Unser Kollege Stefan Heiber von der Xing-Gruppe SOLAR hat um Veröffentlichung und Unterstützung gebeten. Ich bitte um Beachtung.
Liebe Freunde der deutschen Solarwirtschaft
die letzten Monate seit der EEG-Novelle des ehemaligen Umweltministers Röttgen, in Zusammenarbeit mit Herrn Rösler, waren für die deutsche Solarwirtschaft ein schwerer Schlag !
Ich habe vor etliche Monaten eine Online-Petition beim Bundestag eingereicht, diese ist nun endlich Online und bereit zur Abstimmung :
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;s....
---
Der Deutsche Bundestag möge beschließen ...
1.) Der 09.03.2012 als Termin zur Reduzierung der solaren Einspeisevergütung wird gestrichen
2.) Die Deckelung der Freilandanlagen wird generell gestoppt
3.) Die aus der Praxis sinnvolle Frist zur Reduzierung von Einspeisevergütungen sollte für Freiflächenanlagen 4 Monate und für Dachanlagen 2 Monate betragen.
3.) Die Reduzierung der Vergütungen darf von Reduzierung zu Reduzierung nicht mehr als 14 % betragen
----
Die Petition ist nun Online unter :
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;s...
Punkt 1. der Petition ist ja nun durch den Bundesrat gestoppt.
Aber für alle anderen Punkte wird dringend um Ihre Stimme bei der Abstimmung gebeten!
Wir benötigen 50.000 Stimmen, es sollte doch sicher KEIN PROBLEM sein diese Stimmzahl zu erreichen !
Bitte verbreiten Sie diese Newsletter sowie den LINK zur Petition auch bei Ihnen firmenintern sowie in Emails, Forenbeiträgen und anderen digitalen Medien, damit wird die max. Resonanz erhalten.
Gerne auch im Impressum Ihrer Firmenemails.
Solare Grüße
Stefan Heiber
Photovoltaik & erneuerbare Energien in Europa & Orient
Um die Umwelt zu entlasten und unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten, soll lokal unter anderem dem sich abzeichnenden Klimawandel bürgernah entgegengewirkt werden.
Die Verbrennung fossiler Energieträger verursacht eine weltweite Zunahme der C02-Emissionen. Sie ist die wesentliche Ursache der aktuellen Klimaerwärmung und ihrer sehr negativen Probleme auf unsere Umwelt.
Atomenergie ist z.Z. nicht die Lösung - wie der radioaktive Supergau in Japan beweist.
Mittlerweile ist besonders dort ein wirksamer Umweltschutz u.a. durch Klimaschutz zu einer Existenzfrage für die Menschheit geworden.
Um die heutigen Probleme in verträglichen Grenzen zu halten, sind eine rasche und weltweite Reduzierung des Energieverbrauchs sowie die verstärkte und nachhaltige Nutzung erneuerbarer Energien notwendig.
Im Photovoltaik-Verband wird deshalb eine lokale Energiewende unterstützt und angestrebt mit dem Ziel, sich bis zum Jahr 2035 vollständig mit heimischen, erneuerbaren Energien zu versorgen.
Verantwortungsvolle Verbandsmitglieder und Bürger aus: Kommunen, regionalen Handwerk, kleine und mittelständische Unternehmen, Solar-GBR´s, Handel, Dienstleistungen, Vereinen, Gewerbe, Religions- gemeinschaften, und Privatinitiativen unterstützen uns/ wir bei den/ (ihren) entsprechenden Bestrebungen.
Rechtliche Hinweise zu unseren Veranstaltungen, Treffen und Events.
Die Teilnahme an den Veranstaltungen des Photovoltaik-Verband ist freiwillig.
Jede Einladung und Teilnahme erfolgt unter Ausschluss jeder Haftung - im Besonderen für Sach- und Personenschäden. Alle Teinehmer nehmen auf eigene Gefahr und Risiko an den Veranstaltungen teil und erkennen mit ihrer Anmeldung den Haftungsausschluss als rechtsverbindlich an.
Updates
-
25 May 2012
WICHTIG !! EEG- Petition beim Deutschen Bundestag gegen die EEG-Novelle ist bereit zur Abstimmung
-
24 May 2012
Investitionen in Italien sind noch gesichert
Das bereits Mitte April in den Grundzügen definierte Vorhaben "Conto Energia 5" zur Neuregelung der Fördermechanismen des italienischen Photovoltaikmarkts soll eigentlich zum 01.07.2012 in Kraft treten. Nach Angaben von Analysten der Deutschen Bank könnte sich dieser Termin nun aber um einige Monate verzögern. Damit könnten viele Projekte noch einen höheren Fördersatz erhalten.
