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Stefan Hauck Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Soziale Netzwerke: Was Bürger von der Verwaltung erwarten?
LIebe Gruppenmitglieder,
wir haben gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Forsa eine Studie erstellt, deren Ergebnisse vielleicht für Sie interessant sind. Auf folgende Fragen geht die Studie ein:
Wünschen Bürger wirklich mehr Kontakt zur öffentlichen Verwaltung via Internet?
Steigt die Bürgerzufriedenheit mit der Verwaltung durch mehr Internet-Interaktion?
Wollen sich Bürger über das Internet an politischen Entscheidungen beteiligen?
Ist das Internet ein Stimmungsbarometer für die Politik?
Wenn Interesse besteht, stelle ich morgen gerne eine Zusammenfassung der Ergebnisse hier ein. Sie können sich aber auch direkt voranmelden für die Studienergebnisse:
http://bit.ly/vZ4GbM
Mit freundlichen Grüßen aus Heidelberg
Stefan Hauck
- 01 Nov 2011, 09:08 am
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Ronald Wernecke Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^2: Soziale Netzwerke: Was Bürger von der Verwaltung erwarten?
Das Internet ist kein Allheilmittel.
Es ist lediglich ein schneller Kommunikatiosnkanal und ein Werzeug zu effektiverem Informationsaustausch.
Dazu muss jedoch eine entsprechende Philosophie entwickelt werden.
Zunächst müsste die Verwaltung beginnen zu verstehen, dass sie DIENSTLEISTER, und keine Herrscher sind.
In manchen Häuser zieht diese Mentalität langsam ein. Das hat aber nichts mit dem Internet zu tun.
Erst wenn der Denk- und Fühlansatz stimmt, kann man daran denken, das Internet als Werkzeug zu nutzen.
- 01 Nov 2011, 2:12 pm
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Stefan Hauck Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^3: Soziale Netzwerke: Was Bürger von der Verwaltung erwarten?
Das ist keine diplomatische Antwort, sondern meine eigene Meinung: Persönlich denke ich, dass Sie alle drei Recht haben.
Das Internet ist ein weiterer Weg zur Kommunikation mit der Politik, nicht der einzige. Spannend finde ich, dass jetzt zunehmend Informationsangebote entstehen, die dialogorientiert sind, z.B. kann ich den Twitter-Account des Landes Baden-Württemberg empfehlen. So wird das Feedback der Bevölkerung wieder in die Behördenstuben hingetragen - und löst dann eventuell das Umdenken aus, das ebenfalls einer der Vorschreiber angesprochen hatte.
- 02 Nov 2011, 1:24 pm
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Ronald Wernecke Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^4: Soziale Netzwerke: Was Bürger von der Verwaltung erwarten?
Ein zusätzliches Medium ohne veränderung der Einstellung ist nur eine Verbreiterung, nicht aber zwangsweise eine Verbesserung.
Dies merken die Bürger sehr schnell.
Verwaltungen müssen den Bürgern dienen, nicht umgekehrt.
Mediale Dienste müssen dem Bürger Vorteile bringen, ansonsten sind sie rausgeworfenes Geld.
- 02 Nov 2011, 9:20 pm
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Stefan Hauck Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^5: Soziale Netzwerke: Was Bürger von der Verwaltung erwarten?
Und hier wieder in offizieller Mission der versprochene Auszug der Ergebnisse als vielleicht weitere Anregung für die Diskussion:
86 Prozent der unter 30-Jährigen wären zufriedener mit Behörden und Ämtern, wenn sie mehr Möglichkeiten hätten, über das Internet mit ihnen in Kontakt zu treten. Bei den bis Mitte 40-Jährigen sind dies 78 Prozent.
Je mehr Beteiligungsmöglichkeiten die über 40-Jährigen am politischen Geschehen via Internet hätten, desto mehr würden sie Vertrauen aufbauen. Rund 42 Prozent aller Befragten würden gerne via Internet am behördlichen Geschehen teilhaben.
Nur 29 Prozent aller Befragten sind der Meinung, dass die Kontaktmöglichkeiten zu Ämtern und Behörden via Internet ausreichen.
Die vollständigen Ergebnisse gibt es hier als Download: bit.ly/vZ4GbM
- 03 Nov 2011, 09:56 am
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Stefan Hauck Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^6: Soziale Netzwerke: Was Bürger von der Verwaltung erwarten?
Morgen gibt zu diesem Thema eine Podiumsdiskussion in Mannheim, z.B. mit dem Vorsitzenden des IT-Planungsrats in Baden-Württemberg. Veranstalter ist die Studenteninitiative "Polimotion".
