Krankenpflege
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Andreas Fertig Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Mitarbeiterportrait
Wie sieht bei Ärzte ohne Grenzen der Berufsalltag im Projekt aus? Welche Erfahrungen bringen die Mitarbeiter mit nach Hause? Ein Krankenpfleger schildert seine Erfahrungen beim mehrmonatigen Projekteinsatz in Äthiopien.
Name / Beruf: Hartmut Pachl, Krankenpfleger
Alter: 33
Vorherige Arbeitsstelle in Deutschland: Klinikum Stadt Hanau, Psychiatrie
Projekt mit Ärzte ohne Grenzen: 4 Monate in Äthiopien
Wie sah der Berufsalltag in deinem letzten Projekt mit Ärzte ohne Grenzen aus?
Ich habe in Äthiopien in einem Projekt in Addis Zemen in der Region Amhara gearbeitet, wo Ärzte ohne Grenzen ein Gesundheitszentrum betreibt. Dort werden viele Patienten behandelt, die an der gefährlichen Krankheit Kala Azar (Leishmaniose) leiden.
Ein zweiter Schwerpunkt ist die Behandlung von Unterernährung. Ich war dort vor allem für die Betreuung der unterernährten Patienten zuständig, die meist auch noch an anderen Erkrankungen litten. Je nach Zustand eines Patienten müssen die Rationen der energiereichen Spezialnahrung angepasst werden, die er bekommt.
In enger Zusammenarbeit mit den äthiopischen Mitarbeitern und meiner internationalen Kollegin, einer Ärztin, haben wir zudem den allgemeinen Gesundheitszustand genau beobachtet. Außerdem war ich dafür verantwortlich, dass die Krankenpflege in allen Projektbereichen auf einem qualitativ hohen Niveau durchgeführt wurde.
Dazu gehörten auch viele organisatorische Aspekte, so habe ich etwa die Dienst- und Notfallpläne geschrieben und an einer Verbesserung des Dokumentationssystems gearbeitet. Monatlich und vierteljährlich mussten Berichte für die Projektverantwortlichen fertig gestellt werden. Zusätzlich habe ich unser Tuberkulose-Programm mit aufgebaut und war an der allgemeinen Programmplanung im Projekt beteiligt.
Was hast du in deiner Freizeit gemacht?
Ich habe viel gelesen und am Computer "gemalt". Natürlich kam auch das gemütliche Zusammensein mit den Kollegen nicht zu kurz! Außerdem habe ich eine kleine Katzenwaise großgezogen. Am Wochenende konnten wir gelegentlich Ausflüge in die nächstgelegenen Städte machen.
Weiterlesen:
http://www.aerzte-ohne-grenzen.de/mitarbeiten/mitarbeit-im-p...
Gerne können Sie sich auf unserer Webseite, aber auch in unserer XING-Gruppe von Ärzte ohne Grenzen weiter informieren:
https://www.xing.com/net/msfd/
- 25 Nov 2011, 7:04 pm
