Warum schütteln die den Kopf - ist doch LOGIsch - durch ein fettes Eiweißfrühstück wird der Blutzuckerspiegel länger konstant gehalten.
Jens V.: Nun wissen wir allerdings, dass gerade bei Frauen, aber auch bei vielen Männern, gerade Sportlern, eher zu wenig Eisen aufgenommen wird über die Nahrung.
Aufgenommen wird meines Erachtens genug, nur an der Verarbeitung hapert es, weil z.B. andere Stoffe feheln oder ein Stoff einen anderen behindert - nur als ein Beispiel
Herr K. kopfschmerzen habe ich alle paar monate mal (wenn ich zu wenig gegessen habe :)))
erkältungen maximal 2x im jahr, und diese sind nach 3 tagen vorbei.
Ich halte Kopfschmerzen und 2 x im Jahr Erkältungen zwar für "normal", weil es die meisten Menschen betrifft (die meisten sind ja eh krank, muss man sich aber damit abfinden?) Ich denke nicht. Seit einigen Jahren hatte ich weder Kopfschmerzen noch Erkältungen - alles nachdem ich für mehr Gemüse und andere Ernährungsumstellungen gesorgt hatte.
Zurück zu Demenz:
Dr. Kuklinski, von dem ich sehr viel halte, obwohl ich kein Freund isolierter Vitamine bin, sagt dazu Folgendes:
Auszüge (Seite 9) aus:
Derartige Hirnleistungseinbußen mit und ohne Myopathie finden sich relativ häufig in
unterschiedlicher Schwere nach Verordnung von NO-induzierenden Medikamenten wie
Statinen, Herz-, Kreislaufmedikamenten u. a. (11, 19, 20). Sie werden in der Regel nicht
erkannt, sondern dem Alter, der Cholesterinämie oder der Psychosomatik zugeordnet.
Ohne optimale Vitamin-B6-Versorgung ist die Neurotransmittersynthese empfindlich
gestört. Vitamin B1 ist Cofaktor der Pyruvatdehydrogenase. Vitamin B1 und B6 hemmen
die Bildung von AGE (advanced glycation end-products), bedeutsam bei
Zuckerkrankheiten (17). Neurone haben einen hohen Besatz für Vitamin-D3-Rezeptoren.
Gerade Dopamin benötigt zur Ankopplung das Vitamin D, das im Hirn als Steroidhormon
wirkt. Schon allein ein Vitamin-B12-Mangel erhöht das Risiko für Demenzentwicklungen.
Mitochondriale Blockaden und Reperfusionen im Hirn verstärken die Freisetzung freier
Sauerstoffradikale und damit auch die Bildung des neurotoxischen, oxidativ wirkenden
Peroxinitrits, das zahlreiche FeS-haltige Enzyme irreversibel hemmt. Damit sind
degenerative Hirnprozesse einer früh beginnenden Demenz vorprogrammiert, wie in
diesem Patientenbeispiel. Hohes S-100, NSE, erst recht pathologisch hohes
phosphorylisiertes Tau-Protein sind Indikatoren für eine Weichenstellung in Richtung
vorzeitiger Demenz. Wir haben sehr viele Patienten mit erhöhten S-100/NSE-Werten ab
den 20er Lebensjahren, hohe Tau-Proteine schon ab Mitte der 30er Lebensjahre. Die
Alzheimer-Entwicklung beginnt also schon messbar Jahrzehnte vor ihrem
Manifestwerden. Eine Prophylaxe/Therapie ist nur mit Vitaminen und anderen
Mikronährstoffen möglich, nie durch Medikamente. Letztere korrigieren doch nicht die
metabolischen Störungen. Alzheimer ist eine Mitochondriopathie (18), genau wie fast alle
chronischen neurologischen Erkrankungen wie Multiple Sklerose, ALS, ADS/ADHS,
Autismus, CFS, FMS, Makuladegeneration und Glaukom, Epilepsien, Neuropathien, Mb.
Parkinson u. a. (21).…
| ...Der Mensch erkrankt nicht, weil Medikamente fehlen, sondern weil biochemische
Störungen im Körper ablaufen, die nicht erkannt und korrigiert werden. Prophylaktisch
therapeutisch kommen bei chronischen Erkrankungen drei Hauptsäulen in Betracht:
- körperliche Aktivität
- Ernährung mit niedriger glykämischer Last und erhöhter Zufuhr langkettiger
einfach und mehr ungesättigter Fettsäuren (22, 23, 24)
- Mikronährstoffe, Vitamine, Mengen-, Spurenelemente
Das muss ja nicht unbedingt mit ausschließlich mit isolierten Stoffen sein, reichlich Obst und Gemüse und Fisch gibt es ja auch noch :-). Fängt man rechtzeitig damit an, erspart man sich höchstwahrscheinlich auch Blutdrucksenker, Cholesterinsenker usw., die ja auch im Verdacht stehen, Demenz zu begünstigen oder zu (mit) zu verursachen.
Also: mein Ergebnis mal wieder: Zu viel Eiweiß führt nicht zu Krankheiten, sondern das Fehlen oer das zuviel von anderen Nahrungsbestandteilen.




