Paid Content
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Andreas David(not a XING member)Re: Paid Know-How - war: Wer zahlt bei bezahlten Inhalten?
Hallo Herr Schmitt,
alles richtig - alles schwierig. Mit dem Markt meinte ich die Kombination aus Inhalten und Kunden. Es wird Zeit brauchen Inhalte aus Mitarbeitern (also aus Unternehmen) zu gewinnen und diese in eine einheitliche, hochwertige Form zu bringen. Schließlich zählen viele Unternehmen das interne Wissen als hohes Eigenkapital, was zu behalten sich lohnt, nicht zuletzt als Wettbewerbsvorteil.
Die einheitliche Form (aufbereitete und korrigierte Inhalte) wird sich zudem ohne Redaktion kaum machen lassen, und genau hier liegt das Problem: Erforderliches Verständnis (Inhaltlich, technisch) kontra zu erwarteter Absatz. Was kostet ein(e) technische(r) Redakteur(in), der/die eine Montage-Anleitung in die gewünschte Fassung bringt/die Qualität beurteilt, und wie oft können Sie die Anleitung dann verkaufen?
Da hat sich Ihre ursprüngliche Frage ja noch recht gut entwickelt. Grundsätzlich wird man Know-How verkaufen können, wenn, wie ich schon geschrieben habe, es hochwertig und für Kunden greifbar ist. An die Inhalte zu kommen wird schwer, die Inhalte aufzuarbeiten und für Kunden darzustellen ist schwer und die Logistik für Payment, Rechnungstellung, Lieferung etc. muss auch gut bedacht werden.
Wir planen neben vorlagen.de etwas vergleichbares, haben damit aber (aus genannten Gründen) noch etwas gewartet.
Viel Erfolg - Andreas David
- 13 Jul 2004, 11:28 am
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Dr. Kai WilleThe company name is only visible to registered members.Re: Paid Know-How - war: Wer zahlt bei bezahlten Inhalten?
Hallo Herr Schmitt,
Ihr Posting liegt bald schon ein Jahr zurück, dennoch möchte ich kurz einhaken:
Viele Unternhemen haben etwas, was Ihre Kunden dringend benötigen.
Jedoch ist die Herausgabe so einfach nicht möglich oder nicht für
alle beabsichtigt. Genau da setzt der Ansatz des Paid-Know-How an.
Spezialwissen in verschiedenster Form, das reicht z.B. von Best
Practice bis hin zu speziellen (Montage-)Anleitungen sind oft nur
sehr schwer zu bekommen. Das Know-How sitzt bei den Mitarbeiter und
oft gibt es keine Knowlage Management Strukturen. Geht der
Mitarbeiter - geht das Wissen. Das ist das klassische Problem des KM.
Nicht nur viele Kunden, sondern auch viele Mitarbeiter ein und desselben Unternehmens benötigen dieses "Spezialwissen".
Durch Vermarktung dieses Wissens in einer wohldefinierten Form kann
ein Unternehmen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: ersten
extrahiert es das Wissen aus seinem Mitarbeitern und zweitens kann es
durch den einfachen - aber sicheren - Zugang Kunden oder Partnern
bezahlten Mehrwert liefern (das gilt natürlich auch intern für andere
Abteilungen).
Also: warum nicht gleich ein unternehmens-internes (!) Paid Content-Modell schaffen?
Wir haben ein solches in Form eines Wissensmarktes beschrieben und veröffentlicht. Schauen Sie hier:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3824477793/qid%3D11002...
Beste Grüße aus Krefeld
Kai Wille
- 07 May 2005, 6:14 pm
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Marc SchmittThe company name is only visible to registered members.Re^2: Paid Know-How - war: Wer zahlt bei bezahlten Inhalten?
Hallo Herr Wille
Also: warum nicht gleich ein unternehmens-internes (!) Paid Content-Modell schaffen?
Wir haben ein solches in Form eines Wissensmarktes beschrieben und veröffentlicht. Vielen Dank für den Hinweis.
Ob intern oder extern - Paid Know-How bietet vielfältige Möglichkeiten.
Möglichkeiten, die viele Unternehem noch nicht erkannt oder nur halbherzig umgesetzt haben. Auch heute - wie Sie richtig sagen fast ein Jahr nach dem Begin des Thread - liegt noch viel Geld auf der Unternehmerstraße.
Wenn Sie Interesse haben, können Sie einen entsprechende Artikel in der Zeitschrift Computer Network (Ausgabe 3/05) bzw. einen anderen Artikel unter
http://www.avinci.biz/news/clippings/2004/2004.12_teletalk_p...
nachlesen.
- 08 May 2005, 9:30 pm
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Dr. Kai WilleThe company name is only visible to registered members.Re^3: Paid Know-How - war: Wer zahlt bei bezahlten Inhalten?
Hallo Herr Schmitt,
vielen Dank für den Beitrag. Habe ihn gerade überflogen und einiges wiedergefunden, das wir in Projekten so oder so ähnlich auch kommunizieren. Ich werde ihn heute Abend noch einmal genauer durcharbeiten.
Wie reagieren denn Ihre Kunden auf dieses Thema? Ihrem Posting würde ich entnehmen: zurückhaltend und übervorsichtig, oder interpretiere ich das falsch?
Beste Grüße derweil
Kai Wille
- 09 May 2005, 08:51 am
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Marc SchmittThe company name is only visible to registered members.Re^4: Paid Know-How - war: Wer zahlt bei bezahlten Inhalten?
Hallo Herr Wille,
Wie reagieren denn Ihre Kunden auf dieses Thema? Ihrem Posting würde ich entnehmen: zurückhaltend und übervorsichtig, oder interpretiere ich das falsch?
Es kommt ganz darauf an. Die Idee mit dem Paid-Know-How wird warmherzig - oft auch in Form von Service Levels- aufgenommen, wenn es um interne Vermittlung des Wissens geht.
Wenn es um die Vermittlung nach außen - sprich in die Richtung Kunde und Klient geht - habe viele noch nicht der Wert erkannt bzw scheuen sich auch vor eventuell anstehenden Investitionen.
Es scheint - wie so oft - eher das Nicht-Kennen, was Angst macht. Nach Gesprächen bzw. Analysen der konkreten Situation lässt sich oftmals ein konkreter Nutzen (in Form von Geld und berechenbarem ROI) ableiten.
Viele Grüße
Marc Schmitt
- 13 May 2005, 10:59 am
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