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Jörg ChristoffersThe company name is only visible to registered members.Ich habe mir gestern Abend mal das 48seitige Positionspapier "Runter vom Schuldenberg" angetan:03 Jan 2012, 09:25 amRunter vom Schuldenberg
http://www.publicgovernance.de/docs/Positionspapier_Runter_v...
(Version vom 23.12.2011)
Ein Positionspapier des Insitituts für den öffentlichen Sektor, ein Plädoyer für eine nachhaltige und transparente Finanzpolitik, gefördert durch die KPMG.
Hauptautoren:
Dr.-Ing. E.h. Heinz Dürr (Bahn-Chef 1991-97)
Prof. Dr. Kurt Biedenkopf (Ministerpräsisdent Sachsen 1990-2002)
Dr. Manfred Overhaus (Finanzstaatssekretär 1994-2002)
Dipl.-Kfm. Ulrich Maas (Vorstandsmitglied KPMG)
Das Hauptproblem der Finanzpolitik sei der Tilgungsverzicht. Das Papier mit dem Titel “Runter vom Schuldenberg” schlägt eine verschärfte Schuldenbremse vor, die den Staat zwingen würde, neu aufgenommene Schulden innerhalb von drei Jahren zu tilgen. Darüber hinaus wird die Gründung einer “Deutschen Finanzagentur” als Stiftung vorgeschlagen, die direkt dem Bundespräsidenten untersteht. Alle Altschulden von Bund und Ländern sollen dort übernommen werden und aus Steuereinnahmen, die der Stiftung zugewiesen werden, sollen Zinsen gezahlt und die Schulden nach und nach getilgt werden. Die jährliche Tilgung soll mit fünf Milliarden Euro starten und könnte innerhalb von zehn Jahren auf 70 Milliarden Euro steigen. Die Einkommenssteuerprogression soll dabei zur Tilgung dienen.
Das überraschende (bei dieser theoretischen Berechnung) ist, finde ich, dass man immernoch innerhalb einer Generation tilgen könnte. Das Zinsrisiko ist natürlich sehr hoch, da zu erwarten ist, dass der Satz nicht bei dem jetzigen Rekordtief von 3,1% bleibt.
This post was modified on 03 Jan 2012 at 09:43 am. -
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Jörg ChristoffersThe company name is only visible to registered members.K.-H. M. 03.01.2012, 10:1903 Jan 2012, 11:58 amRe^2: Runter vom Schuldenberg
[...]Das ist, im übrigen, auch in Unternehmen so[...]
Ja, dem kann ich als Forscher nur beipflichten. Als Konzernforschung steht am Ende eine schwarze oder rote Null und die Mittel sind zum großen Teil umgewandelt in immaterielles Know How.
E.V. 03.01.2012, 11:11
[...]Was aber möglich wäre, ist das Schweizer Modell![...]
Daran habe ich auch spontan gedacht. Kennen Sie folgendes kritisches Papier dazu? (Achtung, sehr mathematisch!):
http://www.diw.de/documents/dokumentenarchiv/17/43700/v_04_3...
E.V. 03.01.2012, 11:11
[...]Die Direkte Demokratie könnte es.[...]
Ja, die Schweiz und ihre Direkte Demokratie. Über 80% hatten 2001 in der Schweiz für die Schuldenbremse gestimmt. Ein ambivalentes Streitthema für mich, was jetzt hier sicherlich am Thema vorbei führen würde. Der deutsche Bundestag wird inzwischen häufiger vom Verfassungsgericht ausgebremst als das Schweizer Parlament vom Plebiszit...
This post was modified on 03 Jan 2012 at 11:59 am. -
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