Paid Content

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    Fahid Raisch
    (not a XING member)
    Re^3: Paymentsysteme: Erobert PayPal den deutschen Markt?
    kennen Sie die Seite http://www.paypalsucks.com? Ich denke, dass solange auch vermeintlich sichere Anbieter derart zwielichtig vorgehen, wird sich die breite Nutzermenge bei Micropayments sehr zurückhalten.




    Andreas David schrieb am 20.04.2004, 17:15:
    Guten Tag, Herr Eck,
    der Vergleich hingt ein wenig, weil Firstgate sich auf Paid Content
    konzentriert, Paypal eher auf den physischen Handel. Wir haben jetzt
    gerade ein Kampfprodukt (click2pay) für (primär) den paid content
    Bereich in den Markt gebracht, das sich wegen des sehr aggressiven
    Preismodells für Händler und umfangreicher Funktionalitäten gut
    "schlagen" wird. Daß sich Paypal schon wg. des eBay Hintergrunds in D
    schnell verbreiten wird, ist anzunehmen

    Ohne PayPal in Schutz zu nehmen: Physischer Handel hin oder her.
    Entscheidend sind die Zahlungssicherheit, geringe Kosten und
    Integrationsmöglichkeit in Zahlungsprozesse. Ab einem gewissen Betrag
    ist PayPal auf Grund des Kostenmodells sehr interessant - unabhängig
    von der Ware.

    Ihr aggressives Preismodell (bei click2pay) konnte ich leider nicht
    entdecken. Sie sind zwar günstiger als einige Ihrer Mitbewerber,
    jedoch im Disagio, in den Transaktionskosten und in den Kosten für
    die Charge backs immernoch recht hochpreisig.

    Die Funktionalitäten und der bekannte Service machen Ihr Produkt für
    einge Geschäftsmodelle sicherlich interessant.

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    Andreas David
    (not a XING member)
    Re^4: Paymentsysteme: Erobert PayPal den deutschen Markt?
    Die Seite kannte ich noch nicht, aber von einer Geschichte gibt es auch immer zwei Versionen. Da müsste man nun wissen, wie es dazu gekommen ist...

    Zum Thema Micropayment haben Sie Recht. Wenn sich die Payment-Anbieter fragwürdig verhalten werden sich kaum Kunden finden, die das System nutzen wollen.
    Für mich (aus Anbieter-Sicht) muss Micropayment bedeuten: Geringe Beträge zum Buchen und geringe Kosten je Buchung. Es kann nicht sein, dass Payment-Anbieter 30, 40, 50, ja sogar 70% Provision auf eine Transaktion bekommen wollen. Dazu kommen in der Regel noch die Grundgebühren und Kosten für nicht einlösbare Lastschriften. Was hat das mit Micropayment zu tun? Vielleicht soviel, dass von Betrag noch ein Microteil übrig bleibt?



  • Juergen Bleser
    Juergen Bleser    Premium Member
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    Re: Welche Erfahrungen gibt es mit Paymentsystemen?
    Wir haben nun die neuen API Funktionen von Paypal in unsere Portal Software integriert (Payed Internet Access - Payed Content in Vorbereitung) und sind schon sehr angetan von der Paypal Lösung und denn sich bietenden Möglichkeiten. Ausser einem attraktiven Service für den Endkunden bietet Paypal auch dem Händler und dem Entwickler ein Menge an Möglichkeiten.
    Der Endkundensupport in D ist allerdings noch stark verbesserungswürdig!

    Zu den Konditionen - also noch ist es ok, sind ja auch noch in der Markteinführung, man wird sehen wie es weiter geht.

    Wie wird sich der Payment-Markt in Deutschland entwickeln? Was ist
    von den Paymentsystemen Firstgate click&buy, Web.Cent, Peppercoin und
    PayPal zu halten? Worauf sollte man bei der Auswahl eines Systems
    achten? Welche Chancen hat das Micropayment überhaupt?

