Besser präsentieren

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  • Peter Claus Lamprecht
    Peter Claus Lamprecht    Premium Member   Group moderator
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    Der Publizist Roger de Weck fordert: "Schafft Powerpoint ab!" Im aktuellen Spiegel Nr. 12 auf seite 126 wird Edward R. Tufte zitiert, der meint: "Viele wahre Aussagen sind einfach zu lang, als dass sie auf ein Powerpoint-Bild passen könnten, aber das bedeutet nicht, dass wir die Wahrheit verkürzen sollten."

    Was meinen Sie?
    This post was modified on 18 Mar 2004 at 11:44 am.
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    (not a XING member)
    Peter Claus Lamprecht schrieb am 18.03.2004, 12:43:
    Der Publizist Roger de Weck fordert: "Schafft Powerpoint ab!" Im
    aktuellen Spiegel Nr. 12 auf seite 126 wird Edward R. Tufte zitiert,
    der meint: "Viele wahre Aussagen sind einfach zu lang, als dass sie
    auf ein Powerpoint-Bild passen könnten, aber das bedeutet nicht, dass
    wir die Wahrheit verkürzen sollten."

    Was meinen Sie?


    ... Ich meine, daß man dem "jungen Mann" mal erläutern sollte, daß PowerPoint NICHT NUR aus Bildern besteht und daß die Wahrheit nicht nur in "Enldos-Romane" zu fassen ist! :-)
    Desweiteren meine ich, daß man sich ruhig mal bemühen sollte, das, was man zu sagen hat, auf den Punkt zu bringen.

    Sollte einem dies nicht gelingen, so bietet PowerPoint selbstverständlich die Möglichkeit, weitere Folien (auch ohne Bilder!!! - dafür mit viel Text *grins*) einzufügen. ;-)) *lach*

    Gruß aus dem Rheinland
    Andrea Czeke
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  • Andreas Graf
    Andreas Graf    Premium Member
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    Peter Claus Lamprecht schrieb am 18.03.2004, 12:43:
    Der Publizist Roger de Weck fordert: "Schafft Powerpoint ab!" Im
    aktuellen Spiegel Nr. 12 auf seite 126 wird Edward R. Tufte zitiert,
    der meint: "Viele wahre Aussagen sind einfach zu lang, als dass sie
    auf ein Powerpoint-Bild passen könnten, aber das bedeutet nicht, dass
    wir die Wahrheit verkürzen sollten."

    Was meinen Sie?

    Ich habe den Artikel nicht vorliegen, aber nach Ihrem Zitat zu urteilen, scheint mir der Autor eben der "Wahrheits-Verkürzung" zu erliegen, die er kritisiert ;^) Man braucht also offensichtlich nicht mal Powerpoint dazu.

    Viele Grüße,

    Andreas Graf
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  • Peter Claus Lamprecht
    Peter Claus Lamprecht    Premium Member   Group moderator
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    Es kommt darauf an, was man mit Powerpoint macht:

    1. Powerpoint ist zu einem Standard geworden. Viele Nutzer erstellen deshalb aus einem gesellschaftlichen Zwang heraus damit ihre Präsentationen. Da das Programm leicht zu bedienen ist und sich schnell Erfolgserlebnisse einstellen ('Hey, das Diagramm sieht ja richtig professionell aus!', 'Diese Bildchen sind ja süß!'), glauben viele, dass sie Powerpoint beherrschen. Gleichzeitig glauben sie, dass damit Ihre Präsentationen besser werden. Man könnte also die These aufstellen, dass Powerpoint ein ideales Tool für Blender ist, die eigentlich nichts zu sagen haben.

    2. Powerpoint ist zu einem Standard geworden. Viele Nutzer verwenden es als leistungsfähiges Werkzeug für regelmäßige Berichte. Die Möglichkeit, Excel-Tabellen und Diagramme via Netzwerk oder Internet immer aktuell zu halten und gleich in Powerpoint grafisch aufbereitet präsentieren zu können, ist genial und spart Zeit.

    3. Powerpoint ist zu einem Standard geworden. Viele Nutzer verwenden es als Multimedia-Container für Bilder, Videos und Animationen. Dieser Container kann überall geöffnet oder betrachtet werden. Selbst an Office-Arbeitsplätzen, die üblicherweise nicht über Bildbearbeitungsprogramme verfügen.

    4. Powerpoint ist zu einem Standard geworden. Geschätzte 20 bis 30 Millionen Präsentationen täglich weltweit. Gute Präsentatoren konzentrieren sich auf das, was sie zu sagen haben. Dann wählen sie das geeignete Präsentationsmittel. Sollte die Wahl auf Powerpoint fallen, dann lassen sie sich von professionellen Dienstleistern ('Präsentationsoptimierern') helfen, damit sich ihr Vortrag von der Masse abhebt und die Zuschauer erreicht.

    Oder?
  • Peter Claus Lamprecht
    Peter Claus Lamprecht    Premium Member   Group moderator
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    Der von mir eingangs erwähnte SPIEGEL-Artikel liegt jetzt auch online vor:
    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,290717,00.html
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  • Andrea Hammer
    Andrea Hammer    Group moderator
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    Nils Külper schrieb am 20.03.2004, 16:38:



    Sag ich doch. Der richtige Umgang mit den Werkzeugen ist wichtig. Und
    das Ziel muß erreicht werden.

    Vor allem muss das Ziel - in diesem Falle der Präsentation - bekannt und klar sein. Nach meiner Erfahrung hapert es oft daran.

    Ansonsten teile ich die Meinung "Powerpoint ist ein Werkzeug" warum Powerpoint an allem Übel schuld sein soll, ist mir nicht klar. Grundsätzlich ist es doch eher so, dass das "Reporting" in manchen Unternehmen derartige Formen annimmt, das mehr reportet als gearbeitet wird. Dafür kann aber Bill Gates ausnahmsweise mal nichts.

    Andrea Hammer

  • Peter Claus Lamprecht
    Peter Claus Lamprecht    Premium Member   Group moderator
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    Hier ein weiterer Link zum Thema:
    http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=h&ressort=...
    "Powerpoint macht blöd?" VON PETER KROTKY (HighTechPresse) 26.03.2004 10:25
    (Kommentar)