Oracle
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Marko JovanovicThe company name is only visible to registered members.Oracle Virtualisierung unter VMWare
Hallo Zusammen,
hat einer von euch schon mal eine Oracle DB virtualisiert? Ich bin auf diesem Thema leider ein
Quereinsteiger und wollte wissen ob es i-was zu beachten gibt. Hier ein paar Fragen:
Support von Oracle bei virtueller DB?
Bekannte Probleme bei einer MSCS Gruppe (Win2003Serv) ?
Mit VMWare Version ESX 4.1 überhaupt möglich?
Gibt es irgendwelche Best Practices/How to's?
Dazu kommt noch dass ich die Daten von einer FC SAN auf eine iSCSI SAN "schaufeln" muss.
Wenn jemand eine Antwort hätte wäre ich für diese sehr dankbar.
Gruß Marko Jovanovic
- 13 May 2011, 4:45 pm
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Benjamin WagnerThe company name is only visible to registered members.Re: Oracle Virtualisierung unter VMWare
Hallo, wir setzen dies so ein. Support von Oracle gibt es nicht, nur wenn man OracleVM nutzt.
Am besten mal die Whitepapers von Oracle und VMWARE lesen, wir haben hier einige Klippen umschiffen müssen, oder sind noch dabei.
Prinzipiell aber eine feine Sache, würde es ungern anders machen. Bei Interesse einfach melden.
- 13 May 2011, 5:26 pm
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Jörg SobottkaThe company name is only visible to registered members.Re: Oracle Virtualisierung unter VMWare
Marko Jovanovic schrieb:
Support von Oracle bei virtueller DB? Support von Oracle gibt es - aber eingeschränkt, d.h. sofern ein Bug NICHT bekannt ist, behält sich Oracle vor, dass dieser Bug auf einem nativen, zertifizierten System nachgewiesen werden muss (Oracle VM gehört dabei zu den zertifizierten Systemen)... Bisher war das bei unseren Kunden aber nie ein Thema.
Bekannte Probleme bei einer MSCS Gruppe (Win2003Serv) ? Sie meinen einen aktiv-passiv Cluster mit Windows und entsprechenden Cluster Gruppen? Dazu benötigt es die zusätzliche Komponente "Failsafe", wir haben einiges an Detailwissen in den letzten Jahren bei unseren Kunden gesammelt - wenn der Cluster richtig und sauber aufgesetzt ist (was die wenigsten aus leidlicher Erfahrung am Anfang sind), funktioniert Failsafe tadellos. Da es sich um 2 native Windows Server Installationen handelt, fällt hier die Supporteinschränkung auch weg.
Mit VMWare Version ESX 4.1 überhaupt möglich? ja. Wir haben Kunden, die Datenbanken auf diesen Versionen laufen haben - allerdings haben die noch einmal eine zusätzliche physikalische Test-Umgebung (siehe Support).
Gibt es irgendwelche Best Practices/How to's? Nicht wirklich - es handelt sich ja um eine normale DB Installation - Restrictions im Bereich I/O, Write Cache, etc. sollten also altbekannt sein.
Viele Grüsse
Jörg Sobottka
Installation, Migration, Performance Tuning, High Availability, Remote Monitoring
- 16 May 2011, 4:36 pm
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Michael Paege Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re: Oracle Virtualisierung unter VMWare
Hallo,
und bitte die eventuellen Auswirkungen auf die Lizenzierung der Oracle-Produkte beachten.
Da VMWare lt. Oracle als Softpartitioning gewertet wird, ist der gesamte ESX-Cluster zu lizenzieren.
Das ist bei NUP-Lizenzierung bei DB-SE1 und DB-SE unproblematisch, bei Prozessorlizenzierung und auch bei der NUP-Lizenzierung der DB-EE kann dies unter Umständen eine Nachlizenzierung nach sich ziehen.
- 24 May 2011, 09:41 am
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Jörg SobottkaThe company name is only visible to registered members.Re^2: Oracle Virtualisierung unter VMWare
Hallo,
C.D. schrieb:
Hallo,
Hat irgendjemand erfahrung mit "größeren" Oracle DB's auf ESX4+SAN oder ähnlichem?! Habt ihr Schreib/Lese Statistiken die ihr posten könntet? z.b erstellt mit Bonnie.
Was für Vorteile seht ihr dort drin und welche Nachteile?!
Von der Performance her sehen wir bei unserem Kunden keine Nachteile, die Readtime/Physicalreads bzw. Writetime/Physicalwrites liegt bei den VMWare-Servern für nahezu alle Datafiles bei (grossteils deutlich unter 2 Millisekunden pro Block (Grösse 8K). Die Max-IO-RTM bzw. Max-IO-WTM liegen bei 5 bzw. 0,5 Millisekunden.
Viele Grüsse
Jörg Sobottka
Installation, Migration, Performance Tuning, High Availability, Remote Monitoring
- 27 May 2011, 09:45 am
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Praveen BachuThe company name is only visible to registered members.Re^3: Oracle Virtualisierung unter VMWare
Hallo @ alle !!
Hallo C.D.!!
Die Vorteile von Oracle (neue Versionen),VM und SAN sind allerdings alle gewüsst!!
Die RAID-Level (0 oder 1 oder 1+0 etc.) Implementation auf dem SAN System und RAID-Level wieder auf dem Server System IS EQUAL TO Performanace Probleme.
Zweimal RAID muss nicht sein. RAID auf dem SAN ist Super!!
Schreiben, lesen und die Data Files Sicherheit ist das Thema für eine Datenbank.
RAID 0+1 für Database Files und RAID 5 für Application ist eine super Kombination
RAID 0+1 = Perfomance und Availability
RAID 1 = Nur Disk Mirroring (Not so good)
Resources Planning / Utilisation (Wenn alles ist konfiguriert):
SAN Admin> hier ist die LUN Nummer für Sie. Beginnen Sie die Oracle Installation !!!
Step 1> Oracle mit ASM Implementation (Die gibt uns ein intelligentes Speicher System)
ASM gibt BY DEFAULT Block level Storage.
Step2: RMAN> enable block level backup;
Step 3: RMAN> Full Backup then day-to-day Incremental Backup
Incremental Backup = Block level Back up
Wo werden jetzt alle speichern? Auf dem SAN System.
Step4> Es gibt tools und auch Kommandos etc., wo man unsere Storage Statisken aus dem SAN wieder auf eine Spreadsheet weiterleiten kann. Davon wüsste man wieder/noch deutlich über Blocks History.
SAN ist besser als NAS, DAS und Veritas System (besonders für Oracle).
SAN kommt mit Disk Array Controller, SAN Management Software (GUI), Block Level Storage etc..
Nachteil: Man braucht intelligent Maintainance (Unsere RMAN, ASM und SAN Blocks sind in Ordnung oder nicht) und SEHR interessant.
Vielleicht bekommt man auch die richtige und beste Unterlagen (auf Englisch bestimmt) für SAN auf der Website
http://www.scribd.com (Search: SAN block level check oder SAN and Oracle)
http://oracle-base.com/articles/misc/RAID.php
Viel Glück !!!
- 28 May 2011, 03:39 am
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Marko JovanovicThe company name is only visible to registered members.Re^4: Oracle Virtualisierung unter VMWare
Auch ich danke für die Antworten.
Das Projekt ist jetzt erfolgreich abgeschlossen und funktioniert einwandfrei.
Nach umfangreichen Tests, ein neuer Status des Systems:
redundant, ausfallsicher, leistungsoptimiert und virtuell.
Danke nochmal.
Grüße aus Ulm
- 30 Jun 2011, 12:57 pm
