Organic trade / Bio- Produkte

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  • Wolfgang Dannebaum
    Wolfgang Dannebaum    Group moderator
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    Greenpeace fordert mehr Bio- Sortimente nach erneuten Pestizidfunden in Salaten
    Nach einer neuen Greenpeace-Untersuchung von Kopfsalat und Rucola aus Supermärkten und Discountern sind 29 von 36 Proben mit Rückständen von Pestiziden belastet. Elf der 21 Kopfsalate und vier der zwölf Rucola-Proben aus konventionellem Anbau hält Greenpeace für "nicht empfehlenswert". Die Umweltorganisation hat zudem Strafanzeige gegen Tengelmann erstattet, da in Kopfsalat die Akute Referenzdosis (ARfD) eines Pestizids überschritten wurde. Sein Verzehr kann zur gesundheitlichen Gefährdung insbesondere von Kindern führen. Das von Greenpeace beauftragte Labor entdeckte zudem Wirkstoffe, die in der EU nicht zugelassen sind, wie das als Nervengift wirkende Tolclofos-Methyl. Neben italienischer Ware ist auch ein Kopfsalat aus Deutschland betroffen. Greenpeace fordert eine lückenlose staatliche Kontrolle für die Pestizid-Rückstände in Salaten.
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    Bio-Rucola ist kaum belastet. Untersucht wurden drei Proben aus Italien, zwei sind mit einem Pestizid verunreinigt. Die Messwerte sind deutlich niedriger als in konventioneller Ware und liegen unter den für Bio-Produkte empfohlenen Höchstmengen. Bio-Kopfsalate boten die Supermärkte im Untersuchungszeitraum nicht an. Da es zu Salaten aus Bio-Produktion keine wirklich empfehlenswerte Alternative gibt, fordert Greenpeace den Handel auf, das Bio-Sortiment im Winter zu erweitern.

    http://www.greenpeace.de/themen/chemie/presseerklaerungen/ar...
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