Pressearbeit, PR und Medienkommunikation
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Gisela Goblirsch-Bürkert Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Öffentlichkeitsarbeit beginnt Innen
Hallo Gruppenkolleginnen und -kollegen,
endlich habe auch ich den Sprung zu xing geschafft. Bisher zuviel Arbeit, zu viel anderes, zuwenig Zeit zum netzwerken außerhalb des Tagesgeschäfts. Aber jetzt - wird alles ..... na zumindest anders!
Nach fast 20 Jahren im Journalismus der Süddeutschen Zeitung, bei Fachzeitungen und Rundfunk habe ich 1998 die Seiten gewechselt und bin ins Training (Journalismus) gegangen, habe PR-Training-München gegründet und mit diversen Bildungsanbietern gearbeitet. Gleichzeitig kamen immer mehr Anfragen von Firmen, die sich unvermutet im Blätterwald wiederfanden. Ich rutschte in die Krisen-PR und von dort in die "normale" PR hinein. (Gründung von pr-c.o.m.petence)
Doch das Schreiben und das Training hat mich nie losgelassen und dorthin orientiere ich mich nun verstärkt.
Wie bringt man Unternehmen dazu als GANZES eine Richtung in der Öffentlichkeit einzuschlagen. Wie motiviert man Mitarbeiter dazu, mit einer Sprache nach außen zu sprechen. Meine Trainings sind Hilfen zur Selbsthilfe, sie vermitteln nicht nur Fachwissen, sondern auch Sicherheit in die eigenen Fähigkeiten und Ideen. Kein Weg der PR kann auf Dauer erfolgreich sein, wenn er nicht auf breiter Basis gelebt und umgesetzt wird.
Gemeinsam zu konzipieren, CR, IR und PR unter ein Dach zu stellen, das zu vermitteltn und - um das schöne deutsche Wort "coachen" zu benutzen - zu coachen ist mein Steckenpferd.
Ach ja - und ich habe halt immer noch das Problem, die Tinte zu halten, kann mich über Texte aufregen, die nicht zielführend sind, oder beliebig, inhaltslos oder aufgeblasen. (Besonders, wenn es Pressetexte sind).
Aber jetzt ist es auch wirklich genug.
Ich freue mich auf Kontakte.
Grüße aus dem sonnigen München
Gisela Goblirsch
- 14 Jun 2008, 11:07 am
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Andrea Fritz-Pinggera Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^3: Öffentlichkeitsarbeit beginnt Innen
Hallo Herr Matthes,
vermutlich ist den meisten das Thema (zum Glück) klar - interne Kommunikation - was sie ist, ihren Stellenwert... etc.
Schwieriger wirds dann schon bei der integrierten Kommunikation.. Da gibts vielfach noch Verwirrung... Am besten, wenn man interne Kommunikation integriert betrachtet und in der Gesamtkommunikation anwendet.... :-)
Spaß beiseite... Nicht nur im politischen Bereich sind frustrierte oder schlecht informierte Mitarbeiter kaum zu steuernde Kommunikationskanäle nach außen.. Das kann fatal enden...
Sich leider allzuoft mit derlei herumschlagend grüßt
af aus Österreich
- 16 Jun 2008, 8:10 pm
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Gisela Goblirsch-Bürkert Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^4: Öffentlichkeitsarbeit beginnt Innen
Liebe Kollegen,
wow, ich bin beeindruckt von der freundlichen und fachlichen Aufnahme in diesem Kreis.
Ihnen allen vielen Dank für Ihre Beiträge, die mir deutlich zeigen, dass das Thema - obwohl es schon vielen Unternehmen (und Kommunnen) bekannt ist - dennoch dort große Irritation erzeugt.
Deshalb habe ich bewusst die Fachausdrücke der internen oder integrierten Kommunikation vermieden. Denn sie sind in unserem Kreis schon "besetzt" und ich möchte über diese feststehenden (oder anscheinend feststehenden) Begriffe hinaus an der Wurzel des Kommunikationsproblems nagen.
Das beginnt tatsächlich innen - und zwar innerhalb der Person des Entscheiders.
Ich denke wir alle sind uns einig, wenn wir predigen, dass Kommunkation klar und deutlich und unmissverständlich sein sollte. Sie soll jedoch NICHT stromlinienförmig, weichgespült und versiegelt sein, wie eine laminierte Drucksache.
Ich durfte die Erfahrung machen, dass es eine grundsätzlichen Verbindung zwischen Kommunikation und der jeweiligen Rechtsform des Unternehmens gibt. Inhabergeführte Unternehmen treten rundweg glaubwürdiger auf als beispielsweise börsennotierte Unternehmen.
Woran liegt das?
In einer Zeit, in der Firmen (und deren Mitarbeiter) Handelsware geworden sind, ist integrierte Kommunikation extrem schwierig geworden. Wenn sich die Entscheider in ihren Aussagen nicht mehr persönlich festlegen können, weil sie auf den Börsenkurs, den Aufsichtsrat, oder andere Gremien schielen müssen, werden deren Aussagen auch nicht mehr messerscharf sein können.
Das ist ein Dilemma. Denn nur an der kantigen Aussage kann man sich innen wie außen orientieren.
Oder wie sehen Sie das? Ich bin gespannt ...
Herzliche Grüße aus München
Gisela Goblirsch
- 17 Jun 2008, 11:47 am
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