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  • Michael Maaß
    Michael Maaß    Premium Member
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    Re: Linke Gewalt nach Plan!
    Na, wenn wir alles mit etwas mehr Augenmaß betrachten würden, wäre der Verfassungsschutz ja bald überflüssig.

    Aber die Krawalle und zunehmenden Sachbeschädigungen sind ein Symptom für eine falsche, gesellschaftliche Entwicklung. Eine immer ungleichere Einkommensverteilung, immer ungleichere Lastenverteilung, zunehmende Jugendarbeitslosigkeit, wachsender Niedriglohnsektor mit prekären Beschäftigungsverhältnissen, eine Zunahme von befristeten Beschäftigungsverhältnissen (wodurch Kreditaufnahmen für Familiengründung/Hausbau/Autkauf) zunehmend erschwert werden, eine anscheinbar hilflose oder gekaufte Politikerkaste, die zunehmende Entmündigung der Bürger bei allen wichtigen Entscheidungen bergen genügend Sprengstoff, so daß in Zukunft mit ähnlichen Randalen wie in London oder Griechenland auch bei uns zu rechnen ist. Und diese negativen Dinge versucht unsere Kanzlerin allen europäischen Staaten als Gesundungsrezept zu verordnen - da wird mir Angst und Bange. Da braucht man keine linken oder rechte Chaoten; das macht unsere konservativ-liberale Regierung ganz im Alleingang.
  • Björn Wendt
    Björn Wendt    Premium Member   Group moderator
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    Re: Linke Gewalt nach Plan!
    Da braucht man keine linken oder rechte Chaoten; das macht unsere konservativ-liberale Regierung ganz im Alleingang.
    Da gebe ich Ihnen Recht! Genau diese Sachen werden z. B. von der PdV und der Linken (und bestimmt noch anderen) ebenfalls angeprangert. Die Wählen?
  • Michael Maaß
    Michael Maaß    Premium Member
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    Re: Linke Gewalt nach Plan!
    Es geht doch um die Symptome. Es werden nur die Symptome bekämpft - die Ursachen überhaupt nicht. Es wird nicht gefragt, weshalb es zu Krawallen kommt - Schnelljustiz und harte Strafen wie in England lösen das Problem überhaupt nicht. Genauso verhält es sich mit der Finanzkrise - man bekämpft nur die Auswirkungen und hechelt daher immer den Ereignissen hinterher, weil die Akteure an den Finanzmärkten sehen, dass es keine Lösung der Ursache ist.
    Und kann jemand mit klarem, ökonomischen Sachverstand z.B. den Spaniern eine Rente mit 67 verordnen, wenn die 1. kein Vergreisungsproblem haben und 2. die Jugendarbeitslosigkeit fast 45 % erreicht?
    Griechenland wurde totgespart - warnende Stimmen hat es mehr als genug gegeben - leider passten Sie nicht in den neoliberalen Mainstream.
    Erklären Sie mir, warum die Banken sich bei der EZB eine Billion Euro zu superniedrigen Zinsen leihen können, um es dann in Staatsanleihen zu erheblich höheren Zinsen zu investieren? Wem gehört denn die EZB eigentlich? Den europäischen Steuerzahlern oder den Banken? Warum kann ein Staat sich ebenfalls nicht dort mit billigem Geld versorgen? Daß die Staaten angeblich das Geld ja dann nur verschludern, ist für mich kein Argument. Die Banken haben sich ja auch verzockt und es dann vom Steuerzahler erstatten lassen.
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