0 Comments
Lesen Sie hier in welchen Bereichen sich Investitionen noch lohnen.
http://www.cleanenergy-exhibition.de/index.php?P=11&NID=... -
14 May 2012
Förderung von PV-Anlagen mit integrierten Stromspeichern gehört ins EEG
Bitte lesen Sie den folgenden Artikel (Auszug) des Solar-Fördervereines:
0 Comments
"...Förderung von PV-Anlagen mit integrierten Stromspeichern gehört ins EEG
Solarstromanlagen mit Speicherbatterien zur Vergleichmäßigung der Solareinspeisung
Solaranlagen und Stromspeicher gehören zusammen.
Einführung
Vor wenigen Jahren noch hätte sich niemand vorstellen können, dass Überfluss von Solarstrom einmal ein konkretes Problem werden könnte. Doch genau dieser Fall ist jetzt abzusehen. An sonnigen Tagen um die Mittagszeit gab es schon Ende März 2012 mehr als 16 Gigawatt Solarstromleistung im deutschen Stromnetz.
Am 23.02.2012 erklärte Umweltminister Norbert Röttgen in einer eigens dafür einberufenen Pressekonferenz, dass es bei der Photovoltaik Probleme mit der Netzstabilität und mit mangelnder Abnahme des Solarstroms durch die Verbraucher gäbe [1], und man müsse das weitere Solarwachstum bremsen.
Seine Diagnose ist im Kern richtig, die von ihm gewählte
Therapie - die Verminderung des PV-Wachstums allerdings ist falsch. Der Solarbrief 1/12 befasst sich schwerpunktmäßig mit der falschen Therapie.
Doch bei der Kritik allein lassen wir es nicht bewenden.
Der hier vorliegende Beitrag ist der Frage gewidmet, wie sich das Überschussproblem und das Problem gefährdeter Netzstabilität lösen lassen.
Ein lange vernachlässigtes Problem muss endlich aktiv gelöst werden!
"Und was macht ihr, wenn nachts die Sonne nicht scheint?" Auf diese Frage - von der Energiewirtschaft in tausenden von Diskussionen immer wieder gestellt - gibt es eine wesentlich richtige und viele halbrichtige Antworten. Die richtige Antwort lautet: Wir speichern überschüssigen Solarstrom in Batterien und versorgen uns in der sonnenscheinlosen Zeit mit Solarstrom aus der Batterie.
Diese Antwort haben wir jedoch aus psychologischen oder taktischen Gründen oder aus Unwissenheit immer wieder vermieden, denn Batterien sind teuer und überschüssigen Solarstrom konnte sich bis vor wenigen Jahren ohnehin keiner vorstellen.
Was haben wir stattdessen gesagt? Wir haben uns um den Kern der Frage herumgemogelt und halbrichtige Antworten gegeben, z.B.: Dann weht glücklicherweise oft der Wind, und notfalls verbrennen wir gespeicherte Biomasse, und Laufwasserkraftwerke und Geothermie könne man leistungssteigern und bei Bedarf mehr Leistung aus ihnen herausholen, und außerdem würden wir energiezehrende Tätigkeiten auf den Tag verlegen, und die Elektroautos am Tag betanken (Verbrauchsmanagement) und intelligente Netze fordern usw usw.
Mit einer Fülle eloquent gegebener Erläuterungen haben wir kaschiert, dass wir die unbequeme richtige Antwort schuldig geblieben sind - auch wir beim Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV).
Wir beim SFV haben allerdings unseren Irrtum etwas früher eingesehen [2]. Seit 2008 werden auf unserer Internetseite dezentrale Stromspeicher gefordert, inzwischen in bald 20 Beiträgen und nunmehr auch detailliert beschrieben.
Der Grund für unsere Schwerpunktverlagerung: wir hatten endlich ein gut funktionierendes Rechenprogramm, den Energiewenderechner und konnten mit seiner Hilfe den hohen Speicherbedarf sowie die Nichtigkeit der bisher angegebenen Lösungsmöglichkeiten quantitativ besser abschätzen.
