Pressearbeit, PR und Medienkommunikation

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  • Thorsten Sterk
    Thorsten Sterk    Premium Member   Group moderator
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    Demokratie "verkaufen"
    Am 9. Mai 2010 findet die nächste Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen statt. Die Initiative "Mehr Demokratie" will mehr direkte Demokratie und ein demokratischeres Wahlrecht zwischen Rhein und Weser. Hierzu gibt es einen ganzen Katalog an Forderungen. Siehe

    Wahlrecht: http://www.nrw.mehr-demokratie.de/besser-waehlen.html
    Kommunaler Bürgerentscheid: http://www.nrw.mehr-demokratie.de/faire-buergerentscheide.ht...
    Landesweite Volksentscheide: http://www.nrw.mehr-demokratie.de/faire-volksentscheide.html

    Die Frage lautet: Wie lassen sich die Forderungen wirkungsvoll in den Landtagswahlkampf einbringen, ohne dass eine Kampagne zuviel Details transportiert und akademisch wirkt.

    Ideen:

    - Konzentration auf den Bereich, wo am ehesten Reformen zu erreichen sind, z.B. kommunaler Bürgerentscheid
    - Aussuchen der fünf wichtigsten Punkte aus allen drei Bereichen und Konzentration darauf
    - eine allgemein gehaltene Kampagne "für mehr Demokratie", in der für die damit verbundenen Ziele wie mehr Transparenz, Bürgerbeteiligung, weniger Politikverdrossenheit, mehr Identifikation mit dem politischen System, mehr Lebenszufriedenheit der Menschen etc. geworben wird.

    Was denken Sie?
  • Astrid Krampe
    Astrid Krampe    Premium Member
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    Re: Demokratie "verkaufen"
    Sehr geehrter Herr Sterk,

    Ihr Anliegen ist sicher nicht in einer kurzen Mail zu beantworten. Daher gebe ich Ihnen einfach ein kurzes Feedback über meinen Eindruck und entsprechende Ideen:

    Sie wollen weniger akademisch wirken, um einen breiteren Kreis der potenziellen Wähler zu erreichen, nehme ich an. Politische Begriffe wirken oft eher trocken und langweilig. Darum würde ich versuchen alle Begriffe und Wörter, die nicht zwingend beibehalten werden müssen, einfacher zu formulieren. Z.B. ihre Ziele könnte man auch so formulieren: "mehr Einblick, mehr Mitbestimmung, schlankere Strukturen".

    Auf Ihrer Website findet man schwer die einzelnen Punkte ihrer Philosophie, ihrer bisherigen Aktionen oder auch ihrer Vorhaben. Eine andere und schnelles verständliche Struktur würde enorm helfen. Schauen Sie sich doch mal die Seiten der "Großen" an. Man darf sich ja durchaus Anregungen bei der Konkurrenz holen.

    Insgesamt ist mir auch nicht klar, wen genau Sie ansprechen wollen. Die Begrifflichkeiten, die Sie verwenden, sind Vokabular der politikversierten Klientel und decken damit nur einen sehr kleinen Teil der Bevölkerung ab. Weniger Politikverdrossenheit wollen Sie aber erreichen. Dann sprechen Sie die Sprache der Allgemeinheit und überlegen, was alles hinter den Begriffen, die Sie verwenden, steht und wagen damit den Einstieg. Als Überschriften, Teaser oder Verlinkungen eignen sich Fachbegriffe nicht so gut.

    Sicher kann man noch einiges mehr sagen, aber vielleicht regt mein Feedback ja schon zu Ideen an.

    Herzliche Grüße,

    Astrid Krampe
  • Thorsten Sterk
    Thorsten Sterk    Premium Member   Group moderator
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    Re^2: Demokratie "verkaufen"
    Danke für das Feedback

    Sie wollen weniger akademisch wirken, um einen breiteren Kreis der potenziellen Wähler zu erreichen, nehme > ich an. Politische Begriffe wirken oft eher trocken und langweilig. Darum würde ich versuchen alle Begriffe und > Wörter, die nicht zwingend beibehalten werden müssen, einfacher zu formulieren. Z.B. ihre Ziele könnte man auch so formulieren: "mehr Einblick, mehr Mitbestimmung, schlankere Strukturen".
    D'accord.

    Auf Ihrer Website findet man schwer die einzelnen Punkte ihrer Philosophie, ihrer bisherigen Aktionen oder auch ihrer Vorhaben. Eine andere und schnelles verständliche Struktur würde enorm helfen. Schauen Sie sich > doch mal die Seiten der "Großen" an. Man darf sich ja durchaus Anregungen bei der Konkurrenz holen.
    Welcher "Großen"? ;o)

    Insgesamt ist mir auch nicht klar, wen genau Sie ansprechen wollen.
    Das ist das Problem: Wir sprechen die "Fachwelt" genauso an wie die Allgemeinheit...

    Die Begrifflichkeiten, die Sie verwenden, sind Vokabular der politikversierten Klientel und decken damit nur einen sehr kleinen Teil der Bevölkerung ab. Weniger Politikverdrossenheit wollen Sie aber erreichen. Dann sprechen Sie die Sprache der Allgemeinheit und überlegen, was alles hinter den Begriffen, die Sie verwenden, > steht und wagen damit den Einstieg. Als Überschriften, Teaser oder Verlinkungen eignen sich Fachbegriffe nicht so gut.
    Werde es mir zu Herzen nehmen...