Pressearbeit, PR und Medienkommunikation

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  • Gisela Goblirsch-Bürkert
    Gisela Goblirsch-Bürkert    Premium Member
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    Re^8: Öffentlichkeitsarbeit beginnt Innen
    Meine verehrten Kollegen und Kolleginnen,

    Sie gehen also davon aus, dass ein Entscheider sympathisch rüber kommen muss. Die Gefolgschaft - bezüglich der Kommunikation - wäre also eine Folge der Sympathie.

    Damit kommen wir aber nicht wirklich weiter. Sympathie wird sehr individuell wahrgenommen. Das kann ein zusätzlich positiver Aspekt sein. Aber die Glaubwürdigkeit ist doch erheblich entscheidender.

    Überspitzt gesagt , gehört meine Loyalität (als Arbeitnehmer) weniger dem sympatischen Gesichtslosen als demjenigen, dessen Hals ebenfalls bricht, wenn meiner in der Schlinge steckt. In den Trainings und Coaches wird Entscheidern leider immer häufiger das Profil abtrainiert. Nur nicht anecken, nur ja diplomatisch sein - sich nur keine Blöße geben und vor allem Festlegungen vermeiden....

    Meinen Sie nicht, dass ein Entscheider mit Profil, der auch mal aneckt, der aber persönlich bereit ist, für das, was er sagt einzustehen, erheblich mehr Glaubwürdigkeit ausstrahlt und auch genießt, als jemand, der versucht nach allen Seiten opportun zu reagieren?

    Das führt uns PR-Profis zu der Gretchenfrage:
    Wieviel Profil, Geradlinigkeit und Visionen hat die Person, deren Ansichten und Kultur wir nach innen und außen kommunizieren sollen? An dieser Stelle lauern Unwägbarkeiten, die Erfolg oder Misserfolg unserer Arbeit bestimmen.

    Was meinen Sie?
    Schönen Abend
    Gisela Goblirsch
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