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  • Toni Müller
    Toni Müller    Premium Member
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    Der DGB wird Zope nutzen
    http://www.verdi.org

    Unter der Leitung von ver.di wird ein CMS entwickelt, das m.W. in mehreren DGB-Gewerkschaften für Internet- und Intranet-Zwecke benutzt werden soll.
  • Andy Adiwidjaja
    Andy Adiwidjaja    Premium Member
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    Re: Der DGB wird Zope nutzen
    Toni Müller schrieb am 14.10.2004, 18:25:
    http://www.verdi.org
     
    Unter der Leitung von ver.di wird ein CMS entwickelt, das m.W. in mehreren DGB-Gewerkschaften für Internet- und Intranet-Zwecke benutzt werden soll.

    Das kann ich bestätigen. Das Projekt heißt unioncms und ist ein Kooperationsprojekt
    von DGB, Transnet, NGG und ver.di, ich bin einer der beiden Kernentwickler. Seit dem
    6.12. läuft schon ein Teil des verdi.de-Auftritts auf unioncms/Zope, im Mai/Juni wird der
    große Teil des Internet- und Intranetinhaltes migriert. Seit Dezember gibt es auf
    verdi.org etwas reichhaltigere Informationen, demnächst wird es auf unioncms.org auch
    mehr Informationen zum CMS selbst geben. Informationen zur Entwicklung gibt es
    schon jetzt auf dev.unioncms.org

    Viele Grüße

    Andy Adiwidjaja
  • Paul Bacsik
    Paul Bacsik
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    Re^2: Der DGB wird Zope nutzen
    Ich verfolge die Entwicklung von Zope Produkten seit 2,5 Jahren und kenne daher Plone, CPS3 und elevateit .
    Diese basieren alle auf dem CMF Framework von Zope. Unioncms kenne ich bis dato nicht, jedoch stelle ich mir die Frage, warum das Rad hier immer neu erfunden wird?
    Ich hoffe, dass es bei Zope3 eine Lösung für ein Problem gibt und diese gut und skalierbar ist .

    Beste Grüsse,

    Paul Bacsik
  • Andy Adiwidjaja
    Andy Adiwidjaja    Premium Member
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    Re^3: Der DGB wird Zope nutzen
    Paul Bacsik schrieb am 28.02.2005, 17:54:
    Ich verfolge die Entwicklung von Zope Produkten seit 2,5 Jahren und kenne daher Plone, CPS3 und elevateit .
    Diese basieren alle auf dem CMF Framework von Zope. Unioncms kenne ich bis dato nicht, jedoch stelle ich mir die Frage, warum das Rad hier immer neu erfunden wird?
    Ich hoffe, dass es bei Zope3 eine Lösung für ein Problem gibt und diese gut und skalierbar ist .

    Ja, das war sicher ein Problem in der Vergangenheit und wird es weiterhin bleiben, einfach durch die unterschiedlichen Kulturen der Entwicklerteams. CPS ist zum Beispiel wohl konzeptionell am weitesten fortgeschritten, wird aber fast ausschließlich in Frankreich eingesetzt. Plone ist auch sehr weit fortgeschritten und hat eine große Entwicklergemeinde, hat aber unserer Meinung nach einige Schwierigkeiten in der Implementation (CPSSchema ist zum Beispiel viel fortgeschrittener als Archetypes).

    Wir sehen union.cms auch nicht als langfristig eigenständiges System, das wir unbedingt vermarkten wollen, sondern als Beitrag zu der anstehenden Zusammenführung von Konzepten. Zur Zeit gibt gemeinsame Anstrengungen für Content-Management-Funktionalitäten in Zope3 und zu der Beschreibung eines Weges dahin, bei denen u.a. Infrae (Holland) und die Entwickler von CPS (Frankreich) zusammenarbeiten. Wir beteiligen uns hier vor allem im Bereich Five (Zope3 in Zope2) und bauen auf diesem Produkt, damit auf dem bestehenden Zope3 und auch auf dem CMF auf.

    ver.di hat spezielle Anforderungen in Hinblick auf Skalierbarkeit und Features (u.a. Multi-Site, Versionierung, Archivierung, Linkmanagement), die im Moment nicht von einem Standardprodukt erfasst werden.

    Die entscheidende strategische Entscheidung ist eigentlich immer die Entscheidung für den Application-Server Zope, nicht so sehr für eines der CMS. Ich glaube bei Zope3 wird die Tendenz eher dahingehen, daß man kleinere, leichtgewichtigere Applikationen hat, die man kombiniert.
  • Paul Bacsik
    Paul Bacsik
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    Re^4: Der DGB wird Zope nutzen
    Die entscheidende strategische Entscheidung ist eigentlich immer die Entscheidung für den Application-Server Zope, nicht so sehr für eines der CMS. Ich glaube bei Zope3 wird die Tendenz eher dahingehen, daß man kleinere, leichtgewichtigere Applikationen hat, die man kombiniert.
    Diesem Ansatz stimme ich vollkommen zu, die in Zope3 umgesetzten
    Programmierparadigmen von AOP (mit Interface Adaptern) und
    IOC (Interfaceregistrierung) lassen eindeutig eine komponentenbasierte
    Entwicklung zu, die wiederum zu skalierbaren Applikationen kombiniert
    werden können.

    Beste Grüße,

    Paul Bacsik
  • Andy Adiwidjaja
    Andy Adiwidjaja    Premium Member
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    Re^5: Der DGB wird Zope nutzen
    Paul Bacsik schrieb am 01.03.2005, 15:10:
    Die entscheidende strategische Entscheidung ist eigentlich immer die Entscheidung für den Application-Server Zope, nicht so sehr für eines der CMS. Ich glaube bei Zope3 wird die Tendenz eher dahingehen, daß man kleinere, leichtgewichtigere Applikationen hat, die man kombiniert.
     
    Diesem Ansatz stimme ich vollkommen zu, die in Zope3 umgesetzten Programmierparadigmen von AOP (mit Interface Adaptern) und IOC (Interfaceregistrierung) lassen eindeutig eine komponentenbasierte
    Entwicklung zu, die wiederum zu skalierbaren Applikationen kombiniert werden können.

    Genau. Allerdings birgt das auch einige Schwierigkeiten, die noch überwunden
    werden müssen. Zope3 hat noch das große Problem, daß es sich in der Praxis
    bewähren muß (ich hoffe wir können dazu beitragen) - im Gegensatz zu Zope2.
    Es wird jetzt ausgiebig getestet und eben auch schon eingesetzt - nicht nur bei
    uns, sondern auch von der Zope Corporation und z.B. von ubuntu.

    Wir glauben, daß auch mittelfristig die Verbindung von Zope2 und den dort
    ausgereiften Produkten (Workflow-Systeme, ZEO (Skalierung), viele viele kleine
    Sachen) und Zope3 mit den erweiterten Konzepten (Adapter, Services, Events)
    sehr gute Lösungen schaffen kann.

    Mit freundlichen Grüßen

    Andy Adiwidjaja