Pressearbeit, PR und Medienkommunikation
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Jens Guder Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Gutes PR-Handwerk hat Chancen
Alle PR-Profis wissen: Die meisten Medien sähen ohne PR-Informationen nicht nur sehr alt, sondern auch recht mager aus. Auch sogenannte „Qualitätsmedien“ verarbeiten regelmäßig Material, das direkt oder indirekt aus der Feder von Unternehmen, PR-Agenturen oder Pressediensten stammt. Den Unterschied macht in der Regel nur das Volumen und die Form der Wiedergabe aus. Gerade Journalisten, die in oder für die verbrauchernahen Ratgeber- und Serviceredaktionen arbeiten, sind geradezu angewiesen auf Neuigkeiten aus dem bunten Universum der Alltagsprodukte. Dennoch erleben wir täglich, dass Redaktionen bei weitem nicht jede Pressemitteilung mit Begeisterung empfangen, geschweige denn in unserem Sinne verarbeiten. Das Ergebnis unsere Befragung von rund 270 Journalisten mahnt eindeutig, sich immer wieder das erste Gesetz erfolgreicher PR vor Auge zu halten: Nur was nutzt wird auch genossen. Es klingt banal, doch am meisten stört Journalisten, wenn eine PR-Info keinen Nachrichten- oder Neuigkeitswert hat. Fast ebenso sehr nervt sie der nicht nachvollziehbare bzw. ungerechtfertigte Gebrauch von Superlativen. Hier möge sich jeder PR-Texter einmal kurz besinnen und selbst prüfen ... Wenig wundert, dass Redaktionen großen Bedarf an kostenfreien Fotos haben, vorausgesetzt, sie sind gut. Dabei (und das ist schon ein bisschen peinlich für unseren Berufsstand) wäre es aus Sicht der Blattmacher schon ein Fortschrift, wenn das gelieferte Bildmaterial zumindest technisch druckfähig wäre. Hier scheint es in mancher Kommunikationsabteilung (oder Agentur?) doch am kleinen Einmaleins zu mangeln. Bei aller berechtigten Schelte an offensichtlich unprofessionell gestalteten Materialien bleibt wenigsten den Mitarbeitern in Agenturen und Pressediensten ein Trost: Mit großer Mehrheit beurteilten die Befragten das PR-Material aus diesen Quellen als „besser nutzbar“ im Vergleich zu dem aus Unternehmenspressestellen. Mehr zu den Ergebnissen im Einzeln gibt es unter
http://www.djd.de
- 20 Oct 2009, 3:56 pm
