Oracle

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  • Martin Ziemer
    Martin Ziemer
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    Re^8: Wieviele Oracle-Instanzen pro Datenbankserver
    Bei unserem original Oracle Grid Control erfordert alles, was auch nur annähernd hilfreich für nicht triviale Tuninganstrengungen wäre, eine Lizenz für das Diagnostic Pack und das Tuning Pack.
    Zusätzlich zur Enterprise Edition natürlich...

    - Martin
    This post was modified on 21 May 2011 at 11:21 pm.
  • Dr. Thomas Teske
    Dr. Thomas Teske    Premium Member
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    Re^9: Wieviele Oracle-Instanzen pro Datenbankserver
    Stimmt - die Tools haben neben dem Preis auch ihren Wert. Die Frage ist immer wieder: welchen Grad an Tool-Unterstützung möchte man haben. Was ich immer wieder beobachte: Tools werden immer für rapid-prototyping von Scripten verwendet. Das ist in jedem Fall clever ... solche Scripts kann man einfach ändern.

    Alles in allem: ohne Tools fährt man meistens die Systeme, ohne genau zu wissen, was diese tun. Man beobachtet nur das Systemverhalten. Das allein reicht aber bei der Behebung von Problemen nicht aus.
    This post was modified on 22 May 2011 at 06:10 pm.
  • Jörg Sobottka
    Jörg Sobottka
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    Re^9: Wieviele Oracle-Instanzen pro Datenbankserver
    Hallo Herr Ziemer,

    Martin Ziemer schrieb:
    Bei unserem original Oracle Grid Control erfordert alles, was auch nur annähernd hilfreich für nicht triviale Tuninganstrengungen wäre, eine Lizenz für das Diagnostic Pack und das Tuning Pack.
    Zusätzlich zur Enterprise Edition natürlich...
     
    Stimmt, nachdem wir bei einem Kunden letzte Woche einen korrupten Block hatten, waren wir extrem froh, dass wir die Enterprise Edition seit Jahren für unsere Applikation als Standard vorschreiben - solche Features wie block-level recovery sind in der Standard Edition z.B. nicht enthalten...

    Viele Grüsse aus Basel
    Jörg Sobottka
    Installation, Migration, Performance Tuning, High Availability, Remote Monitoring
  • Johannes Ahrends
    Johannes Ahrends    Premium Member   Group moderator
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    Re^10: Wieviele Oracle-Instanzen pro Datenbankserver
    Als Verfechter der Standard Edition kann ich zwar nachvollziehen, dass ein Block Level Recovery ganz schön ist, falls dieser doch recht seltene Fall eintritt. Allerdings finde ich das Preis-Leistungs-Verhältnis doch ziemlich überzogen. Beim Einsatz der Standard Edition mit RAC gegenüber der Enterprise Edition mit RAC kommt schnell ein Faktor 1:6 zustande. Dann muss man zwar bei einem korrupten Block eine ganze Datendatei zurückspielen, aber wenn man diese nicht zu groß gemacht hat, sollte ein solches Recovery in wenigen Minuten möglich sein.
    Zum Thema Monitoring: ob Spotlight die alleinige Ursache für eni Performance Problem in einer RAC Datenbank ist, wage ich zu bezweifeln. Allerdings gilt natürlich: je mehr Daten man sammelt, desto mehr Last verursacht man. Es sei denn, man geht nicht auf die V$-Tabellen sondern über das Shared Memory an die Datebank.
    Außerdem alte ich es beim Database Control immer noch für ein Problem, dass die Performance Daten in der Datenbank gesichert werden, die überwacht wird. das bedeutet:
    a) zusätzliche Last auf dem Rechner
    b) im Falle eines Performanceproblems kommt man u.U. gar nicht an die Daten

    Daher würde ich bei kritischen Datenbank immer empfehlen, eine zusätzliche Datenbank (z.B. eine Standard-Edition) für die Historisierung und Analyse der Daten aufzubauen.