Hier gibt's mehr Informationen zu Teilnehmern und Hintergrund:
http://www.polimotion.de
Wenn Sie Fragen an einen Teilnehmer haben, gebe ich diese gerne weiter: Einfach direkt auf den Kommentar antworten.
Sie könnten sich auch morgen zwischen 19:00 und 20:00 Uhr direkt einmischen via Twitter (Hashtag #egovma).
Grüße aus Heidelberg,
Stefan Hauck
- 08 Nov 2011, 8:19 pm
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Christine Reimann Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^6: Soziale Netzwerke: Was Bürger von der Verwaltung erwarten?
Stefan Hauck schrieb:
Und hier wieder in offizieller Mission der versprochene Auszug der Ergebnisse als vielleicht weitere Anregung für die Diskussion:
86 Prozent der unter 30-Jährigen wären zufriedener mit Behörden und Ämtern, wenn sie mehr Möglichkeiten hätten, über das Internet mit ihnen in Kontakt zu treten. Bei den bis Mitte 40-Jährigen sind dies 78 Prozent. Je mehr Beteiligungsmöglichkeiten die über 40-Jährigen am politischen Geschehen via Internet hätten, desto mehr würden sie Vertrauen aufbauen. Rund 42 Prozent aller Befragten würden gerne via Internet am behördlichen Geschehen teilhaben. Nur 29 Prozent aller Befragten sind der Meinung, dass die Kontaktmöglichkeiten zu Ämtern und Behörden via Internet ausreichen.
Vielen Dank für Ihre Informationen. Das deckt sich mit meinem Empfinden, daher setze ich mich in HH für die Gründung von bezirklichen Bürgerportalen ein. Ich finde es elementar wichtig, dass das sog. "kommunale Web 2.0" ausgebaut wird - nicht nur für Infos und Formulare, sondern auch für kommunale/bezirkliche politische Mitbestimmung - und ich finde es höchst schade, dass wir da noch nicht weiter sind. Hier gibt es dringenden Handlungsbedarf, finde ich.
Die vollständigen Ergebnisse gibt es hier als Download: bit.ly/vZ4GbM
Wieviele Personen sind eigentlich befragt worden? Schade übrigens, dass Sie den Download mit Datensammlung verknüpfen. Ist es mir auch möglich, die Ergebnisse anzuschauen, ohne dass ich Ihnen meine Daten geben muss? Was wären eigentlich "Unbefugte" in diesem Zusammenhang?
Für Sie vielleicht interessant:
http://www.xing.com/net/gemeinde2.0/ (Rolf Luehrs hat bestimmt Interesse an den Ergebnissen;)
und
http://pep-net.eu/blog/2010/07/09/pep-net-summit-epartizipat...
Letzteres lief leider Ende letzten Jahres aus, da die EU-Förderung endete. Im kommunalen Bereich/für Bürger ist letztlich auch immer der Kostenfaktor entscheidend. Das heißt nicht, dass eine Lösung viel Geld kosten muss - aber eine kontinuierliche Finanzierung muss mindestens gewährleistet sein. Hier präferiere ich übrigens eine Rundumlösung aus Hardware, Software + Personal - die allerdings 100% in öffentlicher Hand. Wie sehen Sie das?
- 08 Nov 2011, 8:48 pm
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Stefan Hauck Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^7: Soziale Netzwerke: Was Bürger von der Verwaltung erwarten?
Vielen Dank für die Hinweise und Links!
Ich finde es elementar wichtig, dass das sog. "kommunale Web 2.0" ausgebaut wird - nicht nur für Infos und Formulare, sondern auch für kommunale/bezirkliche politische Mitbestimmung - und ich finde es höchst schade, dass wir da noch nicht weiter sind. Hier gibt es dringenden Handlungsbedarf, finde ich.
Sehe ich persönlich genauso!
Wieviele Personen sind eigentlich befragt worden? Schade übrigens, dass Sie den Download mit Datensammlung verknüpfen. Ist es mir auch möglich, die Ergebnisse anzuschauen, ohne dass ich Ihnen meine Daten geben muss?
Forsa hat 1.000 Personen befragt. Wenn Sie Interesse an den Ergebnissen haben, sende ich Ihnen diese auch gerne direkt zu.
Eine kontinuierliche Finanzierung muss mindestens gewährleistet sein.
Hier präferiere ich übrigens eine Rundumlösung aus Hardware, Software + Personal - die allerdings 100% in öffentlicher Hand. Wie sehen Sie das?
Da hätte ich auch eine persönliche Meinung dazu, aber es ist doch eigentlich viel spannender, wie das jemand beurteilt, der diese Prozesse auch mitgestalten kann. Die Frage geht daher morgen Abend direkt an das Podium weiter. Spätestens am Donnerstag haben Sie dann eine Antwort.
- 08 Nov 2011, 9:15 pm
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