Hallo,
ich habe ein Problem, wozu ich gerne den Rat von Fachexperten hätte.
Gerade stehe ich kurz vor dem Abschluss meines Journalismus-Studiums. Mein Traum ist, später eine eigene Zeitschrift zu konzipieren und auf den Markt zu bringen. Oder mehrere (Jugendmagazin/Frauenmagazin/Männermagazin). Die Frage ist nur, ob das bei der Marktlage von Zeitschriften überhaupt Sinn ergibt, ob man das eigenständig macht oder versucht es unter einem Verlag zu machen. Meine Position sehe ich weniger in der Geschäftsführung oder Chefredaktion, eher in der Kreativ-Direktion. Meine Stärken sind kreatives und strategisches Denken, Zielgruppendenken und das Entwickeln von Konzepten, die funktionieren.
Alles fing damit an, als ich erlebte, wie aus einem Kundenfaltblatt ein Magazin wurde, in meiner Ausbildung schaffte ich es durch kleine konzeptionelle Veränderungen einer Modezeitschrift die Anzeigen zu 100% auszulasten und die Seitenzahl somit zu verdreifachen. Letztes Jahr erlebte ich den Relaunch des Wirtschaftsmagazins impulse mit.
Es ist ein Feld, für das ich mich sehr begeistere. Sogar die Redaktion der Bravo Sport wurde vor 2 Jahren aufgrund eines Entwurfs für ein Inhaltsverzeichnis in einem hochschulinternen Projekt auf mich aufmerksam.
Ich schreibe auch gerne und gut, doch für das Endziel meiner beruflichen Bahn wünsche ich mir etwas, wo ich 120% Herzblut rein stecken kann.
Leider weiß ich nicht, ob es so ein Berufsfeld in Verlagen gibt, geschweige denn, ob es überhaupt möglich ist Konzepte durch zu kriegen (und diese zu behalten) und erst recht nicht, welcher Weg sich einzuschlagen empfiehlt...sprich Voluntariat, redaktionelle Anstellung, Trainie etc.
Vielleicht gibt es hier ja jemanden, der sich auskennt und weiß, ob es einen Weg zum Ziel gibt.

