OpenSolaris

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  • Pascal Gienger
    Pascal Gienger    Premium Member
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    ZFS mal etwas anders gesehen...
    Eines Tages bin ich aufgestanden - nachdem ich so manches über ZFS gelesen habe und wir hier daraufhin 2x8 TB als zfs mirror einsetzen für einen Mailserver und den ganzen Leidensweg mitgegangen sind (per Kernelpatche, ist allerdings Solaris 10) bis das Latenzproblem und andere Zicken "weg" waren - und wollte wirklich wissen, ob denn der ZIL wirklich sequenziell rausgeschrieben wird bzw ob ZFS wirklich schön immer neue unbenutzte Blöcke beschreibt.

    So entstand die Idee, die Lese- und Schreibzugriffe auf den zpool im Zeitraffer zu virtualisieren. Das ergibt fast eine Art neue Kunst irgendwie... Per DTrace holt man sich die Blocknummern, die gerade gelesen bzw geschrieben werden und die dazugehörige Anzahl Bytes - damit weiss man wieviele Blöcke ab dieser Blocknummern gelesen und geschrieben wird.

    Das Ganze rappelt man durch ein Perl-Skript, welches GIF-Bilder erzeugt die man wiederum per FFMPeG in einen Film verwandelt - so dass man das auf YouTube hochladen kann.

    http://youtube.com/pascalgienger/

    Ein Vergleich ZFS zu UFS ist auch dabei, bei fast identischen MySQL-Datenbanken, bei denen derselbe DELETE FROM ..... (viele viele viele Matches) zu unterschiedlichen Zeiten ausgeführt wird.

    Oder, im Großformat (NTSC, 30 frames/sec) - zwei davon als Auswahl:

    http://southbrain.com/south/2008/08/zfs-as-a-movie-actor.htm...
    http://southbrain.com/south/2009/04/doing-a-zpool-scrub-new-...

    Hier sind alle 4 Komponenten des zpools zu sehen (konkatenierte Mirrors), bei den Youtube-Filmchen aus Auflösungsgründen nur zwei - was den Aha-Effekt nicht schmälert.

    Viel Spaß beim Anschauen!