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  • Nikolaus Ringe
    Nikolaus Ringe    Group moderator
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    Internationale Cello- und Klavier-Kurse im Cello-Klavier-Atelier Ringe&Saito Heidelberg
    .


    Das Cello-Klavier-Atelier Ringe&Saito Heidelberg
    startet mit neuer Kurshomepage durch !

    Das Cello-Klavier-Atelier Ringe&Saito Heidelberg hat in diesen Tagen
    seine neue Kurshomepage http://www.Cello-Klavier-Woche.de veröffentlicht.

    Fast ein wenig stolz präsentiert das Musikerpaar,
    Nikolaus Ringe (Violoncello) und Emi Saito (Klavier),
    seine neue Webpräsenz auf der zukünftig Wochen- sowie Wochenendkurse
    für Cello und Klavier angeboten werden sollen.

    "Nach der Geburt unserer Tochter vergangenes Jahr war ziemlich schnell klar
    dass wir wieder vermehrt Zeit für Aktionen dieser Art haben würden!"
    so Nikolaus Ringe.

    Nun freuen sich die beiden demnächst Cello- und Klavier-Enthusiasten
    aus aller Welt in ihrem Atelier in Heidelberg zu Kursen und Workshops
    empfangen zu dürfen.

    Ein internationaler Treffpunkt für Begeisterte der Klassischen Musik -
    denn immerhin ist das Portal in drei Sprachen verfügbar (englisch, deutsch, japanisch) !

    So ist etwa auch Musikurlaub im europäischen Ausland schon in Planung !
    Die Website eröffnet Kursorte in den Vogesen aber auch in Griechenland,
    selbst Japan ist bereits vorgemerkt.

    "Gerade für deutsche Musikliebhaber wird ein Besuch in Japan zweifellos
    ein bleibendes Erlebnis werden, da die Japaner doch so sehr
    an der klassischen Musik interressiert sind."
    sagt Emi Saito.
  • Nikolaus Ringe
    Nikolaus Ringe    Group moderator
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    Aktuelle Termine: Cello-Klavier-Woche
    .

    . . . hier sind die aktuellen Termine:

    - 19. bis 21. August 2011 - Wochenend-Kurs in Heidelberg
    - 4. bis 6. November 2011 - Wochenend-Kurs in Heidelberg
    - 6. bis 8. Januar 2012 - Wochenend-Kurs in Heidelberg

    . . . bis bald . . .

    ;-)
  • Nikolaus Ringe
  • Nikolaus Ringe
    Nikolaus Ringe    Group moderator
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    Re^2: Aktuelle Termine: Cello-Klavier-Woche
    Ein erstaunter Blick in das Hinterhofambiente im Zentrum Heidelberg : ja, das ist die richtige Adresse… und ja, da ist auch das unübersehbare Cellologo. Ich muss ein wenig schmunzeln, als ich an der Hoftür das Schild „Künstlereingang“ sehe. Ich schreite hindurch und werde nun doch ein klein wenig aufgeregt. Auf dem Weg zu der nicht sehr vertrauenserweckenden Eingangstür wird mir schon munter zugewinkt, und hinter den Fenstern grüßen bekannte und unbekannte Gesichter. Ein herzhafter Händedruck des Kursleiters, und schon finde ich mich im Gespräch mit ihm und den schon anwesenden Teilnehmern wieder. Während von nah und fern noch weitere Pianisten und Cellisten anreisen, gehen wir schon einmal zum Kursprogramm über. Jeder bekommt seine zwei Unterrichtsstunden, zum Hospitieren bei den anderen Schülern werden wir ausdrücklich ermutigt. Es wird aber auch respektiert, wenn man seine Unterrichtszeit nicht öffentlich abhalten möchte. Einige schnelle Entscheidungen später erklingen schon die vollen warmen Cellotöne, Tschaikowsky, Elegie… die Noten sitzen sauber, aber die Lagenwechsel sind noch etwas eckig, unbequem. Da hakt Nikolaus Ringe ein. Anhand einiger Beispiele aus dem Stück zeigt er verschiedene Herangehensweisen. Je mehr unterschiedliche Arten man trainiert, um einen bestimmten Lagenwechsel zu bekommen, desto sicherer wird er. Es muss sich gut anfühlen, der Finger darf und soll über die Seite schmieren wie Gummi , wie Honig. Der Arm muss mit. Die unverschämt unkonventionellen Impulse werden, sehr vorsichtig zuerst, aber bald mit Aha-Erlebnis ausprobiert. Nach etwas Mühe mit den technischen Raffinessen wird gespielt, mit Klavierbegleitung, versteht sich. Mühelos fliegen die Hände der Japanerin Emi Saito über den Flügel, die Einsätze sind präzise, dezent hält sie sich im Hintergrund, passt sich der Schülerin an. Ein Ohrenschmaus und eine echte Vervollständigung des Stückes, das man wochen- vielleicht monatelang allein geprobt hat. An manchen Stellen geht einem ein Licht auf, werden musikalische Ideen neu klar.
    Anschließend ertönt Kol Nidrei, jenes melodiöse Stück zwischen Feierlichkeit und Melancholie, das sofort zu Herzen geht. Aber noch ist es nicht soweit. Nikolaus Ringe entwickelt mit der Schülerin das Gesamtkonzept des Stückes, verdeutlicht, mal singend, mal spielend, welche Ideen er in der Anlage des Stückes erkennt, was betont, was zurückgenommen werden muss, und dass es bei den heiklen Läufen auf Absprung und Landung ankommt.
    Der Abend klingt schließlich in einem der netten Heidelberger Straßencafés im lauen Abendlüftchen aus. Hier kommt man sich nicht nur in musikalischen Fragen näher, und die Stimmung ist schnell sehr herzlich. Ob das auch daran liegt, dass es im Vorfeld des Kurses eine Maillingliste gab, auf der man schon seine Ideen, Vorstellungen und Erfahrungen weitergeben konnte? Auf jeden Fall werden flugs Kammermusik-Pläne für den letzten Kurstag geschmiedet.
    Der Samstag ist geprägt von konzentriertem Arbeiten an den Stücken. Für alle Fragen, die offen geblieben sind, gibt es am Abend die Möglichkeit zum Gespräch in offener Runde. Es ist schon spät, als wir schließlich wieder einkehren, um uns an italienischer Küche zu laben.
    Am letzten Kurstag ist das Flirren in der Stimmung in dem kleinen Hinterhaus kaum zu ignorieren. Heute werden die Ergebnisse langer Mühen und neuer Ideen präsentiert. Für manchen ist es das erste Vorspiel, für andere das erste seit langer Zeit, doch unter uns sind auch Routiniers. Man hört hier mit viel Verständnis für den anderen, freut sich über gemeinsam über überwundene Schwierigkeiten und das Entstehen des Klangs, den wir alle suchen. Über Unzulänglichkeiten kann gesprochen werden.

    - - - aus unserem Gästebuch - - -