Pressearbeit, PR und Medienkommunikation

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  • Dr. Brigitte Knittlmayer
    Dr. Brigitte Knittlmayer    Premium Member
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    "Anonyme PR-Aktion" von Facebook
    Liebe Gruppenmitglieder,

    "anonyme PR-Aktionen" sind für mich braune Schimmel. Kommunizieren ohne den Auftraggeber zu nennen, ist für mich nämlich per se keine PR. Außerdem gibt es dabei mehr als nur einen Verlierer, wie der Artikel in der heutigen Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung über die "anonyme PR-Aktion" von Facebook zeigt.

    Die FAS berichtet über den amerikanischen Blogger Christopher Soghain, der von einer PR-Agentur Informationen erhielt, um kritisch über Google zu berichten. Auf Nachfrage nach dem Auftraggeber, habe die PR-Agentur sogar geantwortet, man könne den Kundennamen nicht verraten. Recherchen ergaben, dass die Maßnahme von Facebook initiiert worden sei.

    Nun könnten wir PR-Fachleute, die wir professionell arbeiten und diese Arbeitsweise ablehnen, uns also zurücklehnen. Das Beispiel zeigt doch, dass letztendlich der Auftraggeber dabei nichts gewonnen, sondern nur verloren hat.

    Das sehe ich anders. Mir zeigt der Artikel, dass auch die professionelle PR-Arbeit dadurch verloren hat. Welcher Eindruck entsteht bei unseren Kunden, wenn Sie in der FAS lesen "Facebook hat eine PR-Firma beauftragt, Google im Internet mieszumachen"?

    Für mich ist daher das Fazit meiner Sonntagslektüre: professionelle PR, die Werten verpflichtet ist, ist alles andere als selbstverständlich. Wie wichtig Transparenz und andere Werte sind, können wir nicht oft genug betonen.

    Viele Grüße,
    Brigitte Knittlmayer
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