PMI - Project Management Institute

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  • Jörg Narr
    Jörg Narr
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    Re^20: Projekt-Ampeln
    Hallo zusammen

    Nachdem ich den Betreff dieses Threads mehrfach gesehen hatte, habe ich mich kurz eingelesen. Insgesamt bin ich der Meinung, dass von Ihnen sehr gute Gedanken in diesem Thread publiziert wurden.

    Die kontroverse Diskussion kam meiner Meinung nach auf, weil es häufig keine klare Definition gibt, wann eine bestimmte Warnfarbe zu setzen ist, weder innerhalb von Unternehmen noch übergreifend. Mir stellt sich die Frage, ob dies bei der Heterogenität von Projekten praktikabel ist. Insgesamt am Besten gefiel mir der Satz: "Rot ist die Farbe der wirklich erfolgreichen Projekte."

    Ich denke, dass unabhängig vom Vorhandensein oder von der Absenz definierter Regeln letztlich der Projektmanager gem. seiner und der Einschätzung weiterer Beteiligter eine über die Zeit konsistente und nachvollziehbare Beurteilung der Sachlage über Ampelsteuerung geben kann. Jeder Stakeholder ist eingeladen sich bei Interesse die Details in weiteren Dokumenten oder vom PL einzuholen. Sind Regeln vorhanden, wann gewisse Kriterien wie zu berichten sind, d. h. wann etwa für ein Risiko ("Individual tasks at risk", "project at risk", etc.), fehlende Entscheidungen, Probleme oder Abweichungen verschiedener Arten, welche Farbe zu reporten ist, sind diese gem. meiner Erfahrung in der Regel einigermassen verwendbar.

    Schöne Grüsse

    Jörg Narr
  • Klaus-Peter Entorf
    Klaus-Peter Entorf    Premium Member
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    Re^16: Projekt-Ampeln
    Liebe PM-Kollegen,

    nachdem ich mich zum Beginn intensiv mit den Beiträgen beschäftigt habe, war ich bei einigen Kommentaren über die aufgekommenden Fragen sehr überrascht.

    Nachdem bereits schon die Definition der Ampelfarben geklärt wurde (sie ist bei guten Reports auf diesem für alle sichtlich vermerkt !!!) und auch schon Anmerkungen bezüglich Meilenstiene gemacht wurden, möchte ich doch noch einmal meine Erfahrung aus den Großprojekten (Bereich >100 Mio. EUR) anbringen.

    Die Meilensteine stehen bei solchen Projekten bereits in der Angebotsphase fest, und zwar mit Lieferumfang, Termin und ggfs. Pönalen. Das dies in Projekten des Investitionsgüterbereichs geringerer Größe (<100 Mio. EUR) nicht immer der Fall ist, ist mir auch bekannt. Aber selbst dort wird bei Auftragsvergabe die Liste der pönalisierten Meilensteine festgelegt, denn danach wäre es ja auch zu spät :-) Meilensteine ohne Kostenanteil (Pönale oder Rechnungsfreigabe) sind "moralischer" Natur und sollen zwar angestrebt, aber nicht mit allen Mitteln durchgesetzt werden.

    Wenn ich diese Bemerkungen mit den anderen Kommentaren kombiieren, stellt sich hier die Frage, ob nicht erst einmal der Begriff Projekt definiert werden soll. Er wird heute bereits sehr inflationär benutzt. Dabei steht nicht die definition des PMBOK oder eines anderen Werken, sondern die aus Ihrer persönlichen Erfahrung im Mittelpunkt.

    Sorry für die direkten Worte
    Klaus-Peter Entorf

    PS: By the way, wenn ein PM wie bereits angemerkt seine Planung nicht nachfährt und nicht weiss wo er steht, hat er weder administrative noch zum Leadership gehörende Qualitäten und ist für mich kein PM. Dabei sei aber angemerkt, dass der Projektkenntnisstand nicht durch einen akribischen Terminplan dargestellt wird, sondern aus der Kombination des Wissens über termine, Kosten, Resourcen, Risiken, Kundenanforderungen usw.
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