Pressearbeit, PR und Medienkommunikation
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Melanie Tamblé Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Online-PR Studie: Über 73% der Online-Pressemitteilungen sind nicht mehr "klassisch"
Das Internet verändert die PR-Arbeit. Durch die neuen Möglichkeiten der Veröffentlichung auf Online-Presseportalen und in Social Media Networks erreichten Online-Pressemeldungen nicht nur klassische Medienkontakte, sondern auch potentielle Kunden direkt. Daraus ergeben sich auch neue Anforderungen an die PR-Arbeit.
Die aktuelle Online-PR Studie zeigt, welchen Einfluss die neuen Medien auf die Inhalte und die Gestaltung von Online-Pressemitteilungen haben, inwiefern sich die Online-PR von der klassischen Pressearbeit unterscheidet und welche neuen Möglichkeiten sie eröffnet.
Untersucht wurden mehr als 20.000 Online-Pressemitteilungen, die auf über 180 Portalen veröffentlicht wurden. Die Studie zeigt, dass 73,3 Prozent der untersuchten Pressemeldungen nicht mehr dem klassischen Meldungformat entsprechen. Vielmehr entwickelt sie sich zu einem ganz eigenständigen Kommunikationsinstrument mit eigenen Regeln, Formen und Inhalten.
Neben den Untersuchungsergebnissen bietet die Studie Tipps zum Aufbau von Online-Pressemitteilungen. Sie zeigt, wie Sie mit einfachen Maßnahmen Ihre Zielgruppen besser erreichen und die Sichtbarkeit Ihrer Meldung in den Suchmaschinen erhöhen können.
Die vollständige Studie mit umfassenden Zahlen, Statistiken und Beispielen können Sie kostenlos unter folgendem Link abrufen:
http://www.pr-gateway.de/download/online-pr-studie
Viele Grüße
Melanie Tamblé
- 01 Feb 2012, 7:04 pm
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Dr. Johannes Latsch Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re: Online-PR Studie: Über 73% der Online-Pressemitteilungen sind nicht mehr "klassisch"
Guten Tag Frau Tamblé,
zunächst ist es einmal dankenswert, das Thema aufzugreifen, und Sie haben dafür auch eine relativ breite Datenbasis. Zwar dient die Studie, wie ganz am Schluss im letzten Absatz deutlich wird, der Eigenwerbung für Ihre Dienstleistung, aber dennoch ist es gut, das Ganze einmal zu thematisieren.
Hierzu nur drei Bemerkungen:
1. Einerseits stellen Sie fest, der Form nach würden sich Online-Pressemitteilungen von herkömmlichen Pressemitteilungen gravierend unterscheiden. Bei Ihren Praxistipps gegen Ende der Studie allerdings geben Sie ein paar Ratschläge zum nachrichtlichen Aufbau eines Online-Textes: Nicht zu lange Überschrift, Leadtext mit dem Wichtigsten in zwei, drei Sätzen, dann zwei bis fünf Absätze mit den Informationen, am Schluss als Abbinder eine Hintergrundinfo über das Unternehmen sowie Kontaktdaten. Das aber ist doch im Grunde die klassische nachrichtliche Gliederung einer professionellen Pressemitteilung!
Beherzigt man also diesen Rat, muss man zumindest gleiderungstechnisch gegenüber der klassischen Pressemitteilung wenig bis nichts verändern. Die Unterschiede liegen wohl mehr in anderen Punkten, die von Ihnen ebenfalls genannt werden (Übersichtlich markierte Aufzählungen, service-orientierte Inhalte).
2. Ergänzend wäre es interessant zu wissen: Gibt es Möglichkeiten zu untersuchen (Klickraten u.ä.), inwieweit Online-Pressemitteilungen beschriebener Machart signifikant (potenzielle) Kunden erreicht haben zusätzlich zu denen, die den Weg über die klassischen Mittel (Medieninformationen, Online-Kataloge etc.)?
3. Es wäre gut, wenn die Studie noch etwas kompakter wäre. Im Text fallen viele inhaltliche Wiederholungen auf, die das Ganze aufblähen. Einige der in der Zusammenfassung erwähnten Resultate sind an drei oder vier Stellen mit teils gleicher oder ähnlicher Wortwahl zu finden.
- 03 Feb 2012, 10:03 am
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Melanie Tamblé Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re: Online-PR Studie: Über 73% der Online-Pressemitteilungen sind nicht mehr "klassisch"
Hallo Herr Dr. Latsch,
herzlichen Dank für Ihren ausführlichen Kommentar und Ihre Anregungen.
zu 1: Es ist richtig, dass der Aufbau einer Online-Pressemitteilungen sich insgesamt am Aufbau eines gut gegliederten Artikels orientiert und daran orientiert sich auch eine klassische Pressemitteilung. Die Tipps richten sich jedoch nicht nur an PR-Profis, die das bereits wissen, sondern auch an Unternehmen, für die PR und Online-PR insgesamt noch neu sind. Da die Frage nach dem Aufbau immer wieder an uns gerichtet wird, haben wir auch diese Grundlagen einer guten Textstruktur noch einmal mit aufgenommen.
zu 2: Um die (theoretische) Reichweite Ihrer Meldungen zu ermitteln, können Sie prinzipiell bei den Veröffentlichungen der Pressemitteilungen über Portale ähnlich vorgehen, wie bei den klassischen Medien. Was bei den klassischen Pressemitteilungen die Clippings aus den jeweiligen Medien und die jeweils zugehörigen Reichweiten sind, das sind bei den Online-Pressemitteilungen die Reichweiten der Portale, auf denen die Pressemitteilung veröffentlicht wurde. Denn die Veröffentlichung einer Pressemitteilung auf einem Portal ist gleichbedeutend der Veröffentlichung einer PM in einer Zeitung oder einem Magazin. Im Internet ist das Portal das Medium, denn es erreicht die Zielgruppen direkt, ohne den Umweg über eine Redaktion. Daher ist die Ausrichtung der Inhalte einer Online-PM auch direkt kundenzentriert.
Während in der klassischen Pressearbeit die Zielgruppen-Medien der Kanal zu den zielgruppen sind, sind dies im Internet, neben den entsprechenden Themen- und Zielgruppen-Portalen vor allem die Suchmaschinen, die den Suchmaschinenfilter zu den Informationen bilden.
Zusätzlich finden natürlich auch Redakteure die Meldungen auf den Portalen, denn auch 99% der Journalisten und Redakteure starten ihre Artikelrecherche im Internet. Die Redaktionen sind jedoch nicht die primären Adressaten der Online-PR. Das ist der entscheidende Unterschied zur klassischen PM.
Wir liefern in unserem Link-Report die Reichweiten der Portale mit, so dass die Online-Veröffentlichungen der Pressemitteilung in einem Clipping-Report der PR-Kampagne einfach und schnell ergänzt werden können.
zu 3: Danke für Ihre Anregung. Ich gebe Ihnen Recht, dass die Studie insgesamt sehr lang geworden ist. Wir erstellen aber derzeit noch eine Kurzfassung der Studie, sowie eine Präsentation und ein Video, in denen die Ergebnisse noch kompakter und vor allem audiovisueller und damit auch leichter verdaulich dargestellt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Melanie Tamblé
- 03 Feb 2012, 2:09 pm