Es zeigte sich im übrigen, dass wir nicht nur eine Sorte von Speichern, sondern gleich drei dezentrale(!) Speicherkonzepte bzw. -typen benötigen werden:
Aufladbare Batteriespeicher, integriert in PV-Anlagen zum Tag-Nachtausgleich (für große PV-Anlagen auch Natrium-Schwefel Batterien)
Aufladbare Großbatterien, z.B. Natrium-Schwefel Batterien, integriert in Windparks zum Ausgleich mehrtägiger Stark- bzw. Schwachwindperioden
Chemische Langzeitspeicher [3] als Notvorrat für 4 Wochen ohne Wind und Sonne.
Die dringendste ist die erstgenannte Aufgabe: Einführung von Pufferspeichern zur Begrenzung der solaren Mittags-Leistungsspitze auf 0,3 der Peakleistung. Eine sinnreiche Kombination der Solaranlagen mit Stromspeichern wird uns erlauben, bei weiterem Ausbau der Solarenergie in sonnigen Wochen auch den abendlichen, nächtlichen und sogar morgendlichen Strombedarf mit Solarenergie zu decken. Und diese technische Neuerung wird es unnötig machen, dass Solaranlagen abgeregelt werden müssen.
Am 8.11.2011 stellten wir den ersten Entwurf unseres Markteinführungsprogramms für PV-Anlagen mit integriertem Stromspeicher vor. Seitdem haben wir dieses Programm nach vielen Verbesserungsvorschlägen immer weiter optimiert.
Simulation
Unter dem Link
http://brodsoft.de/stromverlauf/measurements/sfv können Interessenten ein interaktives Programm aufrufen, mit dem Sie die Auswirkungen unterschiedlicher Einspeiseleistungsobergrenzen und Speicherdimensionierungen am Beispiel der Solareinstrahlung des Jahres 2011 anschaulich darstellen können.
Bild 1 Einspeisung mit Pufferspeicher im Mai 2011 als Beispiel
Simulation Einspeisung mit Pufferspeicher Zur Aktivierung des Programms klicken Sie hier
Michael Brod, der Entwickler dieses Programms teilte dazu mit: "Voraussetzung für die grafische Darstellung ist ein "moderner" Browser. Unter Windows (und Ubuntu) am besten geeignet ist der Google Chrome. Internetexplorer 8 funktioniert nicht. Unter MacOS baut Firefox die Grafik am schnellsten auf, hat aber Schwächen beim Vergrößern, wenn man ein zweites mal vergrößert."
Quellen
[1] Röttgen wörtlich: „Wir wollen die Photovoltaik; ich halte sie eindeutig für eine Zukunftstechnologie, nein für eine Gegenwartstechnologie mit starken Exportchancen, aber sie muss, was Kostenbelastung und auch Verträglichkeit mit der Netzstabilität anbelangt, in einem vernünftigen Rahmen wachsen, darum besteht Handlungsbedarf, um die Photovoltaik zu erhalten. Wir schlagen ein Marktintegrationsmodell vor, das darin besteht, dass nicht mehr wie bislang jede produzierte Kilowattstunde bezahlt wird, unabhängig davon, ob diese Kilowattstunde irgend ein Mensch braucht, (…)“
[2] Der SFV hat seinen Kurs seit Juli 2004 berichtigt. Damals forderten wir ein Stromspeichergesetz. Seit dem Jahr 2009 lehnen wir ausdrücklich die energetische Nutzung dafür extra angebauter Biomasse ab.
[3] Aus dem Kohlenstoff (dem CO2) der Atmosphäre lässt sich in Wochen mit gleichzeitig gutem Wind- und Solarangebot Methan oder Methanol herstellen. Das Methan lässt sich im Erdgasnetz und dessen unterirdischen Speichern aufbewahren. Das Methanol lässt sich auch dort speichern, wo es kein Gasnetz gibt, z.B. in ehemaligen Heizöltanks oder anderen einfachen Tanks.
Mehr? SFV! - more
External RSS feed
openPR - Aktuelle Pressemitteilungen des Archivs: Photovoltaik-Verband ´für erneuerbare Energien in Europa`
About the XING business network
Welcome to the Photovoltaik & erneuerbare Energien in Europa & Orient on XING, the business network for professionals. Photovoltaik & erneuerbare Energien in Europa & Orient is one of thousands of groups on XING, where millions of members from over 200 countries around the world can share expertise and make contact. Join Photovoltaik & erneuerbare Energien in Europa & Orient and discuss interesting topics with experts and similarly minded professionals.
Statistics
- Group exists since: 21 Dec 2010
- Members in this group:337
- Posts in this group:370
- Languages:German
