Pressearbeit, PR und Medienkommunikation
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Peer Bieber Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Kreative Köpfe in der Monokultur finden
Es ist schon verwunderlich, mit welch veralteten Methoden manch ein Unternehmen der Medienbranche noch immer nach der eierlegenden Wollmilchsau jagt. Manche frühere Kreativwerkstätten haben sich in industrielle Produktionsstandorte mit schrumpfender Gewinnerwartung verwandelt – und sind dabei dem Irrglauben verfallen, dass man Eigenschaften wie Kreativität und Ideenreichtum ausschließlich bei Inhabern eines Master-Titels mit einschlägiger Branchenerfahrung finden kann. Anschließend beklagen sie sich über einen mangelnden Innovationsgeist ihrer Mitarbeiter, rekrutieren weitere Klone und wundern sich über das Fehlen eines Alleinstellungsmerkmals am Markt.
Der Wettbewerb zeigt: Wer kreative Köpfe finden will, muss erst einmal selbst kreativ werden. Personalbeschaffungsmaßnahmen aus der Zeit der Dampfmaschine führen ebenso wenig allein zum Ziel wie wirklichkeitsfremde Anforderungsprofile. Der Trend der Zukunft ist eine zielgruppenorientierte Suche nach und Ansprache von kreativem Spitzenpersonal. Hierfür muss man wissen, wo sich welche kreativen Köpfe befinden und wie man deren Aufmerksamkeit erlangen kann. Wer dabei nicht über den Tellerrand schaut, schaut in den Abgrund.
Innovative Branchenprofis im In- und Ausland orientieren sich an der Best Practice und setzen schon jetzt auf Alternativen bei der Talentsuche. Sie ergänzen alte Rekrutierungsstrategien und setzen auf hochmotivierte Quer- und Seiteneinsteiger, die durch echtes Talent, Integrität und Persönlichkeit überzeugen. Sie optimieren ihre Mitarbeiterstrukturen und passen ihre Prozesse mit einfachen Maßnahmen an, um ein größtenteils noch ungenutztes Potenzial für sich einzusetzen.
Die Vorreiter der Branche haben erkannt, dass man Operativkenntnisse leicht auf dem Schulungswege vermitteln kann, aber Genialität und Originalität niemals.
„Von einem Arbeiter, der geistige Werte schafft, sollte man nie einen Lebenslauf verlangen“, vermerkte schon der Schriftststeller Ret Marut, bekannt unter dem Pseudonym „B. Traven“.
Marut war jahrzehntelang einer der einer der meistgelesenen Autoren der deutschsprachigen Unterhaltungsliteratur. Noch Fragen?
- 09 Aug 2011, 1:15 pm
