NLP – The World of Neuro-Linguistic Programming
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Robert WegnerThe company name is only visible to registered members.Re^9: Geist vs. Körper
'n Abend,
spannende Fragen, Michael, und gerade da hier das Interesse am Gehirn aufkommt, möchte ich an dieser Stelle auf meinen Studien-Rekrutierungsthread aufmerksam machen, steht dort die Frage, inwieweit unsere exekutiven Hirnfunktionen (Metakompetenzen) unser Leben (bzw. "im Speziellen unsere Beziehungen zu Menschen, genauer "dem Partner"") beeinflussen. Ich finde es ein wenig merkwürdig, dass alle an angewandter Hirnforschung interessiert sind, sich gleichzeitg aber die Teilnahme an meiner Studie in Grenzen hält :/
https://www.xing.com/net/nlp/verwandte-themenkreise-20741/st...
Ganz unwissenschaftlich würde ich bei Alkohol vermuten, dass es primär das Frontalhirn lahm legt. Nicht nur, vielleicht auch nicht direkt, aber im Ergebnis geht mit Alkohol ja eine gewisse Enthemmtheit einher. Wir können dafür gerne Sex in den Raum stellen, müssen es aber nicht tun. Enthemmtheit ist evolutionär gesehen alt (bzw. erwachsen *gg*), während die kognitive Kontrolle eine Neuentwicklung ist, die Menschen mehr oder weniger in sich tragen. Das führt uns zu sogenannten Impulskontrollgestörten auf der einen Seite, zwanghaften Persönlichkeiten auf der anderen und einer großen Bandbreite dazwischen. Das führt dazu, dass wir manche Menschen in unserer Umgebung angenehmer empfinden als andere, unterschiedliche Interessen haben und verschiedene Berufe wählen und letztendlich auch, dass manche Menschen unter partnerschaftlichen Gesichtspunkten besser oder schlechter zu uns passen (Betonung liegt auf "passen". Es geht nicht um gut oder schlecht sein, sondern Passung.). Zumindest ist letzteres meine Hypothese (die sich auch aus dem "Homöostase"-Gedanken speist).
Was die Japaner angeht: Vielleicht ist es insofern funktional, als dass sie sich ihre Masken, soziale Erwünschheit und Selbstkontrolliertheit wegtrinken, um dann ehrlich, offen und direkt auf den Punkt zu kommen. Sofern sie nicht total unter dem Tisch liegen *lach* Und selbst wenn doch, wäre das wohl insofern förderlich, als dass ein "Füreinander da sein" in solchen Situationen Vertrauen schafft und diese Verbundenheit vielleicht (im Anschluss) einen ehrlicheren, offeneren und rücksichtsvolleren Umgang in der "Welt der Maskerade" erlaubt *hehe* Wer weiß ;)
Robert
- 31 Jan 2011, 12:28 am
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