Öffentlichkeitsarbeit und Unternehmenskommunikation

Öffentlichkeitsarbeit und Unternehmenskommunikation

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  • Georg Schwellnat
    Georg Schwellnat    Premium Member   Group moderator
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    Unternehmen, die Kommunikation nur halbherzig oder nur so nebenher betreiben, ermitteln damit eine Botschaft der Gleichgültigkeit, sowohl nach innen als auch nach aussen. Wird kein Wert auf eine aktive Gestaltung der Unternehmenskultur gelegt, ist damit auch die Möglichkeit vertan, auf diese Kultur einen positiven Einfluss auszuüben!

    Interne Kommunikation ist nur ein Einflussfaktor von vielen, der über Erfolg oder Misserfolg von Unternehmen zumindest mitentscheidet. Leider aber auch ein Faktor, der eben nicht so einfach messbar ist, weil er sich nur mittelbar in der Qualität von Produkten und Dienstleistungen widerspiegelt und damit auch in seiner Erfolgswirksamkeit unterschätzt wird.

    Dies führt deshalb auch dazu, dass interne Kommunikation nur beiläufig als Unterstützungshandlung angesehen wird.
    Ich glaube jedoch, dass dieser Stellenwert nicht gerecht ist. Interne Kommunikation ist als Bindeglied im unternehmerischen Wertschöpfungsprozess – und hier greife ich die Begriffe Zusammenhalt, gemeinsame Ausrichtung auf - elementar für die Qualität des Outputs.

    Mitarbeiterkommunikaton = Mitarbeitermotivation

    Nehmen wir doch die Bedeutung ernst und füllen den Begriff mit Überzeugung und „Herzblut“ aus. Nur so, glaube, ich kann sich die ganze positive Wirkkraft unternehmerischer Kommunikation entfalten.

    "Erfolg durch zielgenaue und individuelle Information - & Visuelle emotionale Wahrnehmungsästhetik von Bild, Animation und Film"

    Soziale Wahrnehmung ist über visuelle Medien - Einfach / Schnell / Erfolgswirksam.
    Der Nutzen einer Lösung zeigt sich nicht allein in der Technik, sondern auch in der Einfachheit des Einsatzes

    Gute Kommunikation sollte die richtige Zielgruppe zur richtigen Zeit und am richtigen Ort erreichen.
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  • Judith Peller
    Judith Peller
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    Ich glaube, erfolgreiche interne Kommunikation muss weiter gehen als bei allen anderen Zielgruppen: Die eigenen Mitarbeitern gehören doch zum Kern des Unternehmens oder der Organisation. In der Praxis wird dem oft nicht Rechnung getragen: Bevor überhaupt erfolgreich intern kommuniziert werden kann, müssen die eigenen Leute erst einmal mit ins Boot geholt werden. Nur wenn ein Gefühl von "Wir ziehen alle an einem Strang" - und zwar über die Hierarchie-Ebenen hinweg - entsteht, kann das Potenzial der internen Kommunikation voll ausgeschöpft werden. Geschieht dies nicht, verwandelt sich nicht oder schlecht vorhandene interne Kommunikation sehr schnell in Mitarbeiterdemotivation. Und das ist dann weit mehr als ein Kommunikationsproblem.
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  • Robert Franz
    Robert Franz    Premium Member
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    Gebe Frau Peller und den hier schreibenden Herren in dem Ausgeführten durchwegs recht.

    Habe seit nunmehr 18 Jahren in meinem Betrieb bzw. in der Branche sehr viel mit Menschen zu tun ... sowohl seitens des Mitarbeiters also auch von der Warte des Führungspersonals aus. Beide Bereiche müssen sich im übrigen nicht kategorisch ausschließen!

    In der Regel habe ich die Erfahrung gemacht, dass MitarbeiterInnen sehr glücklich darüber sind ernst genommen zu werden und wenn sie das Gefühl bekommen, ein wichtiger Teil vom Ganzen zu sein!

    Viele Menschen definieren sich nicht nur über das Gehalt (wäre für manche Statistiker sehr einfach es darauf zu reduzieren ...), sondern auch dadurch, wie sehr sie in Ausbildung und Integration in einem Betrieb wahrgenommen werden.

    Das ist ein für mich wesentlicher Faktor in der Kommunikation und in einem Firmengefüge!
    Meine Mitarbeiter müssen wissen, was sie tun (Auswendiglernen eines Arbeitsprozesses reicht nicht!), sie sollen die notwendige Wertschätzung in ihrem Bereich erfahren und sie sollen in individuellen Bereichen Varantwortung übernehmen können.

    Das hat allerdings sehr viel mit täglicher (!!!) Kommunikation und Auseinandersetzung mit dem Personal zu tun.
    Klar ... das ist mühsam und nicht gleich in harten Zahlen messbar!

    Wer dies als Führungskraft allerdings links liegen lässt, verfolgt entweder Wirtschaftssysteme von vorgestern oder beweist keinerlei soziale und witrschaftliche Kompetenz.

    Nur Mitarbeiter, die auch verstehen was sie warum tun und bei denen es gelingt sie mit "an Bord" zu holen, sind auf lange Sicht für ein Unternehmen sinnvoll und produktiv.
    Dies zur erreichen liegt aber nicht nur am Personal, sonder auch an den Kommunikationsfähigkeiten des Betriebes!

    Natürlich gibt es auch Mitarbeiter, die einfach geführt werden müssen ... der Großteil allerdings ist dankbar, wenn Ziele, Vorhaben oder auch spezielle Anliegen abgestimmt, kommuniziert und auch gemeinsam realisiert werden.

    Man kann ein Unternehmen natürlich auch ohne jegliche Kommunikation und nur mit strikter Anordnung in einem starren System und ohne Information führen, hier bleibt unter Garantie auf lange Zeit aber igerndetwas oder irgendjemand auf der Strecke ... die Qualität oder auch der Mensch.

    In wie weit jeder von uns (noch) Mensch ist im Umgang mit dem anderen oder sich nur und ausnahmslos von Umsatz- und Gewinnzahlen treiben lässt möge jeder selber beurteilen ...

    Man muss gar nicht so weit gehen, Firmenstrategisch wichtige Fakten (Zahlen) Mitarbeitern zu kommunizieren oder nicht (ist auch gerne gute Ausrede von "Chef's" für die Kommunikationsvermeidung!) ... viele Firmenangehörige wollen schlicht und einfach qualitativ hochwertig in den Arbeitsprozess eingebunden werden, um gute Arbeit leisten zu können!

    Nicht mehr und nicht weniger ...
    This post was modified on 27 Apr 2012 at 09:45 pm.
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