Palliativversorgung

Palliativversorgung

Ziele und Mitglieder möchte ich so beschreiben:

Wir wollen damit erreichen, dass Jeder Unterstützung findet, der Palliativversorgung aufbauen und leben will. Wir sehen als ideale Ergänzung zu regionalen Vernetzungen. Wir wollen auch regionale Projekte begleiten und unterstützen Dazu kommt aber als entscheidender Faktor eine übergeordnete Funktion der bundesweiten Vernetzungsarbeit.

Besonderen Wert legen wir darauf, dass wir unabhängig, multiprofessionell. nicht gewerblich oder verbandlich verpflichtend gebunden sind. Wir kennen die Realität der Hospizarbeit und Palliativversorgung aus völlig verschiedenen Perspektiven und haben gemeinsam, dass wir hochengagiert sind, unseren Idealen auch und gerade mit diesen verschiedenen Erfahrungen gemeinsam näher zu kommen. Dadurch hoffen wir, dass wir Grenzen überwinden und Gräben überbrücken können, die sonst vielleicht noch die Versorgung und Vernetzung behindern.

Dabei sind wir aber auch Lobbyisten und Entscheidungsträgern, die Berührungspunkte mit Hospizarbeit und Palliativversorgung haben, gegenüber offen. Wir laden diese sogar explizit ein, sich am konstruktiven Diskurs gleichberechtigt zu beteiligen.

Als "Verfassung" möchte ich aus den 13. Aachener Thesen zitieren

Sterbenszeit ist als letzte Lebensphase Lebenszeit. Schwerstkranke und Sterbende sind Schwache, denn Sterben als Lebensphase zeichnet sich durch den Verlust der leiblichen, psychischen, sozialen und spirituellen Unversehrtheit in unterschiedlichem Ausmaß aus und führt damit zu einer Abhängigkeit Sterbender von Dritten.
Als solchermaßen Schwache bedürfen Sterbende der Fürsorge unserer Gesellschaft und im Sinne der Daseinsvorsorge auch unseres Staates, unserer Länder und unserer Gebietskörperschaften. Denn der Wert unserer Gesellschaft misst sich nicht zuletzt daran, wie wir mit unseren Schwachen umgehen, und die Verantwortung für die Daseinsvorsorge Schwerstkranker und Sterbender muss gemeinschaftlich wahr-genommen werden.
Die Daseinsfürsorge Schwerstkranker und Sterbender darf sich jedoch nicht alleine auf pflegerische und medizinische Versorgung reduzieren, sondern muss im Sinne der Hos-pizidee und des Palliative Care-Ansatzes umfassender erfolgen.
Hier möchte die Deutsche Palliativstiftung unterstützen und durch Verfolgung ihrer Ziele dazu beitragen, dass allen Menschen, die dies brauchen, hospizliche wie palliative Versorgung zukommen kann.
Zitat Ende

Und mein persönliches Hauptanliegen ist, dass meine eigene Vernetzungsarbeit überflüssig wird und zum Selbstläufer wird. Dies ist in Ansätzen schon gelungen.

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