diese Worte zu verzichten.
In der Position des Zuhörers soll dagegen sensibilisiert werden, eben genau dieses zu hinterfragen. Bzw. in der Position des Sprechers sich selbst zu hinterfragen "wie formuliere ich statt dessen".
Welche einfache Formulierung benutzt Ihr bzw. hat Euch weiter geholfen ?
Danke !
Grüße
Jörn Carstens
- 01 Jul 2010, 10:10 am
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Stefan Gros Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re: Das "Unwort" ABER
Ich muss vorrausschicken, dass ich eigentlich nichts davon halte "aber" und "eigentlich" zu streichen, ich weise lediglich darauf hin was dann möglicherweise beim Empfänger ankommt. Schliesslich geht es im NLP ja um "mehr Handlungsmöglichkeiten".
Statt "aber" kann man meiner Erfahrung nach in jedem Fall ein "und" setzen...(mit Umformulierung)
"eigentlich" kann man mit "im Grossen und Ganzen" umschreiben.
Beides halte ich für kontextspezifisch unterschiedlich.
- 01 Jul 2010, 10:23 am
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Barbara MertinsThe company name is only visible to registered members.Re^3: Das "Unwort" ABER
die Worte "aber" und "Eigentlich" streichen zu wollen, ist für mich eher Untat.
Die Vielfalt einer Sprache lebt auch von solchen Nuancen, daher halte ich eher davon, zu Beschreiben, was beim Gegenüber ankommen kann.
Aber letztendlich ist es eigentlich egal. :-)
- 01 Jul 2010, 10:30 am
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- 01 Jul 2010, 10:44 am
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Moritz ElsäßerThe company name is only visible to registered members.Re: Das "Unwort" ABER
Hallo Jörn,
ich gebe Dir recht, dass "aber" großes Missmatchpotenzial hat.
Wie Stefan und Sina meinten: Jedes "aber" darf auch ein "und" und oder aber auch ein "oder" sein. In jedem Fall erfolgt eine logische Verkettung miteinander, wo eigentlich im Allgemeinen eher nur Überzeugungen (also Glaubenssätze) ausgedrückt werden.
Fühlst Du Dich in solchen Momenten "in Kontakt" mit dem anderen und/ oder Dir selbst?
herzlich
Moritz
- 01 Jul 2010, 10:56 am
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Jörn Carstens Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^2: Das "Unwort" ABER
Hi all,
dank Euch für das zahlreiche feedback.
(es darf noch mehr werden... )
Moritz Elsäßer schrieb:
ich gebe Dir recht, dass "aber" großes Missmatchpotenzial hat.
ja, die Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, das Mißmatchpotential zu verringern und dadurch zu einer größeren Eindeutigkeit ihrer Sprache / Information zu kommen.
bzw. bei anderen... na, ich sag mal "Eindeutigkeit einzufordern".
... und das eben auf recht einfache Weise.
Wie Stefan und Sina meinten: Jedes "aber" darf auch ein "und" und oder aber auch ein "oder" sein. ja, es geht weniger um das streichen, als vielmehr den Ersatz ...
In jedem Fall erfolgt eine logische Verkettung miteinander, wo eigentlich im Allgemeinen eher nur Überzeugungen (also Glaubenssätze) ausgedrückt werden. super Hinweis, danke.
... eben das soll erkannt werden bzw. aufgelöst werden oder als Informationsgeber verhindert / minimiert werden.
So ein bißchen geht es in Richtung Meta-Modell-Verletzung, Verzerrung im Sinne von Vorannahme...
Danke soweit.
Grüße
Jörn
This post was modified on 01 Jul 2010 at 11:38 am.- 01 Jul 2010, 11:33 am
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Barbara MertinsThe company name is only visible to registered members.Re^6: Das "Unwort" ABER
Aber letztendlich ist es eigentlich egal. :-)
Im Prinzip stimme ich Ihnen zu, aber hier haben Sie etwas falsch verstanden.
Übersetzt nach den Regeln oben könnte das bedeutetn.
Im Prinzip stimme ich Ihnen zu, und hier haben Sie etwas falsch verstanden.
Im Prinzip stimme ich Ihnen zu, oder hier haben Sie etwas falsch verstanden.
Es könnte aber auch die Variante sein, das ich alles richtig verstanden habe, und dennoch so reagiert habe, jedoch meine Reaktion nicht verstanden wurde.
Vermutlich noch viel mehr Möglichkeiten
So Vielfältig kein ein aber sein. :-)
Grundsätzlich geht es mir in der Kommunikation darum, das ich mir bewußt bin, was ich sage, (das bin ich mir, nach meinem aktuellen Wissenstand, einen anderen habe ich nicht zur Verfügung).
Grundsätzlich geht es mir auch darum, die Vielfalt nicht zu dezimieren, egal aus welchen Gründen. Eingeschränkte Vielfalt bedeutet für mich eingeschränkte Kommunikationsform und ebenen. Klar birgt die Vielfalt auch Tücken des "nicht verstehens" aber der Vorteil liegt mir immer noch näher, als das Eingegrenzt werden.
- 01 Jul 2010, 12:01 pm
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Barbara MertinsThe company name is only visible to registered members.Re^3: Das "Unwort" ABER
Jörn Carstens schrieb:
Moritz Elsäßer schrieb:
ich gebe Dir recht, dass "aber" großes Missmatchpotenzial hat.
ja, die Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, das Mißmatchpotential zu verringern und dadurch zu einer größeren Eindeutigkeit ihrer Sprache / Information zu kommen.
bzw. bei anderen... na, ich sag mal "Eindeutigkeit einzufordern".
... und das eben auf recht einfache Weise.
Mitunter ist aber gerade die Zweideutigkeit die Chance für eine gute Kommunikation, weil über das zugewandte Gespräch das "aber" verändert werden kann.
Die Frage, ob mich ein "aber" aus der Kommunikation reisst, hängt von viel mehr Faktoren ab, als von der Nutzung des Wörtchens.
Jedes andere Wort wird irgendwann die Funktion des "Abers" übernehmen, wenn sie immer eingesetzt wird.
In jedem Fall erfolgt eine logische Verkettung miteinander, wo eigentlich im Allgemeinen eher nur Überzeugungen (also Glaubenssätze) ausgedrückt werden.
super Hinweis, danke. ... eben das soll erkannt werden bzw. aufgelöst werden oder als Informationsgeber verhindert / minimiert werden.
der Infomationsempfänger weiß vermutlich auch, das das "Aber" eine Verkettung von Glaubenssätzen zeigt. Sonst gäbe es die Frage nicht, das man diese Reaktion auflösen sollte.
oder täusche ich mich da.
Barbara
- 01 Jul 2010, 12:04 pm
