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Klaus Eck Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Dating-Services: Hype oder erfolgreiches Geschäftsmodell
Großer Beliebtheit erfreuen sich seit einiger Zeit Online-Dating-Angebote. Laut einer Untersuchung des Meinungsforschungsinstitutes TNS Emnid sind fast die Hälfte der deutschen Onliner (41 Prozent) gegenüber der Partnersuche
im Internet aufgeschlossen. Aus diesem Grunde rechnen sich viele Kontaktbörsen und Portale gute Chancen in diesem Web-Business aus. Dating könnte sich jedoch nicht nur im privaten Umfeld als lukratives Paid-Services-Geschäftsfeld
erweisen, sondern auch im Unternehmensbereich. Vor wenigen Monaten ist der Open Business Club an den Start gegangen, um Geschäftsleuten eine attraktive Plattform für das Business-Dating und Networking anzubieten.
Auf den Netzblicken (
http://www.netzblicke.net), die gemeinsam mit Content Bizz (
http://www.fiwm.de) organisiert werden, stellen am 8. Januar 04 etablierte und neue Unternehmen (Jan Becker, Friendscout24; Ingo Horak, Web.de AG; Lars Hinrichs, Open Business Club ) ihre Paid-Services-Geschäftsfelder in München vor, wobei die digitalen Kontaktbörsen im Mittelpunkt der einzelnen Vorträge stehen. Ich würde mich freuen, wenn wir die Diskussionen, die auf der Veranstaltung entstehen auch in diesem Forum fortstetzen können.
Wie sehen Sie die Erfolgschancen von Dating-Services? Ist das tatsächlich ein lukratives Geschäftsmodell? Oder erleben wir in manchen Bereich nur einen weiteren Hype, der sich schon bald wieder legen wird?
- 06 Jan 2004, 8:22 pm
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Klaus Eck Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re: Dating-Services: Hype oder erfolgreiches Geschäftsmodell
Ergänzend zur Veranstaltung Content Bizz mit dem Thema "Paid Services" stehen ab sofort die
Vorträge der Referenten zum Download bereit unter:
http://www.netzblicke.net/
Jan Becker, Friendscout24;
[ Präsentation zum Download als gezipptes .pdf file, 1,49 MB:
http://www.netzblicke.net/download/040108/Content%20Bizz%20F... ]
Ingo Horak, Web.de AG;
[ Präsentation zum Download als gezipptes .pps file, 2,34 MB:
http://www.netzblicke.net/download/040108/Horak_040108.zip ]
Lars Hinrichs, Open Business Club sowie Yahoo! Deutschland.
[ Präsentation zum Download als gezipptes .pps file, 1,48 MB:
http://www.netzblicke.net/download/040108/Paid%20services-%2... ]
- 13 Jan 2004, 12:17 pm
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Klaus Eck Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^3: Dating-Services: Hype oder erfolgreiches Geschäftsmodell
Hallo Herr Krause,
ja, ich habe die Münchner Veranstaltung organisiert und moderiert. Vielleicht gelingt es uns, dieses Thema auch mit Hilfe der Foren weiter zu begleiten. Darüber würde ich mich jedenfalls sehr freuen.
Sie können Sich auf meiner Content-Bizz-Site beim FIWM auch über die weitere Themenplanung informieren:
http://www.fiwm.de/FIWM/index.php?id=407
Gruß,
Klaus Eck
Thomas Krause schrieb am 13.01.2004, 16:12:
super,
vielen Dank Herr Eck
waren Sie selbst anwesend?
MfG Thomas Krause
- 13 Jan 2004, 3:54 pm
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Bjoern Negelmann Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re: Dating-Services: Hype oder erfolgreiches Geschäftsmodell
Wie sehen Sie die Erfolgschancen von Dating-Services? Ist das
tatsächlich ein lukratives Geschäftsmodell? Oder erleben wir in
manchen Bereich nur einen weiteren Hype, der sich schon bald wieder
legen wird?
Ob es ein bestaendiges Geschaeftsmodell ist und bleibt, haengt hier
doch ganz klar von der Realisierung des Netzeffektes ab:
Natuerlich ist es derzeit ein Hype und hat dadurch einen erhoehten Zuspruch;
aus dem anfaenglichen Hype wird letztendlich aber nur der uebrigbleiben,
der aus dem elektronischen Kontakt auch einen realen Nutzen ziehen kann
- sprich der ein elektronisches Date oder fuer die openBC einen Geschaeftskontakt
in die Wirklichkeit umsetzen kann und damit ein Erfolgserlebnis hat.
Der erste Erfolgsfaktor der Services liegt somit die Ausgrenzung von "Blendern"
- sprich Nutzern, die es nicht Ernst meinen. Hierfuer bedarf das Netzwerk
eines Verhaltens-Codex etc.
