Pop Culture
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Carsten Marmulla Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members."Europop": Meisterwerke der europäischen Pop Art
Das Kunsthaus Zürich zeigt noch bis zum 12. Mai 2008 rund 90 Meisterwerke der europäischen Pop Art in der von der Credit Suisse unterstützten Ausstellung „Europop“. Gezeigt werden rund 90 meist grossformatige Werke von 24 Künstlerinnen und Künstlern aus über zehn europäischen Ländern.
Auf den Begriff „Pop Art“ reagiert jeder Einzelne mit visuellen Reflexen, die so individuell wie plakativ sind. Da tauchen vor dem geistigen Auge durch Sprechblasen kommunizierende Comicszenen à la Roy Lichtenstein auf, fette Nanas, überdimensionierte Coca-Cola Flaschen, Marilyn Monroe in Rosa auf Orange oder „Poppiges“ in Form von buntem Plastik in neuer Formensprache. Selbst erlebt oder überliefert, spielt dabei keine Rolle, die Symbole haben sich längst verselbständigt und feiern aktuell in Form von Retrotrends ein Revival.
Nicht zuletzt deshalb hat die Ausstellung „Europop“, die noch bis 12. Mai im Kunsthaus Zürich gezeigt wird, Relevanz. Sie ermöglicht einen Blick auf das Phänomen Pop Art und stellt die europäische Strömung in ihren unterschiedlichen Ausdrucksformen vor. Die Konfrontation der ausgestellten Werke europäischer Pop Art mit ausgewählten amerikanischen Spitzenwerken von Warhol, Wesselmann Oldenburg und Lichtenstein gibt Hinweise auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den zugrunde liegenden Haltungen. Dabei wird deutlich, dass Pop Art als Stil nicht klar fassbar ist. Zu vielfältig sind die Ausdrucksformen und Verfahren, zu verschieden die Herangehensweise und Beweggründe der Künstler. Und dennoch lassen sich unterschiedliche Strömungen ausmachen, die eine Gegenüberstellung der europäischen und der amerikanischen Pop Art spannend macht.
Keine amerikanische Erfindung
Was manchen, der sich nicht vertieft mit der Materie auseinandergesetzt hat überraschen mag, ist die Tatsache, dass Pop Art keineswegs eine amerikanische Erfindung ist, auf die Europa lediglich geantwortet hat. Der Begriff Pop Art tauchte erstmals 1955 in London auf und meinte vorerst die von Amerika ausgehende kommerzielle Massenkultur. Erst später wurde der Begriff auf den Kunstbereich übertragen. Als Schlüsselbild in diesem Zusammenhang gilt die Collage des Engländers Richard Hamilton „Was ist es nur, was die Wohnungen von heute so ganz anders, so anziehend macht?“ aus dem Jahre 1956, die auch in der Ausstellung zu sehen ist. Das Europa der Fünfzigerjahre war fasziniert vom American way of life, der sich über die Erzeugnisse der Massenbildproduzenten, aber auch über die Errungenschaften der Konsumgesellschaft in der modernen Alltagskultur manifestierte. Die künstlerische Auseinandersetzung mit diesen Phänomenen hat Kunst unterschiedlichster Prägung hervorgebracht. [...]
Quelle:
http://emagazine.credit-suisse.com/app/article/index.cfm?fus...
- 06 May 2008, 11:10 pm
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Carsten Marmulla Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.POP-ART-IKONE Robert Rauschenberg ist tot
Er galt als Pionier der Pop Art und war berühmt für seine waghalsigen Kombinationen skurriler Objekte mit Alltagsgegenständen: Der US-Künstler Robert Rauschenberg ist im Alter von 82 Jahren in Florida gestorben.
New York - Rauschenberg galt als Ikone der Kunstwelt und Wegbereiter der Pop Art. In den Medien wurde er in einem Atemzug mit Giganten wie Andy Warhol und Josef Beuys genannt. Diesen Status verdeutlichte 1997 eine umfassende Retrospektive seines Gesamtwerks im New Yorker Guggenheim-Museum. In dieser gigantischen Ausstellung waren an drei verschiedenen Orten Werke aus dem gesamten Spektrum seines Schaffens zu sehen.
Rauschenberg kombinierte in seinen Kunstwerken Alltagsgegenstände wie Autoreifen, Fahrräder und ausgestopfte Ziegen zu künstlerischen Collagen. Sein Hauptthema war die Kommunikation und Wahrnehmung von Kunst.
Die örtliche Regionalzeitung "news-press" berichtete in ihrer Online-Ausgabe, Rauschenberg sei am späten Montagabend in seinem Haus in Florida gestorben. Sie bezog sich auf eine langjährige Freundin des Künstlers, Jennifer Benton. Rauschenberg sei kürzlich wegen einer Lungenentzündung im Krankenhaus gewesen, in der vergangenen Woche jedoch heimgekommen, sagte Benton. Es sei sein Wunsch gewesen, friedlich in seinem Bett zu sterben.
Rauschenberg wurde am 22. Oktober 1925 in Port Arthur, Texas, geboren. Sein aus Berlin stammender Großvater, Robert Rauschenberg, war mit einer Cherokee-Indianerin verheiratet.
Die "New York Times" nannte Rauschenberg den "Titanen der Amerikanischen Kunst". Er galt als einer der wichtigsten Maler und Objektkünstler Amerikas. Im Münchner Haus der Kunst ist seit dem vergangenen Freitag eine Ausstellung mit seinen Werken aus den Jahren 1970 bis 1976 zu sehen.
Quelle: dpa, via
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,553080,00.h...
- 13 May 2008, 10:52 pm