  • Frank Heinisch
    Frank Heinisch    Premium Member   Group moderator
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    Re: Welche Erfahrungen gibt es mit Paymentsystemen?
    Ein freundliches Hallo an alle Schreibenden,

    nur ein kleiner Tip für Nutzer von FirstGate Click'n'buy. Sollten Ihnen laufende Gebühren oder prozentuale Provisionen zu hoch erscheinen, rufen Sie einfach mal Ihren Account Manager bei Firstgate an (dieser sollte Ihnen in einem der FirstGate Mails genannt worden sein).
    Die Erfahrungen zeigen, dass dort nichts fix ist und man alle möglichen Konstellationen durchgesetzt bekommt.

    Fragen kostet nichts.

    Gruß,
    Frank Heinisch
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  • Martin Lesser
    Martin Lesser    Premium Member
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    Sehr positive Erfahrungen mit PayPal
    Hallo Forum,

    wir setzen seit ca. 3 Monaten PayPal für die Zahlung von angebotenen kostenpflichtigen Informationen an. Das Fazit vorweg: Wir sind rundum zufrieden, teilweise hellauf begeistert.

    Einige der aus unserer Sicht wichtigsten positiven Faktoren:

    PayPal bietet eine u.E. ausgereifte API (Schnittstelle zu/von unserer Anwendung) an, die sich ohne grösseren Aufwand sowohl im Front- wie im Backend integrieren lässt.

    Für uns als Anbieter besteht keine Notwendigkeit, mit Kreditkartenunternehmen direkte Verträge zu schliessen, wir wissen regelmässig nicht einmal, welche Kreditkarte ein Kunde ggf. für die Zahlung via Paypal verwendet.

    Der Zahlungsvorgang und der anschliessende Versand des (elektronischen) Produkts sind aufgrund o.g. API ein nahtloser Vorgang, der es ermöglicht, daß der Kunde unmittelbar nach Betätigen des "Zahlen"-Buttons bei PayPal das von ihm bestellte Produkt in seinem Postfach vorfindet.

    Für uns besteht die Möglichkeit, die Zahlungsseiten bei PayPal unserem eigenen Design entsprechend anzupassen, so daß für den Kunden zumindestens ansatzweise ein einheitliches "Look & Feel" gegeben ist.

    Im Rahmen der Entwicklung und Tests war und ist die von PayPal (kostenfrei) zur Verfügung gestellte sog. Sandbox außerordentlich hilfreich. In dieser Sandbox können alle möglichen (und unmöglichen) Geschäftsvorfälle getestet werden, ohne daß echtes Geld bewegt wird.

    Die Gebühren halten sich (noch?) im Rahmen, lediglich bei Zahlungen seitens des Kunden mit Kreditkarte und Beträgen unter 5 EUR wird die 10% Grenze überschritten. Vollkommen unattraktiv für die Abrechnung werden zugegebenermassen Produkte mit einem Preis von 1 EUR - da schlägt dann die Mindesttransaktionsgebühr von 25 Cent + ggf. Kartengebühren zu sehr durch. Sofern der Kunde über ein Guthaben bei PayPal verfügt, fallen derzeit überhaupt keine Gebühren an, das wird sich vermutlich aber irgendwann ändern.

    Die Akzeptanz von PayPal ist bei uns sehr hoch (knapp 50% aller Zahlungen), was aber auch daran liegt, daß unsere Produkte überwiegend gekauft werden von Personen, die gleichzeitig bei ebay aktiv sind, daher lässt sich dieses derzeit sicherlich nicht generell übertragen. Da aber andererseits bereits mehr als 400.000 Deutsche wirklich umfangreiche Erfahrungen mit ebay gemacht haben (mehr als 250 Transaktionen abgewickelt), halte ich PayPal für eine sehr interessante Möglichkeit, Paid Content abzurechnen.

    Wir hatten im Vorweg die Angebote verschiedener anderer Anbieter getestet, der Aufwand für die Implementierung erschien uns allerdings bei allen Systemen teilweise erheblich höher zu sein. Dazu würden mich andere Erfahrungen wirklich sehr interessieren. Ebenso wie die Frage, welche Erfahrungen andere mit der Akzeptanz von PayPal gemacht haben.

    Viele Grüsse

    Martin Lesser