Die positive Verstaerkung des Erlebnis wird den Nutzer befluegeln, das
Netzwerk weiter zu nutzen und dafuer evt. in seinem Bekannten zu bewerben;
denn - und nun kommt der Netzeffekt - mit der wachsenden Nutzerzahl steigt
der Wert des Netzwerkes fuer den Einzelnen ... und da setzt der zweite Erfolgsfaktor
der Services an - der Service-Betreiber muss mit entsprechenden Massnahmen
- wie z.B. der kostenlosen Premium-Mitgliedschaft inkl. dem gesteigerten
Funktionsnutzen (des Premium-Service) ueber die Anwerbung neuer
Mitglieder - es schaffen, dass sich das Netzwerk schnell verbreitet und
das Nutzerwachstum durch Mund-zu-Mund-Propaganda das Nutzer-Weglaufen durch
den nicht-erreichte Nutzenstiftung uebersteigt.
Gruss, Bjoern Negelmann
- 18 Apr 2004, 5:38 pm
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Klaas Bubenzer Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re: Dating-Services: Hype oder erfolgreiches Geschäftsmodell
Hallo Herr Eck,
als Projektmanager habe ich für Endemol die Dating Community MatchMe.de aufgebaut. Wir haben diese Community über die TV Sendung "Dating Day" (Pro7, 7.6.2003) promotet und 100.000 Profile gewonnen.
Wenn ich richtig informiert bin, hat die weltweit größte Datingseite match.com 2003 mit 9 Mio. Profilen (400.000 in Deutschland) einen Umsatz von $ 350 Mio. gemacht - der Markt funktioniert.
Die Erfolgsfaktoren der Datingseiten sind immer die Gleichen: Reichweite durch Medienkooperationen, ein einfaches Produkt (registrieren kostenlos, kommunizieren gegen Bezahlung) und ein äußerst seriöses Produkt (keine Pornografie, keine Fakes), dann registrieren sich mehr Frauen und den Frauen folgen die Männer.
Aufgrund der hohen Nutzerzahl bekommt der User auch einen guten Gegenwert - viele potentielle Partner.
Eine Seite, die es schafft Paare real zusammenzubringen, kann sich einer sehr guten Mund-zu-Mund-Propaganda sicher sein und wird unabhängiger von dem Medienpartner.
Im Vergleich zu einer Partnersuche in der Kneipe, sind € 10 - € 20 / Monat im Internet sogar eigentlich günstig. Zumal ja nicht jeder gerne in die Kneipe geht.
M.E. wird der Datingmarkt sich aber noch rapide weiterentwickeln. Auf jeden Fall muss der mobile Datingmarkt noch erwachsen werden und seinen Kunden ähnliche Verhältnisse bieten, wie die Internetkollegen.
Zum anderen ist das allen Datingseiten zugrundeliegende Konzept - Suche in einer Datenbank - doch sehr unromantisch. Hier werden wir in den nächsten Jahren sicherlich Anbieter erleben, die das Cyberflirten spielerischer und natürlicher gestalten.
Einen richtigen Schritt macht dort Parship. Diese Firma verkuppelt anhand eines interaktiven psychologischen Tests. Auch hier ist die Seriösität über die Wissenschaftlichkeit gegeben und der Psychotest fasziniert vor allem Frauen. Parship soll von DER ZEIT mit initiiert worden sein und allein im Januar 2003 € 100.000,- an DIE ZEIT (s. Presse auf
http://www.parship.de) überwiesen haben.
Ich glaube, der Datingmarkt ist aus den Kinderschuhen raus, ein paar big player verdienen das Geld. Die anderen ca. 2500 Datingseiten in Deutschland probieren die Konzepte zu imitieren und scheitern an Reichweite und Seriösität. Nischen sind allerdings sicherlich noch zu besetzen, z.B. Senioren.
Trotzdem hat der Markt eine sehr schöne Variable: die Emotion der Verliebtheit. Solange uns der Computer nicht ausrechnen kann, in wen wir uns verlieben, wird es immer wieder neue, interessante Ansätze geben, die uns erklären, dass ihr Produkt uns näher an den Traumpartner bringt, als ein anderes.
Spannende Zeiten und ein Erfolg für das Medium Internet.
Gruss,
Klaas Bubenzer
- 03 Jun 2004, 5:26 pm
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Anton Brucker Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^2: Dating-Services: Hype oder erfolgreiches Geschäftsmodell
Hallo Herr Bubenzer,
inwieweit bringt denn Neu.de etwas wirklich neues, außer der gewaltigen Medienpower (TV, Print, Internet)? Wenn ich mir die Datingplattformen von Yahoo, AOL etc. ansehe, und zwar regelmäßig, so tut sich dort nicht wirklich viel. Viele Karteileichen, kaum neue Features, auch nicht viele neue User, da und dort Fakes...
Noch kaum angegangen und bei weitem nicht mal ausgereizt ist das Thema "mobile dating". Auch wir erarbeiten Konzepte für Portale, da auch Anwendungen von Location Based Services hier bestens hineinpassen. Doch noch schleppt das Thema ziemlich.
Schöne Grüße,
Anton Brucker
- 26 Jul 2004, 2:16 pm
